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Abschied und Neubeginn bei Vernissage zur aktuellen Kunstausstellung von Florian Eberharter

Nach 150 Ausstellungen in 26 Jahren übergab Rosemarie Stäbler die Galerieleitung



Foto: Ulrich Gresser
Die Hauptakteure des Abends auf einen Blick: Bürgermeisterin Alexandra Scherer, Rosemarie Stäbler, der Künstler Florian Eberharter und die Laudatorin Liane Eberharter (von links).

Bad Wurzach – Unter dem Titel „Der Weg“ stellt Florian Eberharter, Künstler aus Altusried-Frauenzell in der städtischen Galerie von Bad Wurzach in Maria Rosengarten einige seiner Werke aus. Bei der sehr gut besuchten Vernissage wurde die langjährige Organisatorin der Ausstellungen Rosemarie Stäbler von Bürgermeisterin Scherer verabschiedet und gleichzeitig wurden ihre beiden Nachfolgerinnen.

Die Vernissage zu „Der Weg“ war die letzte, die unter der Leitung von Rosemarie Stäbler stattfand. Nach über 150 Kunstausstellungen in 26 Jahren als Kuratorin gibt Rosemarie Stäbler dieses Ehrenamt an ihre Nachfolgerinnen Christiane Linge und Doris Schäfer ab, die im Rahmen dieser Ausstellungseröffnung von Bürgermeisterin Alexandra Scherer vorgestellt wurden. Zu Ehren von Rosemarie Stäbler waren auch Fachbereichsleiterin Sonja Wetzel und die in der Verwaltung für die Ausstellungen Verantwortliche Vanessa Fischer zu der Vernissage gekommen.

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Bürgermeisterin Scherer: „Sie haben große Spuren hinterlassen!“

Die Bürgermeisterin sagte in ihrer Laudatio auf Stäbler, es sei ihr bei den 150 Ausstellungen, die sie mit viel Herzblut im Ehrenamt organisiert hatte, darum gegangen, jungen talentierten Künstlern ein Forum zu bieten. Ihrem Engagement sei es auch zu verdanken gewesen, dass die Galerie nun im Kapitelsaal ausstellen könne. „Sie haben große Spuren hinterlassen!“ Hinter der Organisation einer Ausstellung stecke viel Arbeit: Künstlerbesuche, um das Jahresprogramm für die Ausstellungen festzulegen, Werbung und schließlich Mithilfe beim Hängen der Bilder.

Stäbler selbst dankte vor allem ihrem Mann, der sie immer unterstützt habe, Vanessa Fischer als „ihrer“ Ansprechpartnerin, Frau Hübner und Rainer Reschetzki, die immer parat waren, wenn sie Hilfe brauchte.

30 Werke von Florian Eberharter

Der Künstler, Grafiker und Mediengestalter Florian Eberharter präsentiert mit 30 Arbeiten in Öl, Acryl und Aquarell bis 15. Dezember seinen künstlerischen Lebensweg. Bei der Vernissage am Freitagabend im Kapitelsaal der Stadtbücherei sorgten sein Neffe John (Flöte) und seine Nichte Isabella Schneppe (Gesang) für die musikalische Umrahmung. Ehefrau Christiane Eberharter führte mit einer kurzen Laudatio in die Ausstellung ein.

Der gebürtige Oberbayer hat an der FH München Grafik-Design studiert und lebt und arbeitet seit 2008 im Allgäu in Frauenzell. Als er die Ausstellungsräume in Maria Rosengarten das erst Mal gesehen hatte, hätten sie ihn gleich zu einigen Bildern inspiriert, war Florian Eberharter voll des Lobes über die Ausstellungsstätte.

Christiane Eberharter berichtete in ihre Rede über die künstlerischen Anfänge ihres Mannes mit Wasserfarben und Buntstiften, mit denen er als Teenager Poster seiner Idole nachmalte. Weil ihm dazu das große Papier fehlte, klebte er halt Blätter von seinem Zeichenblock zum Poster zusammen. Nach den Postern kamen dann die Comics: zuerst ebenfalls nachgemalte, später dann entwarf er dann eigene Figuren und Comics. Dann begann er mit Ölfarben zu malen, eines seiner Frühwerke „Der Weg“ gab der Ausstellung ihren Namen. Als sie sich im Urlaub kennenlernten, habe Florian viel von seiner Kunst erzählt und auch viele Bleistift-Skizzen vor Ort gemacht.

Damals entstand auch das Bild „Der Hafen von Rovinj“, das ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist. Heute fertigt er seine Skizzen mit der Kamera, um dann zu Hause aus mehreren Bildern ein Gemälde anzufertigen. Als vielseitiger Künstler war ihm die Ölmalerei bald zu wenig und so entstanden auch Werke in Acryl, Aquarelle und mit Pastellstiften Angefertigtes. Auch in seiner Motivauswahl wurde seine Palette immer breiter, in Fließtechnik bis hin zu Abstraktion. Auch davon sind einige Beispiele in der Ausstellung zu sehen.

Bis 15. Dezember zu sehen

Die Ausstellung findet im „Maria Rosengarten“, Rosengarten 3, in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei im 2. OG statt und ist bis 15. Dezember während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu sehen.Öffnungszeiten: Di. 10 – 12 Uhr, 14 – 18 Uhr, Mi. 14 – 18 Uhr, Do. 10 – 18 Uhr, Fr. 14 – 18 Uhr,Sa., 10 – 12 Uhr.Weitere Infos: Stadt Bad Wurzach, Tel. 07564 /302-110 oder – letztmals– bei Rosemarie Stäbler unter Tel. 07564 / 2665.
Siehe Bilderalbum



Fotos: Uli Gresser

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