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Tag 3 der Kurhaus-Eröffnung

Fördergelder und kirchliche Weihen



Foto: Uli Gresser
Im ökumenischen Miteinander wurde die Segensfeier im Restaurant “Torfstecher” begangen.

Bad Wurzach – Beim dreitägigen Opening des „neuen“ Kurhauses ging es am Samstag nach der glanzvollen Eröffnungsgala am Freitagabend mit einem Spielenachmittag mit anschließender Filmvorführung für Kinder weiter. Es endete am Sonntag mit einem Helferfest, einem musikalischen Frühschoppen der Stadtkapelle, der Übergabe der LEADER-Plakette sowie dem ökumenisch-kirchlichen Segen für das Restaurant. Nachmittags wurde getanzt.

Den Sonntagmorgen eröffnete die Stadtkapelle mit einem musikalischen Frühschoppen, in dessen Rahmen sich die Geschäftsführung bei den zahlreichen Helfern mit einem Weißwurstfrühstück bedankte. Der gastronomische Leiter, Giorgio Maucher, sprach dabei den vielen am Umbau beteiligten Firmen, Sponsoren und Genossenschaftsmitgliedern noch einmal seinen ausdrücklichen Dank aus.

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Petra Greiner übergab die LEADER-Plakette

Ein weiterer Höhepunkt wurde die Übergabe der LEADER-Plakette durch das Vorstandsmitglied der LEADER-Aktionsgruppe der Regionalentwicklung Allgäu Petra Greiner, ihres Zeichens auch Ortsvorsteherin von Seibranz. Diese überbrachte die Glückwünsche der Aktionsgruppe zur Eröffnung und erklärte in ihrem Grußwort den Gästen, was es mit der LEADER-Förderung auf sich hat. Diese ist ein EU-Förderprogramm, mit dem Ziel, den ländlichen Raum zu stärken und zu entwickeln. Damit werden Projekte gefördert, um die Lebensqualität zu erhalten, das Miteinander der Menschen zu stärken und die Zukunftsfähigkeit der Regionen zu sichern. Das Besondere daran ist, dass Menschen vor Ort an der Projektentwicklung beteiligt sind und über die Förderung mitentscheiden. Als Begründung hatten die Antragsteller „Neubelebung des Kurhauses mit Gastronomie“ angegeben.

Die LEADER-Plakette wurde von Petra Greiner an die Vorstände Bernhard Schad und Sascha Dargel übergeben.

Stattliche Fördersumme

Als Wurzacherin freute sich Petra Greiner natürlich besonders darüber, dass dies ausgesprochen gut gelungen ist, das Haus aus dem Dornröschenschlaf „wachgeküsst“ wurde und es wieder komplett der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Sie zollte der Genossenschaft für die Idee „von Bürgern für Bürger“ und deren Umsetzung, mit der diese die Bad Wurzacher überzeugt hatte, ihren größten Respekt. 899 Anteilseigner (Stand: Freitagabend) und mehr als 1300 gezeichnete Anteile bezeugten dies. Und durch die Namensgebung zeigten die Macher ihre große Verbundenheit zur Stadt Bad Wurzach und deren Geschichte. Insgesamt beläuft sich die finanzielle LEADER-Förderung auf 143.012 €, die in die Kasse der Genossenschaft fließen wird. Petra Greiner bedankte sich bei den Ideengebern, den Umsetzern, den Gestaltern und den Machern und wünschte ihnen für die Zukunft ein immer gut gefülltes Haus.

Bitte um Gottes Segen

Pfarrer Patrick Meschenmoser und Pfarrerin Cora Böttiger.

Gemeinsam mit den Projektierern des „Torfstechers“, mit Bürgermeisterin Alexandra Scherer, deren Ehrenamtlicher Stellvertreter Klaus Schütt, Kämmerer Stefan Kunz und vielen Bürgern erbat man anschließend Gottes Segen für das Restaurant „Torfstecher“  und die Kurhaus-Kulturschmiede. Für die kleine ökumenisch-kirchliche Feier mit Pfarrerin Cora Böttiger und Pfarrer Patrick Meschenmoser hatte die Dirigentin der Stadtkapelle und Eventmanagerin des Hauses, Petra Springer, eine musikalische Begleitung sowie für die Fürbitten einige junge Mitarbeiter und Mitglieder der Stadtkapelle organisiert.

Pfarrer Meschenmoser sprach Psalm 127 („An Gottes Segen ist alles gelegen“) und besprengte die Räume mit Weihwasser.

Pfarrerin Boettiger hielt eine kleine Ansprache, in der sie sich auf eben diesen Psalm bezog. „An Gottes Segen ist alles gelegen. Wir tun das im Alltag oft ab, denn wir nehmen gerne alles selber in die Hand, wir wollen ja schließlich etwas erreichen. Und ohne das geht es ja auch nicht. Planen, rechnen, Ärmel hochkrempeln, anpacken. Aber: Wenn Gott nicht seinen Segen dazu gibt, wenn Gott nicht sein Ja zu unserer Arbeit spricht, dann bleibt alles Arbeiten und Mühen umsonst.“ Die Menschen sollten daher auf Gott hoffen und dass er ihnen seinen Segen nicht vorenthält und sie unter seinem Schutz leben dürfen. Konkret heiße dies für den „Torfstecher“: „Dass alles, was bisher gearbeitet wurde im Umbau und alle kommende Arbeit nicht umsonst sein wird. Dass Menschen gerne hierherkommen und sich wohl fühlen. Und dass es eine Bereicherung für Bad Wurzach ist, so einen Ort zu haben.“

Dies kam auch in den von jungen Musikern und Mitarbeiter verlesen Fürbitten zum Ausdruck, in dem sie um Gottes Segen für den Ort, die Gäste, das Team, für den Erfolg und die zukünftigen Herausforderungen baten. Und um Dankbarkeit und Demut im Erfolg.

Sie sprachen die Fürbitten.

Nach dem gemeinsam gebeteten Vaterunser sprachen Pfarrerin und Pfarrer Segensworte, ehe die Räume mit Weihwasser besprengt wurden.
Text und Fotos: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie

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Fotos: Uli Gresser

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