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Fast das gesamte ANR-Präsidium war angereist

Ehrungen beim Ehrengastempfang



Foto: Uli Gresser
Zum Abschluss der Ehrung gab es noch ein Gruppenfoto der Geehrten, Zunftmeister Wasi und sein Vize Peter Rösch gemeinsam mit dem ANR-Präsidium

Haidgau – Wenn das fast gesamte ANR-Präsidium anreist, gibt es bei den Narren etwas Besonderes zu feiern. Da wäre natürlich das Jubiläum der Haidgauer Narrenzunft. Aber natürlich galt es auch, die langjährigen Mitglieder der Zunft in dem gebührenden Rahmen eines Empfangs für ihre Verdienste zu ehren.

Sibylle Zupfer

Als erste wurde Sibylle Zupfer mit dem Hästräger-Orden des ANR ausgezeichnet. Seit ihrem Eintritt bei der Zunft steht die Küche ganz vorne bei ihren Tätigkeiten, egal ob beim Kuhschwanzlüften, Zunftmeisterempfang oder am Gumpiga. Hallendeko und Frauentanzgruppe beim Zunftball gehören ebenfalls zu ihrer Tätigkeitsbeschreibung, weswegen sie den Orden von ANR-Oberzunftmeister Jürgen Hanser überreicht bekam.

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Thomas Heine

Ebenfalls mit dem Hästrägerorden ausgezeichnet wurde Thomas Heine. Die Laudatio beschreibt ihn als Mann mit Herz, Humor und Vernunft, beim Zeltauf-und abbau immer bis zum Schluss dabei, beim Umzug am Wurststand und beim Zunftball beim Männertanz.

Thomas Frick

Einen besonderen Orden bekam Thomas Frick angeheftet, den Ehrenhästrägerorden Silberkranz. Seit er 2009 als Beisitzer in den Vorstand gekommen war, habe er viel bewegt. „Bei dir wird entschiede ond beschlossa, anschließend wird gmacht ond it lang auf spatza gschossa.“ Der wenn es sein muss „mal eben einen Telelader kauft, weils fürs Fähnla aufhenka s´Beschte isch. “

Sonja Wassner

Des Zunftmeisters Gattin Sonja Wassner, wurde ebenfalls mit dem Ehrenhäsorden mit Silberkranz ausgezeichnet. Die Laudatio für sie hielt selbstverständlich ihr Ehemann. 1999 hatte sie die Liebe zur Narrenzunft entdeckt, seitdem ist sie eine Stütze im Verein, hält ihrem Ehemann und Zunftmeister den Rücken frei, ist seine Sekretärin und sein schlechtes Gewissen, „lässt er mal wieder sei Astand vermissa“. Sie sei die gute Seele des Vereins. Sie hat schon viel Zeit ins Zunftballprogramm und in die Männer- wie Frauentänze investiert. Auch sie hilft viel bei Veranataltungen bei der Bewirtung. Und als neuestes Talent habe sie die Häsmalerei für sich entdeckt. „Liebe Ehrengäste glaubet‘s mir des isch wohr, seitdem isch Fasnet bei uns dr Hoim s‘ganze Johr.“ Denn eines sei klar: wenn sie die Haidgauer Fasnet nicht ebenfalls so lieben würde wie er selbst, dann gebe es schon lange keinen Zunftmeister Wasi mehr.

Simon Karkos

Die gleiche Ehrung wurde auch Simon Karkos zuteil. Simon sei ein Mann der Tat, der lieber schaffe statt schwätzen mag. Ebenfalls seit 1999 bei der Zunft dabei, sitzt er seit 2007 im Ausschuss. Die Hallendekoration ist alljährlich seine Aufgabe, dabei sei er jedoch noch nicht ausgelastet: Bei Veranstaltungen sei er für die Technik zuständig. Die komplette Stromversorgung bei Veranstaltungen kommt aus seiner Hand. Beim Ausschank im Partyzelt sei er der Chef. Vor dem, was er in den 26 Jahren seiner Mitgliedschaft für das Brauchtum Fasnet geleistet habe, davor hätten alle Narren größte Hochachtung.

Andi Heine-Strahl

Andi Heine-Strahl, kam 1997 zur Haidgauer Narrenzunft und habe durch seine lockere Art schnell alle begeistert. 2002 kam er in den Ausschuss erst als Beisitzer und später wegen seines Sinns fürs Brauchtum und seiner künstlerischen Ader – er konnte auch Häser bemalen – wurde 2004 zum Maskenwart. Am Umzugstag leitete er immer die Bar, bei Auf- und Abbau bei Veranstaltungen sei er inach wie vor noch immer dabei. „Mit seiner lebenslustigen Art, aber doch au manchmol sehr bestimmt, schaute dr Kerle, dass des Brauchtum in Hoiga passt und ma sich in der Zunft benimmt.“ Auch beim Fasnetslader-Team mischt er immer mit. Seit einigen Jahren ist er auch Brauchtumspfleger auf höchster Ebene beim ANR, wo er auch mit Doris Bendel zusammenarbeitet. Diese war es dann auch, die das ANR-Präsidium darum bat, Andi Heine mit dem Verdienstorden des Alemannischen Narrenrings auszuzeichnen.

Daniel Wassner

Ach ja dann war da noch eine Ehrung: Zunftmeister Daniel Wassner wurde für traumhafte 30 Jahre Vorstandschaft von der Narrenzunft geehrt. In der Laudatio auf den Zunftmeister machte die Zunft eine verbale Verbeugung vor dessen Leistung für den Verein. Seit 1995 bekleidete er zunächst das Amt des Beisitzers, dann 2002 als Vize unter Zunftmeisterin Doris, mit der Zusatzaufgabe Zeltwart des eigenen Zeltes. 2005 beerbte er dann Doris als Zunftmeister. Einer seiner Standardsätze bei Sitzungen: „Heit hommer it viel, s´goht ganz fix“ – aber das würde ja der Grundphilosophie „a Sitzung wo rum isch vor de 12e isch trotzdem nix“ widersprechen. „Du bisch koin Ma der großen Orden, aber a klois Dankeschön gehört sich doch.“

Viele Bilder in der Galerie



Fotos: Uli Gresser

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