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Patrozinium „Maria Schnee“

Das „Rosenwunder“ von Hittisweiler



Foto: Rudi Martin
Pfarrer Werner zelebrierte beim Patrozinium in Hittisweiler.

Hittisweiler – Am Tag des Patroziniums „Maria Schnee“ feierte Pfarrer Stefan Werner mit zahlreichen Gläubigen aus der ganzen Seelsorgeeinheit  am Sonntagabend (3.8.) in Hittisweiler einen Abendgottesdienst direkt vor der Kapelle „Maria Schnee“.

Der 5. August ist ein katholischer Gedenktag zur Erinnerung an die Weihe der römischen Patriachalbasilika Santa Maria Maggiore. Den Festtag nennt man auch „Maria Schnee“, denn einem „Schneewunder“ am 5. August 358 zufolge, so die Legende, sei die Kirche unter Papst Liberius gegründet worden.

Die Kapelle, idyllisch gelegen, umgeben von Schatten spendenden Bäumen, erstrahlte an diesem ersten, nach der längeren Regenperiode wieder angenehmen Sommerabend im Sonnenlicht. Die Hittisweiler Bürger schätzen ihre Kapelle. Für die Gottesdienstbesucher waren extra  Bänke und Stühle  aufgestellt worden. Pfarrer Stefan Werner erinnerte in seiner Ansprache an die Bedeutung der Mutter Gottes, an ihre Liebe und auch ihr Leid. Die Mutter Gottes wird weltweit als Fürsprecherin und Fürbitterin bei Gott verehrt. Die Eucharistiefeier wurde sehr feierlich musikalisch umrahmt von Leo Straßner am von ihm mitgebrachten Keyboard. Viele bekannte Marienlieder wurden von Leo sehr stilvoll intoniert.

Dank an Helga Gambichler

Nach dem Segen bedankte sich Pfarrer Werner bei den Hittisweiler Bürgern, die sich um dieses Kleinod bemühen. Das Ehrenamt als Kapellenmesnerin hat seit Jahrzehnten Helga Gambichler inne. Ihr dankte Pfarrer Werner ganz persönlich. Die Gottesdienstbesucher spendeten reichlich Applaus. Am Schluss galt der Beifall nochmals Leo Straßner für dessen festliche, musikalische Umrahmung und den beiden Kirchengemeinderäten Timm Scheifele und Ulrich Sproll für ihre Dienste und auch den beiden Ministranten.

“Rosenwunder”

Die Überraschung des Abends sollte wie schon vergangenes Jahr mit dem „Weinwunder“ auch dieses Jahr mit einem „Rosenwunder“ noch folgen, als Pfarrer Werner und sein Helferteam Rosen (Zeichen der Liebe) an die Gottesdienstbesucher austeilten. Diese Überraschung war voll gelungen, wie man den Gesprächen später auch noch im Hittisweiler Gasthaus „Burgstock“ entnehmen konnte. Zur Anmerkung: Die Rose gilt im Christentum als typische Marienblume. Die weiße Rose steht dabei für die Jungfräulichkeit und Reinheit Mariens, die rote Rose als Anteil der Gottesmutter an Christi Leiden und Sterben.
Text und Bilder: Rudi Martin

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Fotos: Rudi Martin

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