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Statements der Petasch-Schüler

Warum ich Klavier spiele



Foto: Hans Reichert
Valerij Petasch ist in Bad Wurzach wahrlich kein Unbekannter. Seit vielen Jahren kommt er in die Kurstadt und lässt Gäste und Bürger an seinem Können teilhaben – ein Können, das er mit großem pädagogischem Einsatz an Interessierte weitergibt.

Bad Wurzach – Im Rahmen des Bad Wurzacher Weihnachtsmarktes gab es ein hochrangiges Klavierkonzert. Vermittelt von Martha Wild, gastierte die Klavierklasse von Valerij Petasch am 30. November im Kurhaus. Unser Reporter Hans Reichert war dabei und hat mit allen Protagonisten gesprochen. Nachstehend die von ihm eingeholten Statements:

Ein schönes Fotomotiv: die sechs Pianisten mit ihrem Lehrer Valerij Petasch (rechts).

In der Klavierklasse von Valerij Petasch an der Universität Ulm treffen ganz unterschiedliche Menschen aufeinander – angehende Mediziner, Mathematiker, Naturwissenschaftler und Studierende anderer Fächer. Was sie verbindet, ist der Wunsch, trotz vollem Stundenplan und Lernstress Musik zu machen. Für die meisten steht nicht eine Bühnenkarriere im Mittelpunkt, sondern die Freude am Spielen, an schönen Klängen und an gemeinsamen musikalischen Momenten. 

Warum sie Klavier spielen, wann sie üben und was Musik für sie bedeutet – das erzählen sie selbst.

Jana Blum

Jana Blum (vorne; neben ihr Michael Stanek).

„Man hat nicht so viel Zeit zum Üben, aber es ist dann immer ein schöner Ausgleich. Ohne diese Klavierklasse würde ich vermutlich nicht mehr spielen.“

Carla Dietlein

Carla Dietlein

„Die Nocturne habe ich mit 15 Jahren gelernt und sie ist immer noch eines meiner Lieblingsstücke auf dem Klavier. Für mich ist das Klavierspiel ein schöner Ausgleich zum Studium. Es ist eine aktive Zeit für etwas und bedeutet, sich Ziele zu setzen. Gerade in Lernphasen kann es auch mal stressig werden. Hauptberuflich wird das nichts. Weil es freiwillig ist und ich es für mich selbst mache, macht es viel Spaß.“

Vladislaw Goloschapov

Vladislaw Goloschapov

„Es macht mir Mut und gibt mir ein gutes Gefühl. Das Musizieren fördert Zeitmanagement-Fähigkeiten auf eindrucksvolle Art und Weise. Zudem lernt man Zuversicht und Konzentration. Alles Fähigkeiten, die überall, nicht nur in meinem Hauptfach, relevant sind. Musik als Beruf? Da kann die Leidenschaft dabei zugrunde gehen.“

Holger Spellmann

Holger Spellmann

„Ich studiere Mathematik, vielleicht deshalb gefällt mir das Kapriziöse an dem Rondo capriccioso Opus 14 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.“

Florian Wassermann

Florian Wassermann

„Ich studiere Medizin. Musik ist mir ein guter kreativer Ausgleich während Pausen im Studium und hilft mir, mit dem stressigen Alltag besser klarzukommen. Mein gewähltes Stück besteht sowohl aus hoffnungsvollen als auch aus dramatisch-verzweifelten Anteilen, welche den sehr wechselhaften Verlauf meiner letzten Jahre gut wiedergeben. Beruflich würde ich nicht Musiker sein wollen, denn dann ist der Druck da, bestimmte Stücke spielen zu müssen, was meine Freude an der Musik zerstören würde.“

Michael Stanek

Michael Stanek

(arbeitet an der Promotion in Mathematik)
„Ich spiele ein Stück, das mein Opa – hauptberuflicher Komponist – vor 15 Jahren geschrieben hat. Er ist im Frühling gestorben. Und dann La Valse, weil er so herausfordernd und einfach schön ist.“

Michael Stanek hat auch durchs Programm geführt.

Das Programm des Klavier-Konzertes im Bad Wurzacher Kursaal am 30. November.

Valerij Petasch

Valerij Petasch

Die Klavierklasse der Universität Ulm unter der Leitung von Valerij Petasch bietet fortgeschrittenen Studierenden, Uni-Mitarbeitenden und Professoren die Möglichkeit, regelmäßigen qualifizierten Klavierunterricht neben dem Fachstudium zu erhalten. Der aus Russland stammende Pianist und Komponist Petasch bringt dabei seine langjährige Konzert- und Aufnahmeerfahrung ein und fördert sowohl technische Präzision als auch musikalischen Ausdruck. 

Martha Wild 

Martha Wild 

Sie hat seit Jahren die Verbindung zu Valerij Petasch gepflegt und die Konzertreihe „Junge Pianisten” organisiert.

Zusammengestellt und fotografiert von Hans Reichert




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