Arnach – Auch in diesem Jahr war für viele Arnacher – ob alt, ob jung, ob groß, ob klein – in der Fasnet etwas geboten. Außer dem großen Umzug der Narrenzunft (wie bereits berichtet) fand wieder der Kinderball sowie die Sportler-Party-Nacht des SV Arnach statt. Natürlich wurden am Gumpigen Donnerstag wieder die Schüler und Kindergartenkinder von den Narren befreit und auch das Rathaus von denselben gestürmt. Zum 98. Mal waren am Fasnetsamstag die Arnacher Musikanten im Dorf und dem Umland unterwegs, um die „Fasnet zu verkünden“.
Bad Waldsee – Fasnetsdienstag am Abend. Waldsees Narren haben den Aschermittwoch vor Augen. Das Ende der Fasnet. Ein frühes, ja vorzeitiges, ein schmerzliches Ende. Punkt 19.00 Uhr setzt sich der Trauerzug für die verblichene Fasnet in Bewegung. Schmerzvoll bläst die Posaune ihr „O jerum“, während der Trommler den langsamen Takt vorgibt. Bei den obligatorischen Halten vor aktuellen und ehemaligen Wirtshäusern erklingt die traditionelle Frage: „Sind’r au scho im Dreikönig gwäa?“ – „Überall, bloß do noit“, antwortete die Trauergemeinde – wie es Brauch und Sitte vorgeben.
Isny (rei) – Das Wetter war mäßig, teilweise nieselte es. Aber das machte der Fasnetfreude keinen Abbruch. „He muh“ war in der Stadt an allen Ecken und Enden zu hören. Es war der Fasnetsdienstag, der Haupttag der Isnyer Fasnet. Bunte Kühe, Stallhexen, Treiber, Kuhschwänzler der Narrenzunft „Lachende Kuh“ gingen zusammen mit ihren vielen Gastzünften „die Stadt nab“. Die mehr als 3000 Hästräger und Musikanten gaben ein buntes und fröhliches Bild ab. Tausende Zuschauer erfreuten sich daran. Michael Panzram, Öffentlichkeitsarbeiter der Stadt, hat uns diese Bilder zukommen lassen. Wir haben noch den Umzugsplan dazugetan, entnommen der Webseite der „Lachenden Kuh“.
Lago di Tesero – 14,16 Sekunden lagen am Ende zwischen den siegreichen Norwegern und dem Duo Jakob Moch / Jan Stölben beim olympischen Teamsprint. Teamsprint, das heißt: Jeder der beiden Athleten eines Duos läuft eine Runde von 1,5 Kilometern und übergibt dann an seinen Partner. Der 19-jährige Isnyer Jakob Moch und sein Kamerad Jan Stölben (25 Jahre, aus Manderscheid in der Eifel) erreichten mit dem Rückstand von gerade mal 14 Sekunden nach gut neun Kilometern Platz zehn.
Nicht schlecht für ein Olympia-Debüt, meint die Bildschirmzeitung „Der Isnyer“ zur Leistung von Jakob, der erstmals bei Olympischen Spielen dabei ist.
Hauerz – Bei einer gemütlichen Runde mit Kaffee und Kuchen kamen am 8. Februar die Mitglieder des Kirchenchors Hauerz im Gemeindehaus zusammen – ein Nachmittag voller Dank, Freude und Gemeinschaft. Im Mittelpunkt standen die Ehrungen langjähriger Chormitglieder, die mit ihrer Stimme und ihrem treuen Dienst seit vielen Jahren dazu beitragen, dass der Gottesdienst feierlich und lebendig wird. Pfarrer Stefan Maier sprach seinen herzlichen Dank aus und betonte, wie wertvoll der musikalische Dienst des Chors für die Liturgie in der Kirchengemeinde St. Martin Hauerz ist. Auch Chorvorsitzender Armin Vogt hob hervor, dass der Kirchenchor ein Ort gelebter Gemeinschaft sei – im Glauben wie im Miteinander. Das gemeinsame Singen verbinde über Generationen hinweg und schenke vielen Menschen Freude, Trost und Zuversicht.
Bad Waldsee – Nach einer Schlägerei zwischen etwa fünf Personen am Dienstag (17.2.) gegen 3.30 Uhr in der Friedhofstraße ermittelt das Polizeirevier Weingarten.
Bad Waldsee – Fasnetsmeetig. Schlechtes Wetter? Brrrr. Kalt, nass, ungemütlich. Doch echte Fasnetsfreunde lassen sich davon bekanntlich nicht beeindrucken. Entlang der gesamten Umzugsstrecke standen sie dicht gedrängt, froren sich gemeinsam die Nasen blau und tauten spätestens beim ersten „AHA“ wieder auf.
Bad Wurzach – Nach dem großen Erfolg im letzen Jahr findet zur Fastenzeit wieder ein Glaubenskurs mit Leo Tanner in der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach statt. Diesmal ist das Thema „Eucharistie verstehen und leben”. Der Kurs ist wöchentlich bis zum 31. März, ausgenommen Fasnetsdienstag. Der nächste Termin ist am 24. Februar. Man kann noch einsteigen. Man trifft sich immer um 19.00 Uhr im Pius-Scheel-Haus (der Kursabend geht jeweils bis 21.00 Uhr).
Immenried – Der Schützenverein Immenried lädt die gesamte Bevölkerung recht herzlich zum traditionellen Funkenringwürfeln am Samstag, 21. Februar, ab 19.00 Uhr in die Schützenstube (im Schul- und Rathaus) in Immenried ein. Fürs leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Die Vorstandschaft
Leutkirch – Die Augen der 150 Sternsingerinnen und Sternsinger strahlten im Januar fünf Tage lang mit ihren Kronen und Sternen um die Wette. Jetzt nun können wir der königlichen Schar, den zahlreichen Helfern und Begleitenden und ganz Leutkirch das Ergebnis der diesjährigen Aktion verkünden. Es sind stolze 54 445 Euro gespendet worden! Ein tolles Ergebnis für die Kinder und Jugendlichen.
Leutkirch – Nicht nur der Narrenwurm am Sonntag (15.2.) war ein Umzug der Superlative, auch der Bürgerball war alles andere als gewöhnlich, schließlich konnte die Narrenzunft Nibelgau 70-jähriges Bestehen feiern. Die Zunft hat viele engagierte Mitglieder, die nicht nur in rund 1000 (!) ehrenamtlichen Stunden die Festhalle toll dekoriert hatten; zahlreiche „eigene Leut“ führten sportliche, akrobatische, lustige und närrische Programmpunkte auf, sehr zur Freude des Publikums, das viel Applaus spendete. Ein besonderer Dank ging an das Technik- und Deko-Team der Zunft, ohne die so ein Ball nicht stattfinden könnte (Namen am Ende des Artikels).
Leutkirch – Es war ein Narrensprung der Superlative. 86 Gruppen, drei Stunden, Tausende begeisterte Zuschauer, trockene Witterung, sogar Sonne: Die Nibelgauer feierten 70-jähriges Bestehen und alles passte. Unser Reporter Hans Reichert war mit der Kamera dabei. Auch der närrische Nachwuchs machte mit Feuereifer mit. Nachstehend Bilder vom Narrensamen. Viele weitere Bilder finden Sie in der Galerie.
Hofs – Ende Januar fand die Generalversammlung des Kirchenchors Hofs im Gasthof “Adler” in Ausnang statt. Neben den üblichen Tagesordnungspunkten wurden dieses Jahr viele Ehrungen vorgenommen, überreicht von Pfarrer Andreas Braun von der Seelsorgeeinheit St. Martin Leutkirch, zu der die Hofser Pfarrei seit 2025 gehört. Auch Kirchenchor-Vorstand Hubert Hanser gratulierte den Jubilaren.
Leutkirch – Sebastian Krämer ist ein echter Multi-Könner und seit rund 30 Jahren ein oft und gern gesehener Gast auf deutschen Bühnen und in TV-Sendungen („Neues aus der Anstalt“, „Quatsch Comedy Club“ u.a.). Der meisterliche Chansonnier kommt am Freitag, 20. Februar, in der Reihe Leutkircher Kleinkunst in den Saal im Museum im Bock in Leutkirch. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Die Pfarrgemeinde Reute trauert um ihren langjährigen Seelsorger Karl Eiberle. 36 Jahre lang hat er der aus Reute und Gaisbeuren bestehenden großen Kirchengemeinde gedient. Sie nimmt am Aschermittwoch mit einem Requiem in der Pfarrkirche Peter und Paul Reute Abschied (19.00 Uhr). Erwartet werden etliche Geistliche, die in Konzelebration des Verstorbenen gedenken und für ihn beten. Der Kirchenchor wird den feierlichen Trauergottesdienst mitgestalten. Seine letzte Ruhestätte findet der im Alter von 89 Jahren Verstorbene auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde Baltringen. Trauerfeier mit anschließender Beerdigung ist dort am Donnerstag, 19. Februar, um 10.30 Uhr. Der Musikverein Reute-Gaisbeuren wird von Pfarrer Eiberle, der Mitglied im Musikverein war, in Baltringen Abschied nehmen. Rudi Heilig, 20 Jahre Kirchengemeinderat und langjähriger Vorstand des Musikvereins Reute-Gaisbeuren, hat für uns nachstehenden Nachruf geschrieben. „Das Mitwirken des Musikvereins bei Fronleichnam und anderen kirchlichen Anlässen war unserem Pfarrer Eiberle stets eine besondere Freude”, sagt Rudi Heilig in dankbarem Rückblick. Das gelte natürlich auch für den Kirchenchor. „Ja, unser Pfarrer verstand es, festlich zu zelebrieren und die musica sacra zur höheren Ehre Gottes einzusetzen.” Mehr als 3000 Seelen zählt die Pfarrgemeinde. Wieviele Taufe, wieviele Hochzeiten und Beerdigungen Karl Eiberle in den 36 Jahren wohl geleitet und mit seinem kraftvollen Wort ausgestattet hat? Wieviele Kinder er auf den Empfang der ersten Heiligen Kommunion vorbereitet hat?
Leutkirch – Ein Jugendlicher, dessen tiefer Glaube bis heute Menschen auf der ganzen Welt berührt: Carlo Acutis, der am 7. September 2025 in Rom heiliggesprochen wurde, steht im Mittelpunkt einer außergewöhnlichen Ausstellung, die seit Kurzem im Haus Regina Pacis in Leutkirch zu sehen ist. Sie geht bis 28. Februar. Ein besonderer Höhepunkt während der Ausstellung ist ein Vortrag über Carlo Acutis am Sonntag, 22. Februar, um 15.00 Uhr im Großen Saal von Regina Pacis. Referent ist Pfarrer Tobias Brantl aus Nördlingen, der die Ausstellung organisiert.
Bad Wurzach – Am Wochenmarkt am Donnerstag, 19. Februar, hat der Ortsverband der Grünen in der Zeit von 8 30 Uhr bis 12 30 Uhr einen Informationsstand. Auch die Landtagsabgeordnete der Grünen Petra Krebs stellt sich den Fragen der Bürger und will mit ihnen ins Gespräch kommen.
Leutkirch – Dr. Daniel Gallasch, Ko-Vorstand der Hausarzt-Genossenschaft LeuMed, und Rosemarie Miller-Weber, Vorsitzende der Leutkircher Bürgerstiftung, zeigten sich im Gespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Leutkircher“ davon überzeugt: Am 1. Juli 2026 geht die Hausarztpraxis im Krankenhaus an den Start.
Hauerz– Normalerweise plätschert der Hauerzer Dorfbach gemächlich durch die Bachstraße. Doch an diesem Wochenende (14.2.) war Schluss mit Ruhe. Die Hauerzer Dorfgemeinschaft machte die Straße zur Rennstrecke. Beim traditionellen „Kindskarrenrennen“ rollten bunt geschmückte Kinderwägen über den Asphalt. Es waren vier Kinderteams am Start und 16 Teams von Erwachsenen. Jung und Alt feuerten begeistert an.
Steinach – Wir von der Bildschirmzeitung “Der Waldseer” hatten Teilnehmer und Zuschauer des Umzuges in Steinach gebeten, uns Bilder zu schicken. Joscha Braun, Kerstin Busch und Hans Daiber folgten unserem Aufruf.
Urbach – Samstag, 14. Februar. Bei kaltem und regnerischem Wetter zog der närrische Lindwurm durchs Königstal – doch weder Narren noch Zuschauer ließen sich die gute Laune verderben. Auch Familie Henne mischte sich unter die wetterfesten Fasnetsfreunde und genoss das bunte Treiben am Straßenrand.
Michelwinnaden – Am „Rußige Freitig” ging Michelwinnadens Langzeit-Herrscher Frieder seines Amtes verlustig. Die einfallsreiche Redaktionsleitung des „Waldseers” dachte sich: Der Mann hat Kapazitäten frei und rief ihn mitten im Trubel an:: „Sie kenntet doch a baar Fodos vo d’r Winniger Fasnet macha.” Und tatsächlich: Am Sonntagmorgen wurde geliefert. Wir wissen nicht, ob Frieder der Abgesetzte selber zur Kamera gegriffen hat oder ob er „delegiert” hat. Jedenfalls sagen wir danke für die Aufnahmen. Das ganze Dorf war auf den Beinen und hat einen lustigen Tag verbracht. Hier die Schnappschüsse von der Winiger Straßenfasnet:
Gaisbeuren – Traditionell hat Gaisbeuren seinen großen Fasnetstag am Rußigen Freitag. Bei passablem, trockenem Wetter zogen Dutzende Gruppen durch das Dorf. Rudi Heilig hat fotografiert. Nachstehend Bilder von der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren sowie von zwei Gruppen. Weitere 20 Bilder finden Sie in unserer Galerie:
Bad Waldsee – Das 22. Winterkonzert von Elena Becker-Schramms Gesangsklasse durften 13 Schüler gestalten. Wie immer war das Konzert in der Schulmensa sehr gut besucht. Unter den Gästen waren nicht nur die frühere Vorsitzende der Jugendmusikschule Dr. Renate Rettberg und der aktuelle Vorsitzende Martin Pfob, auch Pfarrer Stefan Werner war gekommen und natürlich Schulleiter Michael Dümmler in seiner Doppelfunktion für Technik in der Mensa. Jüngster Gast war das erst sechs Wochen alte Schwesterchen der Jungschülerin Alina Heim. Bürgermeisterin Monika Ludy musste wegen Erkrankung auf ihren angesagten Besuch verzichten. Einige Schüler und auch die Lehrerin selbst traten trotz starker Erkältung auf die Bühne.
Aitrach – Die Illertaler Narrenhochburg hatte am Valentinstag zum Zunftmeisterempfang geladen. Bei Abordnungen mit zwei bis vier Zunftmeistern oder Vertretern von Musiken füllte sich die Aitracher Turnhalle bis auf den letzten Platz. Zunftmeistern Susa Lautenbacher begrüßte alle Narren auf herzlichste.
Steinach – Weil man sich nicht doppeln kann, war die Aufgabenteilung schnell gemacht. „Du gehst nach Steinach und ich nach Urbach“, sprach der Reporter zu seiner Frau. „Am Foto brauchst du nichts einzustellen, das ist alles automatisch.“ Mit diesen Worten drückte er seiner Frau die Kamera in die Hand und verschwand.
Aitrach – Abschied von den Amtsstuben: Bürgermeister Thomas Kellenberger und sein Gemeinderat sind entmachtet. Kelly schafft nun in der Landwirtschaft. Und beaufsichtigt seine Räte als Hühner und Schweine. Nun sind die Narren in Aitrach an der Macht. Die zahlreichen Zuschauer vor dem Rathaus mussten nicht lange warten, bis sich der als Bauer verkleidete Rathauschef der Öffentlichkeit zeigte.