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Leserbrief

Eine Investition für die nachfolgenden Generationen



Zur Diskussion um den Turm

Wir, Karl-Heinz Buschle und Heinrich Vincon aus Bad Wurzach und Armin Willburger aus Hauerz, sind Mitglieder in der Regionalverbandsversammlung. Der Turm war beim kollegialen Gespräch am Rande von Sitzungen immer wieder ein Thema. Manfred Löffler, Bauunternehmer aus Hohentengen, ist ein Kollege von uns im Gremium. Er ist sehr verwundert, dass Teile der Bad Wurzacher Bürgerschaft die Chance des Turmes nicht sehen. Herr Löffler hat uns Folgendes geschrieben:

„Es ist für mich als Bauunternehmer und Mitglied des Kreistags Sigmaringen sowie des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben, der die Entwicklung unserer Region sehr gut im Blick hat, unverständlich, dass man gegen diesen Turm sein kann.

In unserer Nachbargemeinde Ostrach steht im Pfrunger-Burgweiler Ried der Bannwaldturm. Dieser ist seit acht Jahren ein durchschlagender und dauerhafter Erfolg und ein Gewinn für die gesamte Umgebung. Wenn er noch nicht gebaut wäre, müsste man ihn bauen. Jährlich kommen ca. 12.000 bis 15.000 Besucher. Nach Rücksprache mit dem Leiter des Naturschutzzentrums Pfrunger-Burgweiler Ried gehen die Unterhaltungskosten gegen null. Auch Vandalismus gibt es nicht. Zu diesem Turm kommen viele kleinere Gruppen, Familien, Schulkassen usw. Es finden Wanderausflüge für einfache Wanderungen statt.

Die Bad Wurzacher Gastronomie wird sehr stark davon profitieren. Die Gaststätten können dadurch auch eine gute Infrastruktur für die einheimische Bevölkerung anbieten. Es entstehen Arbeitsplätze, die Versorgung und Infrastruktur sowie eine Belebung der Innenstadt und Region findet statt.

Der Baugrund ist von der einheimischen Firma geprüft und gesichert. Sie haben die beste Firma vor Ort, die dies kann. Der Eigenanteil der Stadt ist überschaubar.

Der Bau des Turms steht im Einklang mit dem Naturschutz. Der Turm bringt vielen Menschen und Kindern die Natur bzw. das größte intakte Hochmoor Mitteleuropas näher und liefert sogar einen höheren Naturschutz.

Liebe Bad Wurzacher Bevölkerung, zeigen Sie alle diese Weitsicht, die nötig ist. Nutzen Sie diese Chance und stimmen Sie für dieses Leuchtturmprojekt. Der Turm ist eine Investition für die nachfolgenden Generationen.“

Wir unterstreichen jedes Wort unseres Kollegen aus der Regionalverbandsversammlung!
Karl-Heinz Buschle, Bad Wurzach; Heinrich Vincon, Bad Wurzach; Armin Willburger, Bad Wurzach-Hauerz

Eingegangen (letzte Freigabe durch einen der Autoren) beim „Wurzacher“ am 19. Februar um 11.49 Uhr. Veröffentlicht im „Wurzacher“ am 19. Februar um 18.08 Uhr.

Die Veröffentlichung der Leserbriefe erfolgt streng nach Eingang (die Uhrzeiten sind angegeben). Annahmeschluss für Turm-Leserbriefe war Mittwoch, 12.00 Uhr. Später eingehende Leserbriefe zum Turm können nicht mehr veröffentlicht werden.

Falls Markierungen wie Fettungen und Kursivsatz in den Briefen vorhanden, waren sie so von den Autoren vorgegeben. In einzelnen Fällen waren den Leserbriefen von Seiten der Autoren Bilder beigegeben. Auch von den Autoren gewünschte Verlinkungen wurden ausgeführt.

Zur Diskussion um den Turm im Ried hatten wir festgelegt, dass dazu nur Stimmen aus Bad Wurzach veröffentlicht werden. Obiger Brief entstand in Absprache der vier Autoren, von denen drei Bad Wurzacher Bürger sind.

Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.




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