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Würdige Gedenkveranstaltung mit französischen Freunden

Bad Waldsee erinnert an den April 1945



Foto: Peter Lutz
Thierry Peugeot trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Bad Waldsee ein. Rechts neben Oberbürgermeister Matthias Henne der französische Generalkonsul in Stuttgart Gaël de Maisonneuve.

Bad Waldsee – 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lud die Stadt zu einer würdigen Gedenkveranstaltung. Insbesondere galt die Veranstaltung den vier Mordopfern, die auf den Todesmärschen aus den Wüste-Lagern auf der Schwäbischen Alb auf dem heutigen Gemeindegebiet Bad Waldsee (bei Unterurbach und bei Haisterkirch) von Nazischergen kaltblütig erschossen wurden. Es waren Lucien Monjoin, Karl Panhans, Julius Spiegel und Auguste Bonal. Sehr zahlreich Interessierte besuchten die Veranstaltung in der Pfeilerhalle des Kornhauses gemeinsam mit Vertretern des öffentlichen Lebens und prominenten Persönlichkeiten aus Montbéliard,  Sochaux und den Partnergemeinden aus Bâgé.

Das Violinduo Romer / Hinderberger.

Mit einem feierlichen Violinen-Duo eröffneten Hans Georg Hinderberger und Matthias Romer –  beide Lehrkräfte am hiesigen Gymnasium –  die Gedenkveranstaltung.

Oberbürgermeister Matthias Henne (Bild; mit Amtskette) dankte den Musikern und begrüßte die Anwesenden herzlich, insbesondere die französischen Gäste, den Generalkonsul in Stuttgart, Gaël de Maisonneuve, aus Bâgé Gilbert Jullin und Serge Veysset, den früheren Aufsichtsratsvorsitzenden der Peugeot SA Thierry Peugeot, den Präsidenten des FC Sochaux Clément Calvez und als Vertreter des Kirchengemeinderats von Sochaux François Jacquey, ebenso den Gründer der Städtepartnerschaft mit Bâgé Rudolf Forcher, die Vertreter des Denkstättenkuratoriums NS-Dokumentation Oberschwaben Gertrud Graf und Eugen Michelberger, Pfarrer Albert Knoch und die Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins.

Generalkonsul Gaël de Maisonneuve trägt sich ins Goldene der Stadt ein. Links Thierry Peugeot.

Für uns sei es eine große Ehre, dass Gäste und Freunde aus Frankreich gekommen sind, betonte der OB. Nach 1870/1871 wäre ein gemeinsames Gedenken unvorstellbar gewesen. Rache, verletzter Stolz und Nationalismus waren gegenwärtig und man wisse, wohin das geführt hat. Die Fahnen unserer beiden Vaterländer erinnern uns daran, dass der letzte Krieg bereits vor achtzig Jahren endete und es sei unsere gemeinsame Aufgabe, dass dies auch so bleibe. Jede Anstrengung sei es wert, gewaltsame Konflikte zwischen Staaten zu verhindern, so OB Henne. Obwohl es bereits in den 20er-Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts den Slogan „Nie wieder Krieg“ gab, musste noch ein viel schrecklicherer Krieg kommen, um endlich zur Vernunft zu kommen. Charles de Gaulle und Konrad Adenauer sei es zu verdanken, dass aus der deutsch-französischen Erbfeindschaft eine Freundschaft wurde.

Natürlich gebe es in den Biografien vieler Familien Narben, die der schreckliche Zweite Weltkrieg hinterlassen hat, nicht nur bei den Soldaten beider Seiten sondern auch bei den Zivilisten durch Vertreibung und Zerstörung. Henne nannte das französische Oradour  und Osteuropa als Beispiele dafür. Narben können schmerzhaft sein, leider auch gefährlich, weil sie dazu verleiten, den Verursachern Übles zu wünschen. Daher müssten wir motiviert und täglich für den Frieden arbeiten. Mit Weitblick hätten Adenauer und de Gaulle erkannt, dass ihre beiden Länder nur gemeinsam den Frieden sichern könnten, dies auch vor dem Hintergrund der sowjetischen Übermacht im Osten. Aus den anfangs sechs Mitgliedern der EWG wurden inzwischen 27 EU-Mitglieder, wobei Deutschland und Frankreich immer noch Motor für die Weiterentwicklung Europas blieben. Bei allen unterschiedlichen nationalen Interessen müssten die verbindenden Werte von Demokratie, Freiheit und gutem menschlichen Miteinander, in Vielfalt geeint, stets neu belebt werden.

Wir streben nach Frieden, aber leider gehöre Verteidigungsfähigkeit zu den Aufgaben dieser europäischen Staatengemeinschaft. Die Friedensgewissheit habe sich angesichts  aktueller geopolitischer Gegebenheiten als Trugschluss erwiesen. Deshalb müsse sich das freie Europa neu erfinden und Frankreich und Deutschland müssten in Verantwortung vorangehen.

Denken wir an die vier Häftlinge, die so kurz vor Kriegsende auf dem Gebiet unserer Stadt erschossen wurden. Sie waren der Willkür von Befehlshabern, Befehlsempfängern und Beauftragten ausgeliefert. Henne wörtlich: „So ist Krieg, das ist unmenschlich“. Wir wollen uns so was nicht mehr bieten lassen und haben aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs gelernt. Veranstaltungen und Tage wie heute sollten nachdenklich machen. Solche Tage stärken Freundschaften, wenn man in die gleiche Richtung schaue. So sind wir dankbar, dass wir Freunde aus Frankreich bei uns haben dürfen. Dieser Tag sei ein Beitrag zum Frieden in Europa und zur deutsch-französischen Freundschaft, schloss der Oberbürgermeister und bat Generalkonsul Maisonneuve und Herrn Peugeot zum Eintrag in das Goldene Buch der Stadt.

Pfarrer Albrecht Knoch (hier im Bild mit der Abgeordneten Petra Krebs) und Christoph Liebmann von der Stadtverwaltung stellten nun die Lebensläufe von Lucien Monjoin, Karl Panhans und Julius Spiegel vor. Ihre Informationen verdankten sie Forschungsarbeiten der anwesenden Gertrud Graf und Eugen Michelberger, die wiederum in bedeutenden Archiven recherchiert hatten.

Lucien Monjoin

Knoch stellte die Lebensstationen von Monjoin vor. Geboren am 7. Juni 1921, wurde er Leutnant in der französischen Armee, schloss sich nach der Niederlage Frankreichs 1940 mehreren Geheimdiensten wie Carte oder Orphelins an und war für wirkungsvolle Aktionen gegen die Besatzer  und zugunsten der vorrückenden Alliierten verantwortlich. 1944 wurde das Versteck der Orphelins bekannt und ausgehoben. Im Gestapogefängnis von Dijon wurde er verhört und schwer gefoltert. Im August 1944 wurde er vor den vorrückenden alliierten Truppen in das KZ Natzweiler gebracht. Im September wurde er in das Wüste-Lager Schömberg auf der Alb verlegt, wo Schieferblöcke gebrochen und zerkleinert werden mussten. Am 17. April 1945 abends wurde das Lager geräumt und 600 Mann in Marsch gesetzt. Die Verpflegung bestand aus Kartoffeln, Kohlrüben, einer Scheibe Brot und Marmelade. Am 22. April gelang ihm bei Mittelurbach die Flucht aus dem Todesmarsch, wurde aber am folgenden Tag an der Bahnunterführung von deutschen Uniformierten ermordet. 1948 wurde er exhumiert und in seinem Heimatort Villers-les-Ormes bestattet.

Karl Panhans

Liebmann zeichnete das Schicksal von Karl Panhans nach. Geboren am 12. September 1893 in Turn (Sudetenland) war bereits mit 11 Halbwaise, erlernte den Beruf Metallschleifer und war im Ersten Weltkrieg Infanteriesoldat an der Ostfront. Erst 1921 kehrte er aus russischer Gefangenschaft zurück nach Dresden. Am 14. November 1941 wurde er von der Gestapo in sogenannte Schutzhaft genommen. Bei seiner Überstellung ins KZ Buchenwald wurde ihm alles, was er am Körper trug, abgenommen. Anfang März 1945 wurde er in das Wüste-Lager Spaichingen überstellt und am 18. April zwang ihn die Lagerleitung auf den Todesmarsch. Er wurde am 22. April auf dem Gemeindegebiet des heutigen Bad Waldsee entkräftet erschossen.

Julius Spiegel

Knoch stellte Julius Spiegel vor. Geboren am 6. August 1903 als Sohn des jüdischen Kaufmanns Ignatz Spiegel im Burgenland wurde er nach Enteignung und Ausbürgerung zur Ausreise gezwungen. Mit seiner Frau floh er nach Brüssel. Nach der deutschen Besetzung wurde Ausgangssperre verhängt und Emigration verboten. Und im Mai 1942 die Pflicht zum Tragen des gelben Sterns verfügt. Auf der Flucht nach Frankreich Richtung Schweiz wurden die Spiegels in Besançon gefasst und verhaftet und in ein Lager bei Paris verbracht. Im September 1942 wurden sie in einem Transport mit 1000 Juden nach Auschwitz verbracht. Anfang 1945 erfolgte die Verlegung in das KZ Buchenwald. Anfang März 1945 wurde Julius Spiegel in dem Transport „Sperling“ dem Wüste-Lager Spaichingen zugeteilt, wo er als Schlosser arbeiten musste. Am 18. April wurde er gemeinsam mit Panhans zum Todesmarsch gezwungen. Am 22. April wurden Spiegel und Panhans  entkräftet bei Haisterkirch erschossen. Die beiden wurden auf dem Haisterkircher Friedhof zunächst  vergraben und erst am 3. Juni auf Anordnung der Franzosen nach einer Messe beigesetzt.

Auguste Bonal

Thierry Peugeot beschrieb das Schicksal von Auguste Bonal. Geboren am 7. Februar 1898. Nach dem Abitur nahm er ein Ingenieurstudium auf, während Frankreich im Ersten Weltkrieg kämpfte. Auch er wurde Soldat und Unterleutnant. Nach verschiedenen Arbeitsplätzen wurde er am 1. Juni 1923 als Ingenieur von Peugeot SA in Sochaux angestellt. Im Februar 1932 wurde er Direktor der Blechpresserei. Auch gesellschaftlich engagierte sich Bonal. Als begeisterter Fußballfan war er von der erzieherischen Wirkung des Mannschaftssports überzeugt. Im FCSM entwickelte er eine unternehmerische Version des modernen Fußballs. 1935 und 1938 wurde der Verein sogar französischer Meister. 1940 geriet Peugeot unter deutsche Kontrolle. 1942 bzw. 1943 kam Peugeot zu VW und wurde zur Produktion von Rüstungsgütern gezwungen, was zu Widerstandsaktionen führte. Es folgte gezielte Verlangsamung der Produktion, auch unter Bonals Leitung, der nun einem Widerstandsnetzwerk beitrat. Bonal gelang 1943 sogar die Kopie der Baupläne der V 1, die er den Briten zukommen lassen konnte. 1944 wurde er schließlich wegen Sabotage verhaftet und nach Dijon ins Gefängnis verbracht. Lebensmittelpakete von seiner Frau teilte er mit seinen drei Mitgefangenen. Er bittet seine Frau um ein Fläschchen Eau de Cologne mit schönem Etikett, aber gefüllt mit Enzianschnaps, was seine Zuversicht oder Unbeugsamkeit demonstrierte.

Nach kurzem Aufenthalt im KZ Struthof-Natzweiler wird er im April 1945 nach Schömberg verlegt.  Gemeinsam mit dreißig Mann muss er den Todesmarsch Richtung Osten antreten. Im heutigen Gebiet Bad Waldsee gelingt ihm, Monjoin und drei weiteren Häftlingen am 22. April die Flucht. Zur Auskundschaftung der Gegend verlassen die beiden Franzosen am 23. ihr Versteck und werden dabei von einem Kübelwagen, besetzt mit zwei Offizieren entdeckt. Bonal, 47 und Monjoin, 23 wurden noch an Ort und Stelle von den Offizieren erschossen. Seit Juni 1945 trägt das Stadion des FC Sochaux den Namen Stade Bonal. 1947 wurde Bonal exhumiert und im Familiengrab in Saint-Leu-la-Forêt beigesetzt.

Thierry Peugeots Großvater und Urgroßvater waren Diplomaten, deutschfreundlich, deutschsprachig und kämpften seit Ende des Ersten Weltkriegs und auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs für eine Annäherung zwischen Deutschen und Franzosen! Peugeots Großvater war sogar zweimal Botschafter Frankreichs in Deutschland!

Pius Bucher, Evelin Demidovic, Hannes Wäscher (von links).

Das Wort der Schüler

Anschließend ergriffen drei Schüler das Wort, Hannes Wäscher, Evelin Demidovic und Pius Bucher.  Sie bestätigten, aus heutiger Sicht sei nicht verständlich, was damals möglich war. Evelin sei dankbar für das Heute, aber Freiheit sei nicht selbstverständlich, man müsse sie täglich verteidigen, auch Jugendliche müssten Verantwortung übernehmen und Erinnerungen bewahren. Pius Bucher aus Mittelurbach berichtete, sein Opa Ambrosius Bucher war Schreinermeister. Er musste den Sarg für Auguste Bonal herstellen, es sei schlimm, sich an diesen Vorgang erinnern zu müssen.

Das Wort des französischen Generalkonsuls

De Maisonneuve sprach anschließend. Er sei nun das zweite Mal in Bad Waldsee und habe dort viel gelernt. Er verwies auf die berührende Ausstellung im Kornhaus und dankte für die Erinnerungsarbeit. De Maisonneuve hob die besondere Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft hervor und erinnerte an die seit 1991 bestehende Partnerschaft mit Bâgé. Er forderte eine weitere und engere Zusammenarbeit zur Sicherung der Freiheit Europas angesichts der Entwicklungen in Russland und China. Er erinnerte an die politische Leistung de Gaulles und Adenauers, die von Kohl und Mitterand und auch von Schmidt und Merkel fortgesetzt wurde. In der Bad Waldseer Pfeilerhalle werde nun unsere Freundschaft gefeiert und gefestigt, erklärte er. Auch auf die verbindende Wirkung des Sports, insbesondere des Fußballs, ging er ein. Abschließend bedankte er sich für die Friedensarbeit, die hier vorbildlich geleistet werde.

Der Bundestagsabgeordnete Axel Müller im Gespräch mit dem Generalkonsul.

Zum Schluss trugen Bürgermeisterin Monika Ludy und de Maisonneuve im Wechsel einen gemeinsamen Appell für Frieden vor, Ludy auf französisch und de Maisonneuve auf deutsch. Der Friedensappell erscheint hier wörtlich im Anhang!

Generalkonsul de Maisonneuve und Bürgermeisterin Ludy beim Vortragen des Friedensappells.  

Schüler, Gäste, Gastgeber.

Den Schluss der Gedenkveranstaltung gestaltete das Violinduo mit der Europahymne.
Text und Fotos: Peter Lutz 



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