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Hildegard Mühler geht am Jahresende in den Ruhestand

Die Zukunft der Karrierebegleitung am Schulzentrum ist gesichert



Foto: Uli Gresser
Unser Bild entstand im Februar 2024, als die Werkrealschule Bad Wurzach mit der BAG eine Bildungspartnerschaft abschloss. Es zeigt die WRS-Schulleiterin Julia Kiebler (links) mit der städtischen Karrierebegleiterin Hildegard Mühler, die maßgeblich an der Vereinbarung mitgewirkt hat. Rechts der Ausbildungsleiter der BAG, Gabriel Jehle.

Bad Wurzach – Die seit 2016 sehr erfolgreiche Karrierebegleitung am Schulzentrum in Person von Hildegard Mühler soll nach dem Willen der Verwaltung und des Gemeinderates auch nach deren Abschied in den Ruhestand zum Ende dieses Jahres unbedingt fortgeführt werden.

Bisher befasste sich der Gemeinderat dreimal mit dem Thema Karrierebegleitung
Anfangs 2016 beschloss er die Teilnahme am EU-Projekt „InterregV Brückenbau – Karrierebegleiter in der Berufsorientierung“, im Rahmen dessen Hildegard Mühler nach Bad Wurzach ans Schulzentrum kam. Am 20. Juli 2020 beschloss der Rat die Fortsetzung der Karrierebegleitung um ein weiteres Jahr, weil das Förderprogramm bis 31.12.2020 befristet war. Ein Jahr später erfolgte dann die befristete Fortführung des Angebots bis zum Renteneintritt von Frau Mühler Ende des Jahres 2025.
 
Die Verwaltung und der Gemeinderat sind sich darüber einig, dass die sehr erfolgreiche Arbeit von Hildegard Mühler unbedingt weitergeführt werden muss. Demzufolge wurde jetzt die Stelle ausgeschrieben (auch hier in der Bildschirmzeitung; siehe Link am Ende dieses Artikels).
 
Sollte sich für die Zeit nach dem Renteneintritt von Frau Mühler keine weitere Projektförderung ergeben, erklärte sich die Stadt bereit, die Kosten für diese Stelle komplett zu übernehmen, weil sie von der Notwendigkeit und dem Erfolg des Angebotes überzeugt ist.

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Hunderte Schüler beim Übergang zur Seite gestanden

Der zuständige Dezernent Ulrich Möllmann erklärte, dass Hildegard Mühler während ihrer Zeit am Schulzentrum Hunderten von Realschülern und Werkrealschülern beim Übergang von der Schule in den Beruf zur Seite gestanden habe.

Ein Herzstück der Karrierebegleitung: der Markt der Berufe

Hildegard Mühler selbst berichtete im Anschluss über ihre Tätigkeit. Ihr vielfältiges Aufgabengebiet beginne in Einzelberatungen bei der Suche nach einem Praktikumsplatz, wobei die Schüler dann lernen, ihre Stärken einzuschätzen, und gehe unter anderem weiter zur Prüfung von Bewerbungsmappen für Bewerbungsgesprächen mit Personalern von verschiedenen Firmen. An der Werkrealschule betreut sie auch das Berufswahlcamp, wo die Schüler an zehn verschiedenen Stationen aus den unterschiedlichsten Berufsgattungen ihre Fähigkeiten und Vorlieben testen können. Sie animiert die Schüler auch, sich zu Hause mit ihren Eltern intensiver über die Berufswahl auszutauschen. Schließlich organisiert sie das Highlight, den „Markt der Berufe“, wo alljährlich im Herbst rund 50 Aussteller ihre Tätigkeiten und Berufe vorstellen. Aktuell befasse sich vor allem damit all ihre Tätigkeiten zu dokumentieren, um einen möglichst reibungslosen Übergang zu ermöglichen.

In einer Stellungnahme der drei mit ihr zusammenarbeitenden Schulleitungen des Schulzentrums wird Hildegard Mühler bescheinigt, dass sie ihrer Zeit voraus war und ist.

Bernhard Schad (Freie Wähler) erklärte in der Gemeinderatssitzung im März, dass die Unternehmen sehr dankbar seien, weil die Schüler sehr gut auf das Berufsleben vorbereitet seien. „Eine win-win Situation.“ Ewald Riedl (CDU) plädierte dafür, die Nachbesetzung noch vor dem Weggang von Frau Mühler zu realisieren. Ulrich Möllmann antwortete, dass dies auch im Sinne der Stadt sei und eine entsprechende Einarbeitungsphase durch eine frühe Ausschreibung angestrebt werde. Ähnlich äußerte sich auch Anja Halder (Grüne), damit durch eine frühzeitige Einarbeitung eine Vertrauensbasis mit den Firmen geschaffen werden könne. Auch Manfred Braun (Freie Wähler) äußerte sich wie die Verwaltung, dass die Stelle unabhängig von einer Förderung unbedingt erhalten werden müsse. Marga Loritz schließlich dankte Hildegard Mühler: „Sie haben mit viel Einsatz einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Jugend geleistet.“

Einstimmig wurde in der Sitzung am 17. März die Erhaltung der Stelle beschlossen.
Uli Gresser



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