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Gemeinderat beschloss Bebauungsplan Becherhalde III

Platz für bis zu 100 neue Wohnungen



Kißlegg – Mittwochabend, 6. August ab 17.00 Uhr im Esthersaal des Neuen Schlosses. Alle Gemeinderatsmitglieder heben ihre Hände zum Ja für den dann geänderten Bebauungsplan „Becherhalde II'”. Damit können dort mehr Wohnungen entstehen als bisher geplant. Für mehrgeschossige Häuser in Bauherrschaft „kleinerer Baugruppen” ergeben sich so neue Möglichkeiten.

„Insgesamt ist das eine gute Nachricht für Kißlegg”, fasste CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Dürr die Ergebnisse der Beratung zusammen. Diese erlauben „einen guten Mix” aus Einfamilienhäusern und Mehr-Geschoss-Wohnungsbauten. Genauer aufgelistet in einem Entwurf 1 der Büro Sieber Consulting GmbH. Laut schriftlicher Vorlage sollen auf der neuen „Becherhalde III“ Platz finden: 15 Einfamilienhäuser, 1 Doppelhaus, 1 Reihenhaus mit 4 Partien und 8 Mehrfamilienhäusern. Ergibt bis zu 100 Wohnungen. Bernd Dux, der Chef der Freien Wähler, hält sich im Gemeinderat kurz; es sei von seinem CDU-Kollegen Dürr „schon alles gesagt.”

Andere Ratsmitglieder haben noch Fragen. „Sind öffentliche Plätze angedacht”, möchte etwa Markus Salger (SPD) wissen. Während Bauamtsleiter Manfred Rommel dazu auf eine „relativ große öffentliche Grünfläche” hinweist, sagt Bürgermeister Dieter Krattenmacher: „Wir haben in der Nähe schon einen Bolzplatz.” Nämlich bei der Lorettokapelle. Manfred Rommel ergänzt, dass 40 % der geplanten „Becherhalde III” insgesamt „überbauter” seien. Daraus ergibt sich noch Platz für unbebauten Grund.

Der Beschluss

Einstimmig folgten die Rätinnen und Räte am Mittwochabend, 6. August, dem Vorschlag der Rathausverwaltung. Er lautet:
1. Der Gemeinderat fasst nach § 1 Abs.3 BauGB den Beschluss zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Becherhalde BA III und 5. Änderung Becherhalde BA II mit örtlichen Bauvorschriften hierzu.
2. Die Entwurfsskizze Nr. 1 des Büros Sieber Counsult GmbH wird gebilligt. Die Verwaltung wird beauftragt, die Öffentlichkeit, Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange zu beteiligen.
3. Das Büro Sieber Consulting GmbH wird beauftragt, das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes zu begleiten.
4. Das Büro Fassnacht Ingenieure GmbH in Bad Wurzach wird mit der Erschließungsplanung beauftragt.




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