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Kleines Haus, große Kunst und viele Gäste! Zur Vernissage am 7. Juni kamen rund 200 Gäste, darunter drei Ex-Landräte und ein amtierender.

Winterreute – Es ist die Liebeserklärung eines Künstlers. Die von Wolfgang Laib und Carolyn Laib kuratierte Ausstellung verbindet das Werk zweier auf den ersten Blick völlig unterschiedlicher Künstler. Jakob Bräckle (1897-1987) gehört zu den wichtigsten Malern Oberschwabens im 20. Jahrhundert. Wolfgang Laib (*1950) zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. In Bräckles ehemaligen Atelierhäuschen in Winterreute begegnen sich die beiden Künstler mit einigen wenigen Werken in einem kurzen Rendevouz zu einem Gesamtkunstwerk.

„Wolfgang Laib für Jakob Bräckle in Winterreute“ ist die erste Ausstellung des Museums Biberach an diesem Ort. Ein Brahmanda, Ei des Universums, aus schwarzem indischen Granit von Wolfgang Laib empfängt die Besucher. Die Ausstellung endet am 30. Juni. Fotos: Laib 

Während Bräckle mit sparsamen malerischen Mitteln die oberschwäbische Landschaft stilisierte, „erschließt Laib In sich wiederkehrenden, aber kontinuierlich weiterentwickelnden Werkgruppen, die auf der Arbeit mit natürlichen Materialien wie Blütenstaub basieren und von östlichen wie westlichen Philosophien beeinflusst sind, einen Möglichkeitsraum der Reflexion und Kontemplation“, erläutert die stellvertretende Museumsleiterin Judith Bihr. Die Künstler verband eine langjährige Freundschaft, die in Wolfgang Laib schon in jungen Jahren die Begeisterung für die Kunst weckte. Mittels subtiler, künstlerischer Interventionen zieht die Ausstellung auf poetische und philosophische Weise Bezüge zwischen dem Leben und dem Werk beider Künstler.

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Ein Blütenstaubberg im Kamin ist Teil der Ausstellung. Kreationen aus Blütenstaub machen die Kunstwerke von Wolfgang Laib einzigartig.

Seit 2023 befindet sich Bräckles Atelier aus den 1930er Jahren als bedeutendes Kulturgut Oberschwabens im Besitz der Stadt Biberach.

Autor: Roland Reck

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Freuen sich gemeinsam über die einmalige Ausstellung: Wolfgang und Carolyn Laib (links) mit Oberbürgermeister Norbert Zeidler und Judith Bihr vom Museum Biberach. Fotos: Reck


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