Bad Waldsee nahm Abschied von Franz Daiber
Bad Waldsee – Er hat seine Stadt geliebt und ihr gedient. Als Stadtrat, als einer, der das Brauchtum hochhielt und auch im – vergeblichen – Kampf um das Krankenhaus. Er war den Mitbürgern zugewandt, man hat ihn lächelnd vor Augen, wenn man an ihn denkt. Am 19. Dezember wurde er zu Grabe getragen: Franz Daiber, der am 12. Dezember nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren gestorben ist. Die berührende Trauerfeier in St. Peter war ausnehmend stark besucht. Nachrufe sprachen Oberbürgermeister Matthias Henne, für den Gemeinderat Benno Schultes, für die Narrenzunft Christoph Mayer, für die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte Roland Haag, für das Handwerk Alexandra Frater-Pabst aus Ravensburg. Franz Daibers Sohn Michael trug ein selbstgemachtes Gedicht in schwäbischer Mundart vor, in dem deutlich wurde, wie wichtig dem Verstorbenen die Ehefrau und die Familie als Rückhalt und Kraftquelle waren. Es zelebrierte Pfarrer Stefan Werner, der den Verstorbenen ebenfalls mit persönlichen Worten würdigte. Die Beerdigung auf dem Alten Friedhof wurde umrahmt von den Klängen einer Bläsergruppe um Franz Gapp.

