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Kindergarten St. Martin feierte Jubiläum

50 Jahre alt und munter wie eh und je



Foto: Peter Lutz
Happy Birthday – der Kindergarten St. Martin feierte 50-jähriges Bestehen.

Bad Waldsee – Bei strahlendem Sonnenschein durfte am vergangenen Sonntag (5.5.) der Kindergarten St. Martin in der Molitorstraße sein Jubiläum feiern. Bunte Luftballons und farbige Lettern vermittelten bereits außen, dass es da etwas zu feiern gab. Und man konnte sehen, wie zahlreich Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkeln, Kuchenspenden tragend, sich Richtung Festgelände aufmachten. Drinnen war auch alles fürs Fest vorbereitet. Eine Videoschleife schilderte wichtige Stationen der fünfzigjährigen Geschichte. Im großzügigen Außenbereich war ein großer kindgerechter Kreis aufgebaut, in dem die offizielle Feier stattfinden sollte. Und direkt an der Rückseite des Gebäudes gab es reichlich Brauereigarnituren für den späteren „gemütlichen Teil“ der Feierlichkeiten.

Die Raupe Ursula noch klein.

Da wächst sie schon.

Und wird größer und größer.

Gleich entpuppt die Raupe Ursula sich als Schmetterling.

Ursula Massier, seit 1989 Leiterin des von der Kirchengemeinde St. Peter getragenen Kindergartens, bat Kinder und Erwachsene nach draußen zum großen Kreis. Natürlich waren die Kinder der drei Gruppen („Sonnengruppe“, „Wichtelburg“ und „Regenbogengruppe“)  recht aufgeregt vor ihren sicher in vielen Proben einstudierten Aufführungen. Die Leiterin begrüßte nun ganz offiziell die vielen Besucherinnen und Besucher im großen Kreis der Kinder und Erwachsenen.

Ursula Massier sprach Dankesworte

Die Leiterin dankte herzlich für die stetige bauliche Weiterentwicklung durch die Trägerin, die katholische Kirchengemeinde, beispielsweise für energetische Sanierung, Garten und Küche. Natürlich war die Trägerin würdig vertreten durch Pfarrer Thomas Bucher. Massiers Dank galt auch ihrem großen und hochmotivierten Team, den Eltern für ihr Vertrauen und konstruktive Begleitung und Kritik und dem gesamten Elternbeirat.

Elternbeirätinnen überreichen Ursula Massier (links) ein “Geburtstagsgeschenk”.

Begeistert sangen die Kinder „Wir feiern heut ein Fest“

Pfarrer Bucher (Bild) beglückwünschte das Team zum runden Jubiläum und dankte für das Wirken Aller auch im Sinn der Kirchengemeinde, die durch Maria Hirthe vertreten war. Bucher überlegte, wieviele Kinder die Einrichtung in den vergangenen fünfzig Jahren zur Schulreife geführt habe und meinte, es seien wohl mehr als eintausend gewesen. Er lud dann zu einem „kleinen Gottesdienst“. Der begann mit dem Lied „Wir feiern heut ein Fest“, das vor allem die Kinder laut mitsangen. Begleitet wurden sie von zwei jungen Gitarristen, Katja und Simon. Bucher zitierte aus dem Matthäus-Evangelium „Ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt“. So dürfen wir immer leben und lachen und Team und Eltern seien sich dessen bewusst. Jesus sei ganz sicher auch heute mit uns.

„Der Vater im Himmel segne dich und passe auf dich auf“

Es folgte das Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“.  Bucher forderte zum Dank auf für das Spielen, Lachen und Leben heute. Dazu wieder gut passend sangen alle mit viel Bewegung, angeleitet von Massier und Team, „Du bist unser Gott, Daumen hoch, Du hast uns so lieb“. Auch das Vaterunser wurde mit Hand- und Armbewegungen gesprochen. Es folgte der priesterliche Segen und ein weiteres von den Erzieherinnen einstudiertes Lied: „Der Vater im Himmel segne dich und passe auf dich auf, er gebe dir, was nötig ist …“

Da wurde aus der Raupe – ein Schmetterling

Nun kam der große Auftritt der Kinder, zuerst die Raupe Ursula, die so viel Grünes fressen muss. Nach jeder Runde schloss sich ein weiteres Kind an und die Raupe/n wurde/n immer länger, bis sie plötzlich einen Kreis bildeten und die erste Raupe sich auf den Boden legte und ein Wunder geschah, sie verwandelte sich in einen schönen Schmetterling mit großen blauen Flügeln und alle freuten sich.

Die nächste Aufführung war ein Tanz mit bunten Seidentüchern, begleitet von flotter Musik: „Tücher tanzen durch die Luft und verbreiten Frühlingsduft …“. 

Die dritte Aufführung war der Tanz „Schmetterling, du kleines Ding, such dir eine Tänzerin oder einen Tänzer …“, wobei immer neue Kinder aus dem Kreis dazukommen mussten und mittanzen durften, die Buben etwas schüchterner als die Mädchen! Anschließend überreichten zwei Vertreterinnen des Elternbeirats mit großem Dank ein Geschenk an das Team, drei flauschige Plüschfigürchen, wohl je eines für die drei Gruppen.

Alte Fotos und ein munterer Kasper

Ursula Massier bat nun „zum gemütlichen Teil“ und kündigte Programmpunkte nur für die Kinder an, darunter eine Überraschung. Man fand sich dazu auf den Brauereigarnituren ein, stürmte das überreiche Kuchenbuffet und holte Kaffee und kühle Getränke. Dabei gab es gute Gespräche und in historischen Fotoalben fand sich so manche Mama oder mancher Papa wieder als Kindergartenkind im St. Martin-Kinde! Für die Kinder gab es Schminken, das drei Erzieherinnen mit großer Sorgfalt und perfekt beherrschten.

Die von Massier angekündigte Überraschung war ein Kasperletheater, das natürlich bestens besucht war, während andere Kinder draußen kickten, Dosen warfen oder in einem Rennen miteinander wetteiferten. Es gab für jeden Geschmack etwas und das herrlich angelegte Außengelände ließ keine Wünsche offen. Erst gegen Abend leerten sich das Gelände und die Brauereigarnituren allmählich, aber sicher hatte das Team noch viel Arbeit, weil am nächsten Tag der ganz normale Kindergartenbetrieb wieder funktionieren musste.
Text und Fotos: Peter Lutz

Ursula Massier und Pfr. Bucher.

Papa Christian Maucher mit Töchtern Viktoria und Theresa.

Die noch nagelneue Küche wird stolz Sternenküche getauft!

Sicherlich ein Leitmotiv von St. Martin.

Zwei Väter mit ihren Kleinen in der Nestschaukel (die jüngste Gruppe im St. Martin ist die Altersklasse 1 bis 3).

Büchsenwerfen.

Maria Hirthe (Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderates von St. Peter), das Wirtepaar Daniela und Horst Schmidt vom “Kreuz in Mattenhaus und Pfr. Bucher.

Das Team des Kindergartens von St. Martin, von links nach rechts: Sonja Giampa, Soraya Holl, Ulrike Niedermaier, Michaela Mönig, Sigrid Knof, Ursula Massier, Rebecca Mayer, Katja Sproll, Anne Eggler, Ulrike Strobel. Fotos: Peter Lutz




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