Waltershofen im Mittelpunkt
Waltershofen – Das Kalenderblatt vom August 2024 aus Bernd Mauchs historischem Kalender ist dem Dorf Waltershofen gewidmet.
Waltershofen – Das Kalenderblatt vom August 2024 aus Bernd Mauchs historischem Kalender ist dem Dorf Waltershofen gewidmet.
Bad Waldsee / Blitzenreute – Die St. Elisabeth-Stiftung mit Sitz in Bad Waldsee richtet sich mit einer Forderung an die Politik: Auf die doppelte Prüfung durch den Medizinischen Dienst sollte verzichtet werden, weil damit zu viel Personaleinsatz erforderlich ist. In Zeiten des Arbeitskräftemangels bedeutet diese Regelung eine zusätzliche Hürde, heißt es in einer Pressemitteilung, die wir im Folgenden ungekürzt veröffentlichen:
Leutkirch – An der Spitze der Leutkircher Schülerbetreuung hat es einen Wechsel gegeben: Wilfried Hess (Bild) hatte die Einrichtung seit 1986 geleitet. Bis Ende Juli 2024. Sein Nachfolger: Paul Groseker. Hess freut sich jetzt auf seinen Urlaub auf Sardinien. Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Leutkirch wurde die lange und wirkungsvolle Arbeit von Wilfried Hess gewürdigt. Im städtischen Haushalt 2024 sind für die Schülerbetreuung 370.000 Euro angesetzt. Für 2025 dann 390.000. Foto: Julian Aicher.
Bad Waldsee – In Begleitung der Landtagsabgeordneten Raimund Haser und Klaus Burger traf sich Minister Hauk mit hochrangigen Vertretern des baden-württembergischen Golfsports, um sich über die umfangreichen ökologischen Anstrengungen mehrerer Golfanlagen im Land zu informieren. Gesprächspartner waren S.D. Johannes Fürst zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee, der Geschäftsführer des Fürstlichen Resorts Sascha M. Binoth, Otto Leibfritz, Präsident des baden-württembergischen Golfverbandes (BWGV), Dennis Schwarz, Head-Greenkeeper des Resorts und die Marketingmanagerin des Resorts Claudia Binoth. Hauptgesprächsthema war das Ziel Wiederherstellung der Biodiversität in den Anlagen.
Lippertsweiler – Die Blasius-Kapelle in Lippertsweiler war am Samstag (2.8.) um 18.00 bis auf den letzten Platz belegt, wo die Gruppe “Kapellenklang” mit ihrem musikalischen Abendgebet eine spirituelle Stimmung in den Raum zauberte. Zum Schluss wollte der Applaus nicht enden und so musste die Gruppe noch eine Zugabe geben.
Bad Waldsee – Am Samstag gegen 17.05 Uhr befuhr ein 22-jähriger Nissan-Fahrer mit seinem Pkw und einem Anhänger die B30 von Bad Waldsee kommend in Richtung Gaisbeuren. Auf einer langen Geraden fing der Anhänger hinter dem Pkw plötzlich an zu schlingern und zu schwanken. Schließlich scherte der Anhänger gänzlich aus und landete auf der Motorhaube eines entgegenkommenden Audi. Anschließend drehte sich das gesamte Gespann um 180 Grad, bis es zum Stehen kam.
Brugg / Arnach – Am 11. März 1274 – also vor 750 Jahren – wurde der Weiler Brugg erstmals in einer Urkunde erwähnt. Aus Anlass dieses Jubiläums wurde die Brugger Kapelle jetzt, im Jahre 2024, innen renoviert. Renovation und Ortsjubiläum feiern die Brugger an zwei Tagen und laden dazu herzlich ein.
Ruhig gehen – und doch Aufmerksamkeit ernten. Gut 30 Leute aus Leutkirch, Kißlegg, Lindau, Bad Waldsee und dem Landkreis Biberach zogen am Samstagmittag, 3. August, mit weißen Tüchern durch Leutkirchs Kernstadt. Auf einem dieser hellen Transparente stand: „Im Waffenlärm schweigen die Gesetze”. Zu dem Schweigemarsch hatte unter anderem die „Weiße Fahne. Friedensgebetsgruppe Leutkirch” aufgerufen.
Seibranz / Hauerz – Wenn sich im beschaulichen Hauerz die Turnhallentüren zur DRK-Blutspendeaktion öffnen, ist dies ein wichtiger Termin für viele Bürgerinnen und Bürger der Region. Weil die Seibranzer Halle gerade renoviert wird, hat die Spendenaktion diesmal in Hauerz stattgefunden. 250 Spender und Spenderinnen waren am 2. August zur Aktion der DRK-Ortsgruppe Seibranz gekommen.
Friesenhofen – Das Bauunternehmen Max Wild aus Berkheim/Illertal baut in Friesenhofen einen neuen Standort. Mit rund 800 Quadratmetern Hallenfläche und 425 Quadratmetern Platz im Bürobereich birgt das neue Gebäude dann Platz für insgesamt 55 Beschäftigte. Das Ganze entsteht in Holz auf drei Stockwerken. Kostenpunkt: insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Auf dem begrünten Dach sollen Solarmodule in der Sonne glänzen. Deren Strom dient dann unter anderem für eine Wärmepumpe. Das Wort “Nachhaltigkeit” ließ sich am Freitagvormittag (2.8.) am alten Bahngleis Friesenhofen öfter hören. Anlass: der Spatenstich für den neuen Standort.
Hauerz – Am Freitag (2.8.) war Blutspendeaktion in Hauerz. Das DRK war nach Hauerz ausgewichen, weil die Turnhalle in Seibranz derzeit renoviert wird. Fotos von unserem Reporter Hans Reichert. Bericht folgt.
Kißlegg – Mittwochabend, 31. Juli, im Esther-Saal des Neuen Schlosses. Bei der Gemeinderatssitzung freut sich Bürgermeister Dieter Krattenmacher auf eine so besondere wie seltene Aufgabe: Er ehrt zwei Frauen und vier Männer, die gegen Ende Juni einem beinahe Ertrinkenden im Obersee das Leben retteten. Brandender Applaus für diese Leute im Raum.
Immenstadt / Lindenberg – Schwarz-weiß, im Dialekt und gnadenlos ehrlich: Der neue Kalender von Liedermacher und Künstler Werner Specht deckt auf, was sich im Allgäu alles tummelt. „So sind d‘ Lit im Schnitt“ heißt das Werk im Querformat, das pro Seite zwei Cut-Schnitte zeigt – auf jeweils zwei Seiten pro Monat. Darunter: Sätze, die das Leben schreibt, von Werner Specht.
Bad Wurzach (rei) – Die konstituierenden Ortschaftsratssitzungen sind absolviert, alle Ortsvorsteher gewählt. Lediglich in Ziegelbach hat es einen Wechsel gegeben. Nachstehend eine Übersicht:
Diepoldshofen – Donnerstagabend, 1. August. Bei der Ortschaftsratssitzung fand sich niemand, der als Ortsvorsteher kandidieren wollte. Amtsinhaber Josef Mahler hatte nach 24 Jahren eigentlich aufhören wollen. Doch „aus der Not heraus” erklärte Mahler sich dazu bereit, für zwei Jahre nochmals die Diepoldshofer Ortsverwaltung zu leiten. „Ein Rücktritt vom Rücktritt”, wie Mahler meinte. Ausführlicherer Bericht folgt.
Kißlegg (rei) – 23 Mitglieder zählt der neugewählte Gemeinderat von Kißlegg. Gestern Abend (31.7.) hat er sich konstituiert. Bürgermeister Dieter Krattenmacher verpflichtete die Gemeinderäte auf ihr Ehrenamt. Nach der gemeinsam gesprochenen Verpflichtungsformel gab er jedem seiner Ratsmitglieder die Hand.
Bad Wurzach – Die Chance auf Gratis-Eis und Partystimmung zusammen mit SWR3-Moderatoren ließen sich in der Mittagspause am Dienstag, 30. Juli, zahlreiche Bad Wurzacher nicht entgehen. Dass der SWR3-Eistruck nach Bad Wurzach gekommen war, war möglicherweise auch der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ zu verdanken. Denn wir vom „Wurzacher“ haben kräftig fürs Mitmachen bei der Online-Abstimmung getrommelt – nicht nur in Bad Wurzach, sondern in allen unseren Erscheinungsorten – also auch in unseren Ausgaben für Bad Waldsee, Leutkirch, Kißlegg und Aulendorf.
Wovon jeder Autofahrer träumt: ein kostenloser Parkplatz, direkt im Zentrum der Stadt! Der Klosterplatz in Bad Wurzach ist ein solcher Platz, zumindest für Motorradfahrer.
Humberg – Im zweijährigen Rhythmus veranstaltet die Kapellengemeinde Humberg ihr Kapellenfest. So wurde am vergangenen Sonntagnachmittag (28.7.) wieder in und neben der Herz-Jesu-Kapelle gefeiert.
Mittelurbach – Nochmal musste der neu gewählte Ortschaftsrat am 30. Juli einberufen werden, um die Wahl eines neuen/einer neuen Ortsvorstehers/Ortsvorsteherin nachzuholen – nachdem bei einem ersten Wahlgang vor gut einer Woche der einzige Kandidat in geheimer Wahl keine Mehrheit gefunden hatte. Wen der Ortschaftsrat nach internen Beratungen nun gewinnen konnte, blieb bis zum Beginn der Sitzung am Dienstagabend (30.7.) streng geheim, war also höchst spannend. Wohl auch deshalb waren interessierte Urbacher zahlreich zur öffentlichen Sitzung erschienen.
Zum Artikel „Das neue Blix ist da!“ (DBSZ vom 29. Juli)
Zum Jahresabschluss 2023 des Städtischen Kurbetriebes Bad Wurzach (DBSZ-Artikel „Das Minus ist deutlich kleiner als laut Plan ursprünglich erwartet“, erschienen am 25. Juli)
Zur Wahl von Daniel Gallasch zum Ersten Beigeordneten der Stadt Leutkirch
Leutkirch – Er stammt aus Leutkirch. Und im Kreistag von Ravensburg spricht er schon seit 2009 als Finanzexperte immer wieder ein klares Wort aus: Professor Dr. Daniel Gallasch. Nach seiner Bewerbungsrede gab es im Gemeinderat am Montagabend (29.7.) im großen Sitzungsaal des Verwaltungsgebäudes am Gänsbühl keine einzige Nachfrage aus dem Rat. Dann aber ein selten eindeutiges Ergebnis: Alle Gemeinderatsmitglieder stimmten – geheim – für Gallasch. 100 Prozent. Der war am gleichen Tag 39 Jahre alt geworden.
Bad Waldsee / Ravensburg / Berlin (rei) – Janusz Eichendorff ist seit 2010 freigestellter Betriebsratsvorsitzender bei der Hymer GmbH & Co. KG in Bad Waldsee. Im März 2023 hat der Arbeitgeber mit Verweis auf ein BGH-Urteil das Entgelt von Eichendorff einseitig um fast 50 Prozent gekürzt. Seitdem gab es mehrere Versuche, Hymer zum Einlenken zu bewegen – zuletzt hatten die Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg, Barbara Resch, und sogar der Geschäftsführer von Südwestmetall, also die Arbeitgeberseite auf Verbandsebene, versucht, in diesem Konflikt zu vermitteln – ohne Erfolg. Am 26. Januar 2024 hat das Arbeitsgericht Ulm (Kammern Ravensburg) dann entschieden, dass die Hymer GmbH & Co. KG das zurückgehaltene Gehalt mit Zinsen nachzahlen muss (AZ 12 Ca 117/23). Dagegen hat Hymer Berufung eingelegt. Der Fall liegt nun beim Landesarbeitsgericht.
Leutkirch – Die Standkonzerte auf dem Marktplatz sind eine schöne Tradition. Nachstehend die Termine von August bis September (Ausschnitt aus dem Plakat, fotografiert von Julian Aicher):

Bad Waldsee – Während am Fest-Samstag unser Reporter Erwin Linder mit Kamera und Block durch die Straßen der Stadt streifte, um für den „Waldseer“ Impressionen zu sammeln, war am Fest-Sonntag Rudi Martin für uns unterwegs. Nachstehend seine Ausbeute. Er schreibt:
Aulendorf (rei) – Dr. Roland Reck muss es wissen. Er hatte einst selbst in Lohn und Brot bei der „Schwäbische Zeitung“ gestanden. Der aufrechte Journalist, der bei seinen Recherchen sich nicht scheute, dem mächtigen Kreisfürsten Peter Schneider auf die Finger zu klopfen, der mutige Nachfrager, der seine publizistische Wächterfunktion ernstnahm, er hat nach wie vor gute Einblicke in den Maschinenraum des Monopolblattes. Jetzt weiß er von Personalabgängen und Richtungskämpfen zu berichten und beklagt einen weiteren Niveauverlust. „Ich bin schon lange der Meinung, dass Oberschwaben, diese putzmuntere Region, eine viel bessere Zeitung verdienen würde. Aber dass sie noch viel schlechter wird, damit hab’ ich nicht gerechnet“, schreibt Roland Reck, für den einst nach seiner Entfernung aus der SZ-Redaktion 600 Menschen in Biberach auf die Straße gegangen sind. Auf Seite 4 im neuen Blix und der Doppelseite 6/7 befasst er sich mit der „Schwäbischen“.