Leutkirch – Gundula Gause begeisterte die Besucher des VBAO-Mitgliederforums am vergangenen Mittwochabend (10.4.) in der Festhalle Leutkirch. 450 Mitglieder der Volksbank Allgäu-Oberschwaben hingen wie gebannt an ihren Lippen.
Bad Waldsee – Eintreten für die Tarifwende – unter diesem Motto stand der Frühjahrsempfang des DGB im großen Konferenzsaal des Erwin-Hymer-Museums am Donnerstagnachmittag, 11.4. Die Bildschirmzeitung hatte Gelegenheit, im Vorfeld die wichtigsten Anliegen des DGB kennenzulernen.
Kißlegg – Donnerstagnachmittag, 11. April, kurz nach 14.30 im Bankettsaal des Neuen Schlosses Kißlegg. Trotz vergleichsweise warmer Vorfrühlingssonne sorgen rund 80 meist nicht mehr ganz junge Besucherinnen und Besucher für einen rappelvollen Vortragsraum bei diesem Altennachmittag. Mitveranstalterin Margret Kehle (Bild) kündigt am Mikrofon freudig Dr. Eberhard Fritz als Redner an. Sein Thema: Geschichte der Eisenbahn/Geschichte der Eisenbahn in und um Kisslegg.
Haisterkirch – Deutlich fiel der Heimsieg des SV Haisterkirch gegen den FV Molpertshaus mit 3:0 aus. Mit diesem klaren Ergebnis hatten weder die Haisterkircher noch die voller Erwartung gekommenen Fans aus dem nahen Molpertshaus gerechnet.
Haisterkirch – Am Sonntag (14. April) feierten zehn Kinder der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Haisterkirch ihre Erstkommunion im gewohnt großen Rahmen.
Rot an der Rot (rei) – Die seit acht Jahren in Rot an der Rot amtierende Bürgermeisterin Irene Brauchle ist bei der Bürgermeisterwahl am 14. April ihrem Herausforderer Andreas Maaß unterlegen. Auf die Amtsinhaberin entfielen 34,8 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen (871), Maaß errang 64,9 Prozent (1624 Stimmen). Die Wahlbeteiligung war mit 68,9 Prozent sogar noch etwas höher als vor acht Jahren, als 68,6 Prozent der 3646 Wahlberechtigten (damals wie heute) zur Urne gegangen waren und Irene Brauchle knapp mit 50,9 Prozent gesiegt hatte.
Kißlegg – Baden in Kisslgger Weihern und Seen: Kann das gesundheitsgefährfend sein? Nein – zumindest höchstwahrscheinlich nicht im Obersee. Denn dort waren 2022 “die Werte sehr gut”. Untersucht vom Gesundheitsam.t 2023 dürften sich sogar “drei Sterne” für die Wassergüte ergeben. So am vergangenen Mittwochabend, 10. April, Dr. Elmar Schlecker vom “Aktionsprogramm oberschwäbischer Seen und Weiher” im Gemeinderat Kisslegg.
Aulendorf- Zu einer Schlägerei ist es in der Nacht von Samstag auf Sonntag kurz nach Mitternacht auf der Hauptstraße in Aulendorf gekommen. Ersten Ermittlungen zufolge gab es Unstimmigkeiten zwischen einem 48-jährigen Gast und dem 43-jährigen Wirt. Das Ganze verlagerte sich vor die Gaststätte und es kam zu einer Schlägerei. Verletzt wurde niemand. Der renitente Gast beleidigte den Wirt, umstehende Zeugen und zu guter Letzt auch noch die einschreitenden Beamten. Da die Beamten den Verdacht hatten, dass sich der Gast in einem psychischen Ausnahmezustand befand, brachten sie ihn in eine Fachklinik. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Bad Wurzach – Der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Wurzach feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen und beim Festgottesdienst am Sonntag, 21. April, ist Mitbegründer Theo Klein mit seiner Posaune dabei. Und das liegt zum Großteil an seinem Enkel Johannes Wirth, der den Posaunenchor seit sieben Jahren leitet. Theo Klein macht seit 70 Jahren im Posaunenchor Musik – zunächst in seiner Heimat in Enzvaihingen – und dann, nachdem er und seine Familie in Rohrbach einen Bauernhof übernommen hatten, nach der Gründung des Posaunenchores in Bad Wurzach.
Mittelurbach – Am 12. April lud die Vorstandschaft der Königstäler Narren ihre Mitglieder zur jährlichen Generalversammlung ins Dorfgemeinschaftshaus in Mittelurbach ein. Bereits zum zweiten Mal wurde die Generalversammlung gemeinsam mit der Lumpenkapelle Urbach’l abgehalten.
Im Dorf Kettenacker (Kreis Sigmaringen) wehrt sich der Verein für Mensch und Natur gegen die Ausweisung einer Vorrangfläche für Windräder mitten in einem der dichtesten Milangebiete Baden-Württembergs durch den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben (RVBO, der sich dabei auf den Fachbeitrag Artenschutz des Landesamts für Umwelt (LUBW) stützt. Dieses Beispiel lässt sich gut auf die Windradplanung in Kißlegg und Argenbühl anwenden und zeigt deren Widersprüche auf.
Der genannte Verein hat seit 2015 mit großem zeitlichen und finanziellen Aufwand jedes Jahr die Milanpopulation mit einer Horstzahl im zweistelligen Bereich dokumentiert. Nun stelle man fest, moniert der Verein, dass das LUBW sich gar nicht dafür interessiere und die Zahlen totschweige, weil diejenigen des Vereins mit denen der professionellen Kartierer, die nur stundenweise bezahlt werden könnten, nicht vergleichbar seien und deshalb aufgrund der methodischen Unterschiede nicht verwendet werden könnten.
Welch jämmerliche Argumentation! Das für den Staat kostenlose ehrenamtliche Engagement wird übergangen, während die von den grünen Politkern entsandten Kartierer nur stundenweise bezahlt werden, damit am Ende möglichst wenig Naturschutz herauskommt. Hier zeigt sich in erschreckender Weise der ideologische Wandel der Grünen von der Naturschutz- zur Windradlobbypartei und der Widersinn der von ihnen betriebenen Energiepolitik. Auf Biegen und Brechen soll diese durchgesetzt und alles passend hingebogen werden, so dass möglichst viele Windräder möglich werden.
Das Gleiche gilt bei der Höhe der Windräder und deren Abstände zu den Siedlungen. Wenn der Wind zu schwach weht, erhöht man eben die Windräder, und wenn früher die Abstände zu den Häusern weit größer waren, werden diese eben – trotz der gesundheitlichen Bedenken ihrer Bewohner – immer weiter verkürzt. Trotz aller Widersprüche ihrer Energiepolitik schreiten die Landes- und Ampel-Politiker unbeirrt weiter dem Abgrund zu nach dem Motto „Augen zu und durch“. Spätestens bei den nächsten Wahlen gehen ihnen dann die Augen auf. Berthold Büchele, Ratzenried
Leutkirch- Aufgrund von Unachtsamkeit geriet am Freitagabend (12.4.) gegen 20.00 Uhr eine Küche in einem Bungalow in der Ferienanlage Centerparcs in Brand. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war die Ursache, dass beim Einzug in den Bungalow eine Tasche auf dem Herd abgestellt und versehentlich die Herdplatte eingeschaltet wurde. Nach dem Bezug des Bungalows ging die Familie zunächst auf einen Spielplatz. Als ein Familienmitglied kurze Zeit später zurückkam, wurde eine starke Rauchentwicklung und ein akustischer Rauchmelder wahrgenommen. Durch die Feuerwehr wurde der Brand in der Küche sofort gelöscht.
Reichenhofen – In Reichenhofen kam es in der Nacht von Freitag (12.4.) auf Samstag zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern. Nach Schilderung des 33-jährigen Geschädigten wurde er von drei Tatverdächtigen angegriffen, geschlagen und als er am Boden lag mit den Füßen getreten. Hierbei zog er sich eine stark blutende Verletzung an der Nase zu und wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Noch vor Eintreffen der Polizei flüchteten die Tatverdächtigen unerkannt. Die Polizei aus Leutkirch hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Kißlegg – “Ein Glücksfall, dass wir in Kisslegg eine bunte Betreuungslandschaft haben.” So Bürgermeister Dieter Krattenmacher bei der Gemeinderatssitzung im Neuen Schloss Kisslegg am Mittwochabend, 10. April. Problem: “Die Sprache, die von oben kommt – von Stuttgart und Berlin – die verstehen wir oft nicht.” So Hauptamtsleiter Markus Wetzel. Diese Regierungs-Mitteilungen so zu übersetzen, dass sie auch in der Mehr-Seen-Gemeinde wahrgenommen werden können, soll ab 2025 nur eine der vielen Aufgaben von Martina Scheich werden. Dann übernimmt sie die Pädagogische Bereichsleitung.
Bad Wurzach / Haidgau – Bereits im November hatte die Firma BauGrund Süd eine Baumpflanzaktion mit ihren Mitarbeitern im Wald bei Haidgau. Hierbei wurden 600 neue Bäume gesetzt – ein eindrucksvolles Beispiel für gemeinschaftliches Engagement. Diese Initiative ist Teil des Umweltbewusstseins und der Verantwortung von BauGrund Süd. Gemeinsam wurde nicht nur Gutes für die Umwelt getan, sondern es entstand auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die restlichen 400 Bäume wurden nun diese Woche von den Schülern der Klasse 7b (Realschule Bad Wurzach) gemeinsam mit dem Revierförster Jan Holder gepflanzt. Als Dankeschön für ihr Engagement erhielten die Schüler von der Firma BauGrund Süd eine finanzielle Unterstützung für ihr bevorstehendes Schullandheim.
Eintürnen – Bürgermeisterin Alexandra Scherer und Ortsvorsteher Berthold Leupolz freuten sich, beim Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in Eintürnen Vertreter des Architekturbüros, des Stadtbauamtes, der Feuerwehr Bad Wurzach und der beteiligten Baufirmen Kutter und Holzbau Krusch begrüßen zu können.
Schloss Achberg – Lange Zeit wurde der Anteil der Frauen an der Entwicklung der Kunst nicht wirklich wahrgenommen. In den letzten Jahren haben jedoch viele Ausstellungsprojekte unseren Blick erweitert. Die Sommerausstellung auf Schloss Achberg führt nun eindrucksvoll vor Augen, dass auch der Schwäbische Impressionismus einen weiblichen Flügel hatte.
Kißlegg – 2,9 Kilometer Gemeinde-Verbindungsstraßen. Sie erhalten ab jetzt bald eine neue Spritzdecke. Für 94.360,57 Euro brutto. Das beschloss der Gemeinderat am Mittwochabend einstimmig.
Kißlegg – Mittwochabend, 10. April kurz nach 17.00 Uhr: Gemeinderatssitzung im Esther-Saal des Neuen Schlosses. Tagesordnungspunkt 1: der Nachrücker von Susanne Mennig (Freie Wähler / FW). Sie hat die gewählte Runde im März verlassen (weil sie zur Gemeindeverwaltung wechselt). Es galt also, an ihrer Stelle einen Nachrücker an den Ratstisch zu holen. Nämlich Jochen Berlinger.
Sehr geehrter Herr Dr. Rülke, in der SWR-Sendung “Zur Sache Baden-Württemberg” am 11. April 2024 zur künftigen Energieversorgung unseres Landes hatten Sie als Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag von Baden-Württemberg keinen leichten Stand, eingerahmt von der sprachgewandten grünen Ministerin Thekla Walker und der wortstarken Fridays-Aktivistin Greta Waltenberg. Denn es ist kaum möglich, in einer vom Glauben geprägten Gemeinschaft den Blick auf die reale Welt und auf das Machbare zu richten. Gehemmt zum klaren Wort waren Sie, wie Sie sagten, durch die gebotene Rücksichtnahme auf die Koalition in Berlin, wo auch Sie “einiges nicht für gut finden”, aber Ihre FDP als Partner mit Koalitionsdisziplin im Boot sitzt. Folgende Punkte habe ich in Ihren Entgegnungen vermisst:
Leutkirch – Mit einer brandneuen, von der Kritik hochgelobten Produktion von Samuel Becketts „Endspiel“ gastiert das Landestheater Schwaben aus Memmingen am Samstag, 20. April, um 19.30 Uhr in der Festhalle Leutkirch. Eine Einführung ins Stück gibt es um 19.00 Uhr im Lohboden.
Kürnbach – Am Sonntag, 14. April, zeigen Traditionshandwerkerinnen und -handwerker im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach ihr Können: Von 10.00 bis 18.00 Uhr können Besucherinnen und Besucher Schmiedin, Drechsler, Flaschner und Co. in Aktion erleben.
Kißlegg – Die Freien Wähler in Kißlegg (FWK) haben ihre Kandidaten für die Gemeinderats- und Kreistagswahl, die am 9. Juni stattfindet, nominiert. Nicht mehr auf der Liste zu finden sind der bisherige FWK-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Detlef Radke, sowie die Gemeinderäte Werner Schuwerk und Susanne Mennig.
Kißlegg – Mittwochabend, 10. April ab 17.00, Esther-Saal im Neuen Schloss Kissleg: Öffentliche Gemeinderatssitzung. Kurz nach Beginn sagt Bürgermeister Dieter Krattenmacher: „Wir haben heute die Nachricht erhalten: Die Deutsche Glasfaser baut nicht aus.“ Deshalb werde die Gemeinde Kisslegg diese Aufgabe selbst in die Hand nehmen. Insgesamt 50 Millionen Euro sollen dafür in Kisslegg verbaut werden – davon rund 5 Millionen aus der Gemeindekasse. Wie und wo, erläuterte der Rathauschef dann gegen Schluss der Sitzung.
Bad Wurzach (sd / rei) – Die Kurhaus Bad Wurzach eG, die im vergangenen Jahr mit dem Ziel gegründet wurde, das Kurhaus Bad Wurzach zu revitalisieren, lädt die Öffentlichkeit und ihre Mitglieder zu einer exklusiven Baustellenbesichtigung und Vorstellung weiterer Einblicke in die Zukunft des Kurhauses ein. Das Event im Kurhaus findet am 19. April statt (20.00 Uhr) und bietet unter anderem die Gelegenheit, den Fortschritt der Renovierungsarbeiten im Restaurantbereich zu begutachten.
Aulendorf (rei) – Am 13. April kommen Christen auf dem Königsplatz in München zusammen, um beim „Marsch für das Leben“ für das Lebensrecht aller Menschen, auch der gezeugten und noch nicht geborenen Menschen, einzutreten. Aus Oberschwaben fahren Busse ab Aulendorf und ab Ochsenhausen nach München.
Leutkirch – ZDF-Journalistin Gundula Gause war gestern Abend (10.4.) Gast beim Mitgliederforum der Volksbank Allgäu-Oberschwaben. In der Festhalle in Leutkirch plauderte sie aus dem Nähkästchen des “heute-journals” – mal ernst, mal heiter. Unser Bild zeigt sie mit Voba-Vorstandsmitglied Werner Mayer. Ein ausführlicher Bericht in der Bildschirmzeitung folgt.
Ratzenried – Bei einem Stammtisch im Ratzenrieder Festbierhaus trafen sich die neu gewählten Vorstände und weitere Mitglieder des Vereins „Pro Natur Argenbühl“. Dabei wurde die Kandidatur von Robert Maag bei der Gemeinderatswahl bekanntgegeben.