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Premiere aus Anlass des Jubiläums 25 Jahre Schwaaz´r Butz

Narrengilde Unterschwarzach mit erstem eigenen Narrensprung



Foto: Uli Gresser
Die Schwazer Gäng mit ihren Spezialfahrzeugen beim Defielee vor der Ehrentribüne beim alten Rathaus.

Unterschwarzach – Die Narrengilde Schwaaz´r Butz Unterschwarzach wurde vor 25 Jahren gegründet und ist seit 2013 Mitglied des Alemannischen Narrenrings ANR. Aus diesem Anlass wagten die Unterschwarzacher Narren das Experiment und veranstalteten ihren ersten eigenen Narrensprung zu Hause. Mit Erfolg, denn sie wurden mit Kaiserwetter belohnt und vom Zuschauerandrang fast überrollt.

Den gesamten Umzugsweg vom Aufstellungsplatz, dem Parkplatz unterhalb der Festhalle, vorbei an Gasthaus Hirsch, altem Rathaus und Kirche, hinauf zu Kindergarten, Grundschule, Ortsverwaltung und Festhalle säumten enorm viele Zuschauer und konnten sich auf ein Diskozelt oder einen gemütlichen Kaffee mit Kuchen im katholischen Gemeindezentrum freuen.

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Ehrentribüne

Auch die „Ehrentribüne“ beim Sprecherwagen am alten Rathaus von wo aus Günther „Turbo“ Angele gemeinsam mit dem Oberzunftmeister der ANR Region Allgäu, Jürgen Hanser, das närrische Geschehen auf der Straße kommentierten, war gut besetzt: Neben der politischen Obrigkeit mit Bürgermeisterin Alexandra Scherer und Ortsvorsteherin Gisela Brodd (im Häs der Ellwanger Bawaldbohle) verfolgte von dort aus fast die Hälfte des ANR-Präsidiums das närrische Treiben.

Angeführt vom Narrensamen der Schwaaz´r Butz, musikalisch unterstützt vom einheimischen Musikverein Harmonie, startete pünktlich um 14.01 Uhr das närrische Jubiläums-Abenteuer. Nach der Garde, die schon lange Fasnetstreiben in Usa mitbestimmt, folgten mit Kindergarten „Hurra, Hurra der Kindi isch da“ und Grundschule „Bei uns– wächst alles“ zwei ganz junge Narrengruppen. Ganz liebevoll „behandelt“ wurde Turbo Angele beim Defilee seiner Bahwaldbohle, die von den Ellwangener Schalmeien musikalisch begleitet wurden. Den Pflugraicher aus Uttenweiler mit ihrer schaurig schönen kopflosen Einzelmaske des Bachpflatscher, die von ihrem Fanfarenzug musikalisch angeführt wurde, folgte mit den Haidgauern Chadaloh ein weiteres Wurzacher Geburtstagskind unter den Narrenzünften der Großgemeinde. Diese feiert in wenigen Wochen ihr 50jähriges Bestehen.

Ihnen auf dem Fuß folgten die wilden Aichstettener Goisterhund in ihrem rot-schwarzen „Zottelfell“ samt ihren Jägern, die im wilden Tempo den Kirchberg hochjagten, nachdem der Narrensamen eine Kinderpyramide gebaut hatte. Mitten im närrischen Geschehen bewegte sich mit der Schwaaz´r Gäng eine heimische Ulk-Gruppe auf ihren an den Easy-Rider Harleys orientierten „Maschinen“. Nicht nehmen lassen hatte es sich auch die „Mutter“ aller Wurzacher Zünfte, die Riedmeckeler aus der Kernstadt, dem Geburtstagskind zu gratulieren, ebenso wie die Seibranzer Langjuppen mit ihrer in der vergangenen Saison vorgestellten Figur des Wandersmannes. Mit den Hergesweibern aus Hofs und den Holzwürm aus dem nur wenige Kilometer entfernten Ampfelbronn folgten noch zwei weitere ANR-Zünfte am Ende des närrischen Lindwurmes. Vor letzteren trug der Brauchtumsverein Hummertsried, der alljährlich am Fasnetsamstag den legendären Umzug in Hummertsried veranstaltet, das Leben mit „Hummel, Hummel – mit Humor“. Die Hummertsrieder gewannen auch eine Wette gegen die Unterschwarzacher Zunftmeisterin Bettina Zelzer: Weil sie mit mehr als 50 „Hummeln“ herübergekommen waren, werden die Schwaaz´r Butz in diesem Jahr auch an dem Kultumzug teilnehmen, zu dem nicht eingeladen wird, sondern laut des Brauchtumsvereines „an dem teilnimmt, wer gerade Zeit und Lust hat.“

Nach dem Sprung das große Feiern

Nach dem Premierensprung fing die Feier aber gerade erst an: In der Halle feierte der Narrensamen, im Diskozelt die junggebliebenen Hästräger, aber überall in der Ortschaft wie zum Beispiel im Hirsch waren die Narren hochwillkommene Gäste. Und beim Gemeindehaus konnten die ganz Mutigen auf Bierbänken bei Kaffee, Kuchen oder auch Saitenwürstle ein erstes Sonnenbad nehmen. Womit die Fasnet in Unterschwarzach ihren Zweck – den Winter zu vertreiben – voll und ganz erfüllt hat.

Viele Bilder in der Galerie



Fotos: Uli Gresser

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veröffentlicht am 29. Januar 2025

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