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Autor: Gerhard Reischmann

„One World“ von Karl Jenkins berührt tief

Leutkirch – Viele Menschen strömten am Sonntagabend (19.10.) in die Leutekirche St. Martin in Leutkirch, um Karl Jenkins’ Oratorium “One World” in einer eindrucksvollen Inszenierung zu erleben. Der gotische Kirchenraum verwandelte sich dabei in einen atmosphärisch aufgeladenen Konzertsaal, in dem Licht- und Klangkunst eng verschmolzen. Es wirkten mit: die Große Kantorei St. Martin, die Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben, das Ensemble VOCAL und der Jugendchor St. Martin sowie ein Rapper. Insgesamt mehr als 100 Personen. Ein halbes Jahr hatten sie für die große Aufführung geprobt. Die musikalische Gesamtleitung hatte Kirchenmusikdirektor Franz Günthner. Die Licht- und Tontechnik oblag Stefan Mößle. Pfarrer Karl Erzberger würdigte das Projekt als Bekenntnis zu Frieden und Schöpfungsbewahrung.

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Pressereferentin Barbara Rau verabschiedet

Isny – Barbara Rau wurde in einer offiziellen Feierstunde im Rathaus in den Ruhestand verabschiedet. Mehr als zehn Jahre hat sie als Pressereferentin der Stadt die Bürgerinnen und Bürger über kommunalpolitische und andere wichtige Themen informiert und für zahlreiche Sitzungen Protokolle erstellt. Bürgermeister Magenreuter dankte ihr für ihre Arbeit und ihr großes Engagement und überreichte die Geschenke der Stadt.

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Sven Lauber aus Seibranz ist Stuckateurmeister

Seibranz / Stuttgart – Bad Wurzach freut sich über einen neuen Meister im Handwerk: Sven Lauber hat die Meisterprüfung im Stuckateur-Handwerk erfolgreich bestanden. Kürzlich wurde ihm im Rahmen einer festlichen Zeremonie auf dem Messegelände in Stuttgart der Meisterbrief überreicht.

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Fricker, Greven, Hänsler präsentierten neues Album

Bad Waldsee – Welche Kraft, Gefühle und Inspiration Musik entfachen kann, wenn man sich auf sie einlässt, das konnten Besucher bei der Präsentation eines völlig neuen Albums am 18. Oktober im Katholischen Gemeindehaus erfahren. Titel des Albums: „Hang is a bird“. Ralf Fricker (Hang, Wavedrum, Cajon, Percussion und Electronics), Ursula Greven (Gesang) und Salome Hänsler (Violine) ließen nicht den geringsten Zweifel an ihrem gewollten Anliegen: inneres Lächeln, innerer Frieden sei doch das Schönste, was sie mit ihrer Musik erreichen möchten, einer Musik, die dem Genre New Age Worldmusic nahekommt. Mit großer Begeisterung verstand das Publikum diese Botschaft!

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Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt

Bad Wurzach – Die angekündigten Arbeiten zur Einrichtung einer Hauptverbindung für den Glasfaserausbau durch die Wurzacher Innenstadt haben am Montag, 20. Oktober, begonnen. “Ein solcher Ausbau ist immer mit  Behinderungen verbunden, denn dies lässt sich leider nicht vermeiden”, schreibt der der Handels- und Gewerbeverein (HGV). Der HGV habe darauf gedrängt, dass während der Bauphase jederzeit zu allen Geschäften ein Zugang möglich ist und die Einschränkungen im Bereich Parken so gering wie möglich gemacht würden.

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Die Brugger Marienfeier

Brugg (rei) – Knapp zwei Dutzend Gläubige hatten sich am Montag, 20. Oktober, in der renovierten Brugger Rochus-Kapelle zusammengefunden, um die Gottesmutter in besonderer Weise zu verehren. Die Feier war umrahmt von Gesängen des Rochus-Sextetts.

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Feuerwehr in der Championsliga

Bad Waldsee – Der Kirbemontag steht in Bad Waldsee traditionsgemäß ganz im Zeichen der Feuerwehr. Alle Waldseer Wehren, in den Teilorten genauso wie in der Stadt, zeigen, was sie haben und was sie können. Und das ist laut Oliver Surbeck schon „Championsliga“.

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Mode mit Haltung

Bad Waldsee – Mode mit Stil, Rhythmus und Haltung: Bei der Fairtrade-Modenschau vor kurzem im Haus am Stadtsee in Bad Waldsee zeigte sich, dass nachhaltige Kleidung nicht nur gut aussieht, sondern auch ein gutes Gefühl hinterlässt.

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Es wird ein soziales Zentrum

Kißlegg – „Was machen wir, wenn das Gebäude fertig ist?“ – unter dieser Leitfrage versammelten sich am vergangenen Montag, 20. Oktober, rund 60 Bürger im Cäsarsaal des Neuen Schlosses in Kißlegg. Im Treppenaufgang grüßten die Sybillen mit ihrem krytischem Lächeln, das die Besucher über die Zukunft rätseln. Die Zukunft des Löwen aber zeichnet sich klar ab. Und sie ist vielversprechend.

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40 Jahre im Archivdienst

Leutkirch – Auf vier Jahrzehnte im öffentlichen Dienst kann Nicola Siegloch, Stadtarchivarin der Großen Kreisstadt Leutkirch im Allgäu, in diesem Jahr zurückblicken. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus würdigte Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle das Engagement und die langjährige, verlässliche Arbeit der Archivarin und überreichte ihr die Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg.

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Konstantin Bodenmüller erneut zum Zunftmeister gewählt

Isny – Die Handwerkerzunft Isny hat am 14. Oktober im Hotel “Hohe Linde” ihre alle drei Jahre stattfindende Zunftversammlung abgehalten. Zunftmeister Konstantin Bodenmüller, der in seinem Amt bestätigt wurde, zog eine positive Bilanz der vergangenen drei Jahre.

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Heilige erledigen die Drecksarbeit

Isny – Der Kanzler hat vor Kurzem – in einem anderen Zusammenhang – den Begriff Drecksarbeit wieder hoffähig gemacht. Und es gibt sie ja, die wichtigen Aufgaben, die aber keiner übernehmen will. Die Ausstellung „Wer in unserem Land die Arbeit macht“, derzeit zu Gast bei der Katholischen Seelsorgeeinheit Isny, macht sich über das Thema Gedanken.

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„Einstecken und sich freuen”

Leutkirch – Das Energiebündnis Leutkirch hatte geladen. Und 21 (meist ältere) Männer und eine Frau waren der Einladung auf Dienstagabend (14.10.) ins TSG-Heim gefolgt. Zum Vortrag über Balkonmodule, auch Steckermodule genannt. Sie erzeugen Strom mit Tageslicht. Diese Solarplatten zu erwerben sei möglich für „kleines Geld – schnell abbezahlt”. So „Solarscout” Dr. Konrad Kolesa aus Kißlegg.

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Brigitte Vochezer mit Dank verabschiedet

Isny – Nach mehr als 30 Jahren wurde Brigitte Vochezer in einer Feierstunde im Rathaus in den Ruhestand verabschiedet. Sie war während dieser langen Zeit als Reinigungskraft in allen Schulen und Turnhallen, zuletzt in der Grundschule im Siloah, tätig.

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Gewerbegebiet Argen und Grundsteuer B

Isny – Ehe der Isnyer Gemeinderat am 20. Oktober zur nächsten Sitzung zusammenkommt (18.00 Uhr), tragen wir noch zwei Sachverhalte aus der Sitzung vom 29. September nach. Die späte Veröffentlichung geht nicht zu Lasten unseres Reporters, der rasch geliefert hatte. Die Verzögerung hat verlagsinterne Gründe, da wir uns in den vergangenen Tagen und Wochen verstärkt um unser „Stammland“ Bad Wurzach zu kümmern hatten, wo die Bildschirmzeitung seit 20 Jahren am Markt ist (Eingemeindungsjubiläum, Literaturpreis-Verleihung, Sepp-Mahler-Symposium, Biosphärengebiet). Nun aber wollen wir uns wieder verstärkt der jüngsten Ausgabe der Bildschirmzeitung, dem „Isnyer“, zuwenden.

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Zur Eröffnung des Gemeindezentrums kam Weihbischof Karrer

Leutkirch – Das „Großer Gott, wir loben dich“ kam aus den Herzen der zahlreichen Menschen bei der feierlichen Einweihung des neuen Leutehauses am Oberen Graben. Vor fünf Jahren hatte man mit den Planungen begonnen, vor zwei Jahren mit den Bauarbeiten. Am vergangenen Sonntag (12.10.) wurde es eingeweiht. Dazu kam Weihbischof Matthäus Karrer aus Rottenburg. Gekostet hat das architektonisch und funktional anspruchsvolle Gebäude 7 Millionen Euro. Die Stadt trägt 80 Prozent der Kosten des integrierten Kindergartens und würdigt damit die pädagogische Leistung der Kirchengemeinde. Zum Kita-Bau schießt die Kirche also 20 Prozent zu – und stellt zudem das Grundstück. Gemeindesaal und Familienzentrum gehen auf Kirchenkosten (Anm. d. DBSZ-Red.: In der ersten Fassung dieses Artikels hatten wir den 80-Prozent-Zuschuss der Stadt auf das Gesamtgebäude bezogen und damit deutlich zu hoch angesetzt).

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27-jähriger schlug anderem Partygast mit der Faust ins Gesicht

Urlau – Am heutigen Sonntag (19.10.) gegen 0.45 Uhr kam es in Urlau vor der Dorfhalle zu Streitigkeiten. Als ein 19-jähriger diesen Streit schlichten wollte, wurde er durch einen 27-jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Weiter gab der 27-Jährige einer bislang unbekannten Person eine Kopfnuss. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der Täter die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach. Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leutkirch unter der Telefonnummer 07561/84880 zu melden.

Digitale Apotheke für Reute-Gaisbeuren

Reute – Ab Samstag, 18. Oktober, bekommen die Reutener und Gaisbeurer ihre eigene Apotheke vor der Hautüre. Im Netto-Markt eröffnet die Beckersche Apotheke aus Bad Waldsee ihre digitale Filiale.

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Bad Wurzach lehnt Biosphärengebiet ab

Bad Wurzach (dbsz) – Bad Wurzach steigt aus dem Prüfprozess zur Schaffung eines Biosphärengebietes in Oberschwaben aus. Mit 17 zu 4 Stimmen wurde am Montagabend (13.10.) in der Gemeinderatssitzung der Antrag der CDU-Fraktion angenommen. Ein Antrag der zweiköpfigen Fraktion der Grünen auf Vertagung einer Beschlussfassung wurde mit derselben Mehrheit abgelehnt. Die Entscheidung Bad Wurzachs gilt als schwerer Rückschlag für den Prozess, verfügt die Stadt doch mit dem Wurzacher Ried über ein Herzstück der Biosphären-Planung. Die Entscheidung im vollbesetzten Kursaal wurde mit starkem Applaus des zahlreich erschienenen Publikums quittiert; darunter waren viele Landwirte und örtliche Unternehmer, auch Jäger. Die Allianz der Landbesitzer, die sich seit langem nachdrücklich gegen die Schaffung eines Biosphärengebietes einsetzt, war mit führenden Vertretern anwesend (Franz Schönberger, Fürst Erich von Waldburg-Zeil, Graf Ludwig von Waldburg-Wolfegg-Waldsee, Roswitha Geyer-Fäßler vom Bauernverband).

Hier nun der angekündigte ausführliche Bericht:

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Die Tür für Bad Wurzach bleibt offen

Zum Ausstieg Bad Wurzachs aus dem Prüfprozess zur Entwicklung eines Biosphärengebietes

Der Beschluss des Bad Wurzacher Gemeinderats, sich nicht am Prüfprozess zum geplanten Biosphärengebiet Oberschwaben zu beteiligen, wird von den Befürwortern mit Bedauern, aber auch mit Gelassenheit aufgenommen.

Wir respektieren die Entscheidung des Gemeinderats. Gleichzeitig möchten wir betonen: Das Biosphärengebiet lebt von der Vielfalt der Region – und bleibt auch ohne Bad Wurzach ein starkes Zukunftsprojekt.

Die ökologische und wirtschaftliche Stärke des geplanten Biosphärengebiets liegt nicht allein in einer Stadt, sondern im Zusammenspiel mehrerer bedeutender Landschaften: Das europaweit bedeutende Federseemoor, das Pfrunger-Burgweiler Ried als Modellregion für Moorschutz und Klimaanpassung, sowie Oberschwaben mit seiner Kulturlandschaft und seinen regionalen Wirtschaftskreisläufen. Diese Gebiete zeigen, wie groß die Chancen für nachhaltige Entwicklung, Tourismus und regionale Wertschöpfung sind.

Wir wünschen uns, dass Bad Wurzach künftig wieder in den Prozess einsteigt. Die Tür bleibt offen. Erfahrungsgemäß haben auch andere Kommunen zunächst gezögert und sich später mit großem Erfolg angeschlossen – wie in der Biosphäre Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb.

Die Vorbereitungen für den weiteren Prozess gehen nun mit Anpassung der Gebietskulisse mit Schwerpunkt Federsee und Pfrunger-Burgweiler Ried und mit Dialoggesprächen mit Gemeinden, Landnutzern und Unternehmen weiter und zielen auf die finale Entscheidungsphase Anfang 2026.

Wir sind überzeugt: Das Biosphärengebiet Oberschwaben bleibt eine einmalige Chance für unsere Region – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Diese Chance wollen wir weiter nutzen.
Bernhard Klein, Kißlegg (Vorsitzender des Vereins Pro Biosphäre e.V.)

Anm. d. DBSZ-Red.: Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Meinungsäußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.

Sofabrand in Kleinhaslach

Isny – Bei einem Brand in einer Wohnung in Kleinhaslach am Freitagvormittag (17.10.) hat sich ein 25-Jähriger verletzt. Aus bislang unklarer Ursache fing gegen 11.00 Uhr ein Sofa Feuer, was durch den 25-Jährigen und seinen Mitbewohner selbst gelöscht werden konnte.

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In die Sporthalle werden 1,2 Millionen investiert

Kißlegg – “Der Boden lässt sich nicht mehr aufschieben.” Monika Arnold von der Finanzverwaltung im Rathaus Kißlegg meinte damit die Sporthalle. Die Ratsmitglieder hoben alle ihre Hand dafür, dass unter anderem die Fußfläche der Halle saniert wird. Plus Einbau einer Trennwand. Gesamtkosten: 1.219.284 Euro.

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