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25 Jahre Waldhexen

Jubiläums-Narrensprung in Haisterkirch: einfach großartig



Foto: Rudi Martin
Die Waldhexen sagen danke für einen tollen Narrensprung. Der Dank gilt Besuchern und teilnehmenden Gruppen gleichermaßen.

Haisterkirch – Alles passte am vergangenen Samstag (18.1.) beim Jubiläumsumzug zum 25-jährigen Bestehen der Narrenzunft Waldhex Osterhofen-Hittelkofen, nämlich Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung, Wetter, Zuschauerzuspruch, Unterstützung durch DRK, Polizei, viele Vereine und Gruppierungen vom Ort. Die Häuser am Umzugsweg waren wunderschön geschmückt. Auf der Ehrentribüne in der Hittelkofer Straße verfolgten die Repräsentanten der Stadt mit Oberbürgermeister Matthias Henne an der Spitze, der Ortschaft mit Ortsvorsteher Matthias Covic, der Kirche mit Pfarrer Stefan Werner, des VAN mit Vorstandsmitgliedern und der heimischen Zunft mit Sarah Botzenhardt und Florian Eisele das närrische Treiben.

Der OB mit närrischer Verstärkung.

28 Gruppen

Bewährte Kommentatoren des VAN (Verband Alb-Bodensee oberschwäbischer Narrenvereine) verstanden es bestens, die Stimmung anzuheizen mit all den närrischen Rufen der verschiedenen Zünfte. Insgesamt 28 Gruppen beteiligten sich an diesem 1. Narrensprung im Haistergau. Aufgefallen ist, dass vor allem die Zünfte aus dem Nahbereich in stärkster Besetzung und mit viel närrischem Nachwuchs ihr Stelldichein in Haisterkirch gaben. Ein Kommentator bemerkte nach dem Ruf „Berengar – alles klar“: „Heute ist ja ganz Bergatreute im Haistergau“.

Tolle Pyramiden

Kleine und große Masken- und Hästräger bauten sehenswerte Pyramiden auf. Auch ganz in der Nähe der Tribüne: die Patenzunft NV Zenke-Rälle Moosheim, die NZ Ried-Graddla Ummendorf, die NZ d`Langjupp Seibranz, die NZ Mittelbuch, die Narrenzunft Berengar Bergatreute und  Narrenzunft Eberhardzell.

Gardemädchen aus Unterschwarzach

Die Gardemädchen aus Unterschwarzach gefielen mit Tanzeinlagen und die Zunfträtinnen und Zunfträte winkten um die Wette. Das Publikum klatschte, hielt sich in Bewegung und antwortete prompt auf die geforderten Narrenrufe. Die süßen Spenden, die teilweise mit vollen Händen verteilt wurden, erfreuten vor allem die jungen Besucher am Straßenrand.

Schmissige Musik

Mit schmissigen, stimmungsvollen Musikbeiträgen animierten zum Mitklatschen der Musikverein Haisterkirch (Bild), die Gugga-Gassa-Fetz-Band aus Bad Waldsee,  die Lumpenkapelle Urbachl, D´Hoigamer Schtroßa Hup´r, der Fanfarenzug Reute, die Durlesbach-Schalmeien Reute, die Schalmeien Ellwangen, der Fanfarenzug Berengar Bergatreute, der Fanfarenzug „Graf Humbrecht“ aus Eberhardzell und die Rambassler Unterwaldhausen. Angeführt wurde der Umzug von der Haisterkircher Musikkapelle, den kleinen Narren aus dem Haisterkircher Kindergarten und der Grundschule mit Erzieherinnen, Erziehern und Eltern, alle zusammen bunt närrisch gekleidet, sowie durch Mitspringende der gastgebenden Narrenzunft Waldhex Osterhofen-Hittelkofen, die sich dann zum Umzugsende nochmals eingliederten.

Stark vertreten

Auffallend stark vertreten waren die Zünfte aus dem engsten Nahbereich, so die NZ Chadaloh Haidgau, die Zünfte aus dem Stadtbereich Bad Waldsee mit der NG Schussentäler Reute und der NZ Bulla-Rätze (Bild; hier ein Teil der Zunft) aus Michelwinnaden. Dazu gehörten mit richtig großen Abordnungen auch die NZ Alttann, die NZ Bawaldbohle Ellwangen, die NG Schwaaz´r Butz Unterschwarzach, die NG Otterwang und die NZ Unterwaldhausen.

Eine Mammutaufgabe

Eines kann festgehalten werden: Die Narrenzunft „Waldhex“ hat eine Mammutaufgabe bravourös bewältigt, auch beim Zunftmeisterempfang und beim Festgeschehen im gesamten Areal um die Gemeindehalle. Schon eine halbe Stunde nach Umzugsende begaben sich junge wie ältere Waldhexen auf die Strecke, um Unrat am Wegesrand einzusammeln. „Vorbildlich“, meinte eine ältere Dame, die das Umzugsgeschehen mit viel Spaß verfolgt hatte.

Waldhexen beim Aufräumen.

Zunftmeisterempfang

Am Samstagvormittag war zu einem Zunftmeisterempfang in den Pfarrgemeindesaal des Klosterhofs in Haisterkirch eingeladen worden. Nicht nur beim Narrensprung war großes Spektakel angesagt.

Gesellig und zugleich unterhaltsam ging es beim ersten Zunftmeisterempfang in Haisterkirch zu. Davon ließen sich nicht nur die Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Zünfte überzeugen, denen vor allem auch der festliche Raum imponierte, sondern auch die die geladenen Gäste aus Politik und Kirche.

Tischgebet

Das gemütliche Beisammensein gefiel auch Oberbürgermeister Matthias Henne mit Familie. Die beiden Pfarrer Stefan Werner und Josef Mattes  leiteten mit einem Tischgebet zum gemeinsamen Mittagessen über.  Zubereitet hatten das schmackhafte Essen die Landfrauen Haisterkirch-Mittelurbach. Helferinnen und Helfer der Narrenzunft waren auch hier stets im Einsatz.

Nimmermüde: die Gugga-Gassa-Fetz-Band

Das festliche Programm wurde fetzig musikalisch umrahmt durch die nimmermüde Gugga-Gassa Fetz Band Bad Waldsee. Die zahlreichen Zunftdelegierten gratulierten dem Vorstandsduo Sarah Botzenhardt und Florian Eisele zu diesem Jubiläumsgeschehen. Die beiden Zunftoberen durften auch sinnige Geschenke entgegennehmen.

Für die Narrenzunft Waldhex Osterhofen-Hittelkofen gab es bei diesem Empfang schon frühzeitig viel Anerkennung und Beifall. Das Ganze  steigerte sich dann am Nachmittag durch den Umzug und das Festgeschehen.

Auf der Ehrentribüne.

Zunfti Floflo (am Mikro).

Der Ortsvorsteher im Häs: Matthias Covic hat ein Herz für die Fasnet

… und Pfarrer Werner auch.

Text: Rudi Martin / Fotos: Rudi Martin und Lucas Althammer



Fotos: Rudi Martin, Lucas Althammer

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