Gaisbeuren – Bereits um 14.00 Uhr strömten am ersten Adventssamstag Jung und Alt auf den mit Christbäumen umstellten Dorfplatz in Gaisbeuren. Warme Sonnenstrahlen luden die Besucherinnen und Besucher erstmals zum Verweilen bei Punsch und Glühwein – serviert vom Ortschaftsrat – im Freien ein.
Sein ganzes Leben hat er dem Ehrenamt gewidmet. Wo Not am Mann war, sprang er ein, hat sich eingesetzt, über das normale Maß hinaus ehrenamtlich gearbeitet, dabei geschwitzt, sich verausgabt, Zeit und Geld investiert – aufopferungsvoll aktiv im Vereinsleben und nimmermüde in den manchmal hitzigen Diskussionen im Gemeinderat. Um Obdachlose hat er sich gekümmert, sich der Notleidenden im Ort angenommen und die Jugendarbeit im Dorf auf sichere Füße gestellt, war Vorstand, Schriftführer und Kassenwart in verschiedenen Musik- und Sportvereinen.
Natürlich wurde er von Jung und Alt immer mal wieder belächelt, manchmal sogar mit einem spöttischen Unterton angesprochen: Warum tust Du das alles? Kein Mensch wird es Dir je danken!
Attenweiler – Marc Grießer wird Pfarrer in den katholischen Kirchengemeinden Rupertshofen, Ahlen, Attenweiler und Oggelsbeuren (Seelorgeeinheit “Ulrika Nisch”). Bischof Dr. Klaus Krämer ernannte ihn hierzu aufgrund seiner Bewerbung. In der Seelsorgeeinheit “Ulrika Nisch”, die der 50-Jährige bereits seit Oktober als Administrator leitet, folgt er auf den im März plötzlich verstorbenen Pfarrer Beda Hammer.
Immenried – Wenn leise Schneeflocken fallen und die Welt in warmem Kerzenschein erstrahlt, ist es Zeit für besinnliche Klänge und herzliche Begegnungen. Der Immenchor lädt Sie herzlich ein zum Weihnachtskonzert am Samstag, 13. Dezember, um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Ursula in Immenried.
Ravensburg – Die Reise nach Kassel endete für Ravensburg leider ohne Punkte. Das Team von Coach Bo Subr unterlag dem DEL2-Topfavoriten mit 2:5. Neben individuellen Fehlern bei den Gegentoren wurde auch die mangelhafte Chancenauswertung zum letztlichen Problem.
Ravensburg – Der Blasmusikkreisverband Ravensburg e.V., die Musikschule Ravensburg e.V. und die Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu e.V. haben sich zusammengeschlossen, um ab Frühjahr 2026 ein besonderes neues Ausbildungsangebot auf den Weg zu bringen: den Grundkurs Dirigieren.
Aichstetten – Eine Brass Band an sich kann schon zeigen, was musikalisch Besonderes in ihr steckt, aber in Kombination mit einer weiteren Brass Band ist Ihnen als Publikum ein Ohrenschmaus der Extraklasse garantiert. Die Brass Band A7 und die Brass Band Oberschwaben-Allgäu laden am 30. November zur Brass Gala in Aichstetten ein.
Leutkirch – In der Nacht von Freitag auf Samstag (28./29.11.) kam es auf der B 465 zwischen Reichenhofen und Diepoldshofen zu einem spektakulären Verkehrsunfall, bei dem ein 28-jähriger Autofahrer leicht verletzt wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Mann mit seinem Pkw in Fahrtrichtung Diepoldshofen unterwegs gewesen, als er aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug geriet zunächst auf die Grünfläche und fuhr teilweise auf der Leitplanke weiter. Anschließend stürzte der Pkw rund 20 Meter einen Abhang hinunter und kam auf dem Dach liegend im Bachlauf der Wurzacher Ach zum Stillstand. Während Wasser in das Fahrzeug eindrang, gelang es dem Fahrer, sich eigenständig aus dem Fahrzeug zu befreien.
Oberstadion – Für die hartnäckigen Fans, die nicht warten können, bis im Allgäu und in Oberschwaben an Weihnachten überall die Krippen aufgebaut sind, gibt es in der Region einige bedeutende Krippenmuseen, so in Oberstadion, Mindelheim und Bad Wörishofen. Eine reizvolle Sonderschau zeigt jetzt Oberstadion.
Bad Wurzach – Bei der Gemeinderatssitzung am 17. November berieten die Räte auch über ein Verkehrskonzept für die Innenstadt, wobei es um die Billigung des von der Rapp AG vorgestellten Entwurfes sowie die Beauftragung für die weitere Umsetzung ging.
Bad Wurzach – Nach dem Bürgerentscheid zum Turm im Ried und den Polarisierungen beim Thema Biosphärengebiet sowie angesichts weiterer bisweilen kontrovers diskutierter kommunalpolitischer Themen hat die Verwaltung angeregt, ein Dialogforum einzurichten, um über die künftige Stadtentwicklung und das Leben in Bad Wurzach gemeinsam mit den Bürgern zu reden. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am 17. November.
Zufällig ausgewählte Bürger werden eingeladen
Es sei wichtig, Schlussfolgerungen aus den genannten Themen für die zukünftige kommunalpolitische Weichenstellung zu ziehen. Zukünftige Schwerpunkte sollen von Gemeinderäten und Verwaltung gemeinsam mit der Bürgerschaft ausgearbeitet werden. Dabei sollen die gegenseitigen Vorstellungen und Erwartungen zur Sprache kommen – ohne inhaltliche Vorgaben und ohne Zeitdruck und vorgegebenes Ziel. Um auch die „stille Mitte“ der Bevölkerung zu Wort kommen zu lassen, schlägt die Verwaltung vor, mit Hilfe des kommunalen Rechenzentrums KommONE eine Anzahl an zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern, repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Wohnort etc. auszuwählen und zur Mitarbeit in diesem Bürgerdialog einzuladen. Darüberhinaus können sich weitere Interessierte Bürger melden, denen die Stadtentwicklung eine Herzensangelegenheit ist.
Nach den zum Teil sehr kontrovers diskutierten Themen des letzten Jahres soll mit dem Bürgerdialog eine gemeinsame Basis für die künftige Stadtentwicklung und das Leben in Bad Wurzach gefunden werden. Besonders von der Einbeziehung von zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern versprichen Verwaltung und Gemeinderat sich eine ausgewogene und offene Diskussion.
Nach der Bürgermeisterwahl
Bürgermeisterin Alexandra Scherer sagte dazu: „14.500 Bürger haben eine Meinung dazu, kommen aber nicht in eine Gemeinderatssitzung.“ Sie ist der Meinung, alle engagierte Bürger miteinzubeziehen würde sich lohnen. Sie stellte klar, dass die Vorbereitungen dazu sofort starten werden, der eigentliche Dialog aber erst nach der Bürgermeisterwahl im kommenden Frühjahr starten werde (die Wahl ist auf den 26. April angesetzt; Anm. d. DBSZ-Red.). Das Thema möchte sie aus dem Bürgermeisterwahlkampf heraushalten.
Fragen und Anmerkungen der Räte
Petra Greiner (CDU) fragte, wie hoch die Zahl der ausgewählten Bürger sein werde. Die Kriterien dazu werde KommOne festlegen, bekam sie zur Antwort. Kurt Miller (FW) meinte, das Wort Dialog müsse unterstrichen werden. Seine Fraktionskollegin Ernestina Frick warnte davor, zu große Erwartungen zu wecken. Klaus Schütt (CDU) erklärte: „Wir müssen den Blick auf die Zukunft richten, nicht rückwärts.“ Der Grüne Rainer Deuschel findet es gut, dass das Thema beim Bürgermeisterwahlkampf ausgeklammert werden soll, er erwartet aber, dass der Prozess professionell und neutral begleitet wird.
Die Zustimmung erfolgte einstimmig. Uli Gresser
Anm. d. Red.: Die Berichterstattung zur Gemeinderatssitzung am 17. November wird fortgesetzt. Die verspätete Veröffentlichung hat produktionsinterne Gründe. Sie geht nicht zu Lasten unseres Reporters, der zeitig geliefert hat. Die Redaktionsleitung der Bildschirmzeitung ist derzeit verstärkt mit dem Aufbau der Ausgabe Isny und dem Ausbau der übrigen Ausgaben befasst. Zudem hat mit dem wachsenden Erfolg der Bildschirmzeitung die Fülle des Materials, die wir zu bewältigen haben, stark zugenommen. Deshalb kommt es derzeit zu Verzögerungen bei der Bearbeitung. Wir bitten um Nachsicht. Wir sind bemüht, die Engpässe zu beseitigen.
Ravensburg – Seit einem Jahr gibt es an der Oberschwabenklinik ein Angebot, das es in deutschen Kliniken bisher kaum gibt: ein Klinisches Kriseninterventionsteam (KKIT). Circa 40 Einsätze und 140 betreute Menschen später zeigt sich, wie wertvoll die schnelle psychosoziale Akuthilfe für Angehörige und Mitarbeitende geworden ist.
Stuttgart – Die Adventszeit steht vor der Tür und die Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Streuobstbäume von Misteln zu befreien. Also: Ran an die Mistel zum Wohl der Streuobstwiesen“, sagt NABU-Gartenexpertin Aniela Arnold. Die Mistel ist ein hübscher Adventsschmuck, sie lässt sich zum Kranz binden, als Tischdeko mit anderen Zweigen zu kleinen Sträußen kombinieren oder im Windlicht mit Zapfen und Rindenstückchen nutzen. Als Türschmuck lädt sie zum Küssen unterm Mistelzweig ein – ein Weihnachtsbrauch, der Glück bringen soll. Auch dem Obstbaum bringt es Glück, wenn die Mistel am Türrahmen statt in der Baumkrone hängt.
Bad Wurzach – Die schönste Zeit des Jahres steht bevor – und der Handels- und Gewerbeverein Bad Wurzach lädt alle Kundinnen und Kunden herzlich dazu ein, an der diesjährigen Weihnachtsaktion „Weihnachtszauber in Bad Wurzach“ teilzunehmen. Denn in diesem Advent lohnt sich lokales Einkaufen ganz besonders: Wer in den teilnehmenden Geschäften einkauft (erkennbar an den Plakaten „Weihnachtszauber Bad Wurzach – wir machen mit), kann nicht nur die weihnachtliche Atmosphäre genießen, tolle Geschenkideen finden, sondern auch attraktive Preise gewinnen.
Bad Wurzach – Seit 2016 bietet die Stadt Bad Wurzach Schülerinnen und Schülern am Schulzentrum mit der damals geschaffenen Stelle der „Karrierebegleitung“ Unterstützung und Orientierung an der Schwelle zu Ausbildung und Beruf. Die gelernte Diplom-Sozialpädagogin und Sozialwirtin Stefanie Breitinger-Giselbrecht wird diese Aufgabe künftig wahrnehmen. Sie tritt damit die Nachfolge von Hildegard Mühler an, die zum Jahresende in Ruhestand geht.
Bad Wurzach – Am 13. Oktober haben Dr. Otto Matt von der Sportklinik Ravensburg, ehemaliger langjähriger Chefarzt der städtischen Rehakliniken Bad Waldsee, und Dr. Hans-Georg Eisenlauer, ehemaliger Chefarzt der städtischen Rehaklinik Bad Wurzach, Fachärzte für Orthopädie, Unfallchirurgie mit Zusatzbezeichnung Osteologie mit jahrelanger Berufserfahrung, einen spannenden, interaktiven Vortrag in der städtischen Rehaklinik, Gesundresort FeelMOOR, zusammen mit der Sporttherapeutin Leonie Plachzik gegeben.
Isny – Montagabend, 24. November, ab 17.30 Uhr. Der Gemeinderat Isny tagt im Rathaus-Saal. In öffentlicher Sitzung befasst sich die gewählte Runde dabei vor allem mit dem Lärmaktionsplan. Der soll unter anderem in Großholzleute ganztags an der B12 Tempo 30 und in Rengers an der L 318 Tempo 50 bringen.
Bad Waldsee – Die Turnerinnen der TG Bad Waldsee traten kürzlich in Munderkingen und Wangen im Allgäu beim Wettkampf der Kreisliga B des Schwäbischen Turnerbunds (STB) an. Zur Mannschaft gehörten Lara Heiss, Romy Denzler, Eva Köberle, Mathilda Ulmer, Rike Renz und Rebecca Müller. Nach zwei starken Wettkampftagen landete die TG Bad Waldsee schließlich auf dem 3. Platz, hinter dem TV Kressbronn und der TG Biberach.
Bad Wurzach – Das Wurzacher Trio „Stringendo” gibt am Sonntag, 30. November, ab 19.30 Uhr in der Reha-Klinik Bad Wurzach (Karl-Wilhelm-Heck-Straße 6) ein Konzert mit Stücken, die die Stimmung im Advent beschreiben.
Bad Waldsee – Seit diesem Schuljahr gibt es am Gymnasium Bad Waldsee die Mathe-AG MKid, die von der Vector-Stiftung gefördert wird. So finanzierte diese Stiftung beispielsweise auch einen Ausflug, den die Mitglieder der AG zusammen mit Frau Birk und Herrn Janssen am 4. November nach Esslingen a.N. unternahmen.
Warthausen/Biberach – Musikfans aufgepasst und Termin gleich im Kalender vormerken! Vom 3. bis zum 5. Juli 2026 verwandelt die Volksbank Ulm-Biberach ihr Bankgelände in Warthausen bei Biberach erneut zur großen Open-Air-Bühne und wird zum Schauplatz ihres legendären BlueOrange-OpenAirs. Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Bank das Festival der Extraklasse und holt absolute Topstars in die Region. Und jetzt gab diese bekannt, auf wen sich die Besucherinnen und Besucher freuen dürfen. Kartenvorverkauf für unser 4. BlueOrange-OpenAir gestartet.
Bad Wurzach – Auf Einladung von Klinikdirektor Pepe Kaiser sowie den Chefärzten Dr. Martin Schorl (Neurologie) und Dr. Marc Riemer (Geriatrie) besuchten die Bundestagsabgeordneten Wolfgang Dahler (CDU) und Martin Gerster (SPD) die Rehaklinik Bad Wurzach, die zum Verbund der Waldburg-Zeil Kliniken gehört. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Herausforderungen der Rehabilitation sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Hier der Bericht von Seiten der Rehaklinik:
Kißlegg – Gefördert durch das Regionalbudget der Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu e.V. wurde in Kißlegg auf dem Friedhof ein innovativer Grablichtautomat aufgestellt. Dieser vereint ökologische Verantwortung, regionale Wertschöpfung und soziale Teilhabe gleichermaßen.
Ravensburg/Berlin – Am 20. November 2025 feierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) ihr 50-jähriges Bestehen in Berlin. Mit dabei waren auch vier Vertreter des Liebenau Berufsbildungswerks Adolf Aich aus Ravensburg. Unter dem Motto „Wir feiern Stärken, jeden Tag“ kamen rund 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Reha-Trägerschaft, den Berufsbildungswerken sowie zahlreiche Partnerinnen und Partner zusammen. Ziel des Festakts war es, fünf Jahrzehnte Engagement für Teilhabe, Bildung und Inklusion zu würdigen und den Blick in die Zukunft der beruflichen Rehabilitation zu richten.
Bad Waldsee – Nachdem die zweite Mannschaft der Vereinigten Schützengesellschaft Bad Waldsee (VSG) im letzten Frühjahr mit hervorragenden Ergebnissen in die Bezirksliga Oberschwaben Luftgewehr aufgestiegen ist, setzt sich die Erfolgsgeschichte nun fort.
Bad Wurzach – Zum Abschluss der Tischtennisvorrunde 2025/26 fanden in der Sporthalle in FN-Fischbach die Bezirksmeisterschaften der Senioren aus dem gesamten Tischtennisbezirk Allgäu Bodensee statt. An dem sehr familiären Turnier, unter der Leitung von Chris Kratzenstein, beteiligten sich leider nur 23 Herren und 5 Damen in zwei Herren- und einer Damenklasse. Trotz der schlechten Beteiligung suchten die rüstigen und sportlichen Eminenzen mit viel Ehrgeiz ihre Meister in den Einzeln, in den Doppeln und im Mixed.
Wangen – Das Leben kennt manchmal keine Gnade. Am Tag vor der Beerdigung ihrer Mutter, die sie jahrelang gepflegt hatte, erfuhr Anka Bonkowsky, dass sie Brustkrebs hatte. „Die Diagnose war für mich ein Schock, sie kam völlig aus dem Nichts, ich ging ja seit Jahrzehnten zur Vorsorge. Ein Tumor, den ich weder fühlte noch sah, er tat mir nicht mal weh. Ich stand völlig neben mir.“ Anka Bonkowsky beerdigte ihre Mutter, fuhr ein paar Tage weg – und fasste dann den Entschluss, nicht aufzugeben, den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Es war ein harter Kampf, der ihr Haare, Haut, Nerven und vor allem Tränen kostete – aber sie überstand ihn.