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Aus Haidgau stammende Künstlerin feierte die Eröffnung ihrer Ausstellung

Vernissage Dagmar Kolb „Glück ist jetzt“



Foto: Uli Gresser
Die Künstlerin Dagmar Kolb mit ihrem Lieblingsbild in der Ausstellung.

Bad Wurzach – Mit Dagmar Kolb stellt aktuell die aus Haidgau stammende Künstlerin in den Räumen der städtischen Galerie Bad Wurzach in der Stadtbücherei in Maria Rosengarten aus. Am Freitagabend (11. April), feierte die Künstlerin mit ihrer Familie und zahlreichen Besuchern die Eröffnung ihrer Ausstellung unter dem Titel „Glück ist jetzt“, die dort noch bis zum 20. Juni 2025 zu sehen sein wird.

In der 256. Kunstausstellung der städtischen Galerie zeigt Dagmar Kolb 35 abstrakte Bilder in den Techniken Acryl, Aquarell sowie Öl auf Leinwand in verschiedenen Formaten.

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Für Dagmar Kolb, die in Haidgau aufwuchs und jetzt mit Ehemann Frank und zwei Kindern in Oberessendorf lebt und arbeitet, war Kunst bereits in der Schulzeit eines ihrer Lieblingsfächer. Seit sie im Jahre 2011 erstmals einen Kurs bei einem Künstler besucht hat, hat sie die Faszination der Malerei, die sie damals gepackt hat, nicht mehr losgelassen. Deswegen hat sie in den letzten Jahren immer wieder Kurse bei verschiedenen Künstlern besucht und dabei mit verschiedenen Techniken experimentiert.

„Warum habe ich diesen Titel ‚Kunst ist jetzt‘ gewählt?“ fragte sie am Beginn ihrer Rede. Weil das was jetzt ist alleine zähle, nicht die Vergangenheit und nicht die Zukunft. Seit sie 2016 das letzte Mal in Bad Wurzach ausgestellt habe, habe sich viel in ihrer Kunst getan. Sie sei viel mutiger und freier in Farben und Formgebung geworden. „Ich liebe es, Neues zu kreieren und ein Bild entstehen zu lassen. Malen ist für mich Liebe.“

„Habt ihr Euch schon mal gefragt, warum so viele Menschen im Erwachsenenalter den Zugang zu ihrer Kreativität verlieren?“ stellte Dagmar Kolb während ihrer kleinen Einführung bei der vom bekannten Musiker Johannes Tress am Klavier hervorragend musikalisch begleiteten Vernissage, eine rhetorische Frage. Und schob gleich noch eine zweite hinterher: „Warum wird Malen oder Kreativsein auch heute noch oft mit Zeitverschwendung in Verbindung gebracht?“ Pablo Picasso, einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts hat dazu einmal gesagt: „Als Kind ist jeder ein Künstler, die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“ – „Ich sehe Kreativsein überhaupt nicht als Zeitverschwendung an und gebe die Magie des Malens gerne weiter.“ Deshalb habe sie in den Jahren 2022 und 2023 eine Ausbildung zur Malbegleiterin gemacht, die sich ein wenig an den Beruf des Kunsttherapeuten anlehnt. Diese Malbegleitung bietet Dagmar Kolb in ihrem Atelier für Kinder ab 8 Jahren ebenso wie für Erwachsene einzeln oder in Kleingruppen an. „Es ist so toll zu sehen, dass man durch kreatives Schaffen zu sich selbst finden kann, Selbstliebe erfährt und einfach Freude hat.“

Am Ende ihrer Ansprache fand sie zahlreiche Worte des Dankes: Sie bedankte sich bei den Organisatorinnen der Ausstellungen, Christiane Linge und Doris Schäfer, sowie bei Bürgermeisterin Alexandra Scherer für die Möglichkeit, „in diesen tollen Räumlichkeiten ausstellen zu dürfen, die der Kunst einen so tollen Rahmen geben.“ Ein großer Dank ging auch an den Musiker Johannes Tress: „Du machst Kunst in einer anderen Form. Und lebst, was Du liebst.“ Bei ihrem Mann bedankte sie sich ebenfalls: „Ohne Dich würde ein Aufbau nie klappen.“ Und schließlich ging ein großes Dankeschön an die sehr vielen Besucher dieser Vernissage: „Danke an alle, die die heute nur wegen mir gekommen sind, das berührt mich wirklich sehr.“

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu besichtigen:
Dienstag: 10-12 Uhr, 14-18 Uhr
Mittwoch: 14-18 Uhr
Donnerstag: 10-18 Uhr
Freitag: 14-18 Uhr
Samstag: 10-12 Uhr

Viele Bilder in der Galerie



Fotos: Uli Gresser

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