Skip to main content
Tag 1 des großen Bad Wurzach-Festes

Der Festakt zu 50 Jahre Eingemeindung



Foto: Uli Gresser
Beifall für die drei Kinder, die im Film mitgewirkt haben.

Bad Wurzach – Bad Wurzach hat „50 Jahre Eingemeindung“ gefeiert. Auftakt am Freitag war ein Festabend für geladene Gäste, bei dem Bürgermeisterin Alexandra Scherer qua Amtes als Einzige eine Rede zu den Eingemeindungen vor einem halben Jahrhundert hielt, als sich zehn Gemeinden zur drittgrößten Flächengemeinde Baden-Württembergs vereinigten. Die Rede hat der „Wurzacher“ im vollen Wortlaut bereits veröffentlicht (siehe Link am Ende dieses Artikels). Frau Scherer würdigte die Eingemeindungen bei allen Schwierigkeiten, die es unvermeidlicherweise auch gegeben hat, als Erfolgsgeschichte. Zweiter Hauptbestand des Festabends war die Vorführung des Zehn-Gemeinden-Films, ergänzt mit Interviews aktueller und früherer Ortsvorsteher/innen und anderer Vertreter der Ortschaften. Durch den Abend führten eloquent und schlagfertig Berthold Leupolz und Manfred Braun, ihres Zeichens ebenfalls Ortsvorsteher.

Die Miteinand-Musikanten

Den Auftakt machte die Blaskapelle „Miteinand-Musikanten“, die am besten das Zusammenwachsen der zehn Gemeinden dokumentiert. Unter der bewährten Leitung von Petra Springer und von Wolfgang Grösser organisiert, spielten rund 45 Musiker aus allen zehn Blaskapellen der Großgemeinde zusammen. Einer der wichtigsten Faktoren des Zusammenwachsens war die städtische Jugendmusikschule, deren drei Leiter der letzten Jahrzehnte, Hans Herle, dessen Nachfolgerin Petra Springer und die aktuelle Leiterin Eva Oberleiter vor Ort waren.

Musizierende aus zehn Kapelle, in großer Harmonie vereint unter der Stabführung von Petra Springer (rechts).

Die Moderatoren

Bevor der Film abschnittsweise startete, stellten sich die beiden Moderatoren kurz vor: Berthold Leupolz ist seit 26 Jahren Ortsvorsteher, damit der dienstälteste, aber nach wie vor der an Lebesnjahren jüngste Ortsvorsteher. „Er führte 24 Jahre den Liederkranz Eintürnen und verantwortet seit 13 Jahren die Herkulesaufgabe als Liegenschaftsverwalter der Stadt Bad Wurzach“, stellte Braun seinen Co-Moderator vor. Manfred Braun war 25 Jahre Ortschaftsrat in Arnach, zwölf Jahre Vorstand des SV Arnach, ist seit einem Jahr Gemeinderat und seit einigen Monaten Ortsvorsteher in Arnach, sagte Leupolz über seinen Co-Moderator.

Eloquent und schlagfertig: Berthold Leupolz (links) und Manfred Braun, die beiden Moderatoren am Festabend.

Der Zehn-Gemeinden-Film

Tamina Rottmar von Werwolf-Media hatte für den Zehn-Gemeinden-Film, der zwei Tage später während des verkaufsoffenen Sonntags im Sitzungssaal in Dauerschleife gezeigt wurde, ein Drehbuch verfasst, hat die Aufnahmen und den Schnitt sowie die Organisation verantwortet. Außerdem hat sie die drei Kinder für die Rahmenhandlung im Film gecastet. Ida Rösner, Leonie Schad und Mick Birkholz durften sich in den verschiedenen Ortschaften austoben, nachdem sie zu Beginn eines jeden Filmes bei einem Besuch im Stadtarchiv auf ein Fotoalbum der jeweiligen Ortschaft gestoßen waren.

Andrea Mall war die Sprecherin im Film.

Arnach

Für Arnach sprachen der amtierende Ortsvorsteher (und Co-Moderator beim Festabend) Manfred Braun (rechts) und dessen Amtsvorgänger Michael Rauneker (links).

Zur Vorstellung von Arnach – zunächst im Film, dann im Gespräch – holte Manfred Braun seinen Vorgänger Mike Rauneker auf die Bühne, der 15 Jahre lang die Geschicke des einwohnerreichsten Teilortes gelenkt hatte. Zeitzeugen, die im Arnach-Film zu Wort kamen und zur Eingemeindung des Teilorts im Jahre 1972 sprachen, waren der Gärtnermeister Matthias Grad senior und Alt-Stadtrat Hansjörg Schick. Zur Zeit der Eingemeindung Arnachs vor 53 Jahren war Eugen Vogt Bürgermeister von Arnach und wurde in der Folge dessen erster Ortsvorsteher, ehe 1978 Paul Barensteiner dieses Amt für mehr als 30 Jahre übernahm, dem 2009 dann Mike Rauneker folgte, berichtete Manfred Braun auf die entsprechende Frage von Leupolz beim Interview danach. Rauneker brachte mit einem Wort zum Ausdruck, wie sich die Gemeinde Arnach während seiner Amtszeit entwickelte: Melap. „Damals wurde jeder Stein in der Ortsmitte umgedreht, es wurden Brachen bebaut, der Busplatz gebaut, die neue Ortsmitte beim Dorfladen, auf die die Arnacher stolz sind, wurde gestaltet.“ Aber ohne die Hilfe der Stadt Bad Wurzach wäre vieles nicht zu schaffen gewesen, sagte Rauneker. „Dadurch ist es das geworden, was es jetzt darstellt.“

Alte Ansicht von Arnach, entnommen dem Film: Im Vordergrund ist der heutige Dorfmarkt zu sehen, der in den 1950ern von Günther Müller („Adler”) gegründet wurde (der Schriftzug Bernh. Müller bezieht sich auf Günther Müllers Großhändler aus Augsburg). Links neben dem Lebensmittel- und Gemischtwarengeschäft sieht man den „Löwen” (nicht mehr vorhanden) und dahinter den Hof Hege, zuletzt betrieben von der Familie Diethelm. Dieses Anwesen wurde Ende der 1970er-Jahre abgebrochen; an seiner Stelle steht nun die Leichenhalle. (rei)

Dietmanns

Monika Ritscher, Ortsvorsteherin von Dietmanns.

Die nächste der Ortschaften, die in alphabetischer Reihenfolge präsentiert wurden, war Dietmanns. Die erste Frage, die Monika Ritscher von den beiden Moderatoren gestellt wurde, war, ob die Dietmannser den Wechsel vom Landkreis Biberach zum jetzigen Landkreis Ravensburg verdaut hätten, konnte sie mit einem Ja beantworten, auch wenn es damals nicht ohne Unstimmigkeiten abgegangen war. Mit zu der Identifikation beigetragen dürfte auch das inzwischen sehr bekannte Frühlingsfest, das im nächsten Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. „Was macht das Fest so besonders?“ war die nächste Frage, bei deren Beantwortung es nur so aus Monika Ritscher heraussprudelte: „Gemeinsam sind wir stark“, zitierte sie Markus Riß, den Organisator des fünftägigen Zeltfestes, das im kommenden Jahr vom 13. bis 17. Mai stattfinden wird. Beim diesjährigen Frühlingsfest hattem sage und schreibe 275 Helfer mehrere tausend Arbeitsstunden abgeleistet; „das klappte, weil alle zusammenstanden“. In Dietmanns gibt es eine territoriale Besonderheit: „Oberschwarzach, eine Insel, komplett von Unterschwarzacher Gemarkung umgeben, gehört politisch nach Dietmanns, kirchlich aber nach Unterschwarzach.“

Eintürnen

Die nächste Ortschaft, die präsentiert wurde, war Eintürnen, also das Reich von Berthold Leupolz. Für die Eintürner war seinerzeit auch Wolfegg als Partner denkbar, aber nachdem  nicht klar war, ob dieses selbst selbstständig bleiben wird, wurde diese Option verworfen. Überliefert ist dazu eine Anekdote des damaligen Eintürner Bürgermeisters Hecht: „Es isch nix, wenn zwoi Arme zsammaganget.“ Auf Brauns Frage, was Eintürnen heute so besonders macht, gab Leupolz zur Antwort: „Die Gemeinschaft.“ Auch wenn Eintürnenberg der Ortsteil mit den wenigsten Einwohnern sei, sei es das Zentrum: Mit Rathaus, Kirche, Schule und Halle sind alle öffentlichen Gebäude dort.

Gospoldshofen

Karl Mayer, der frühere Ortsvorsteher, und Marga Loritz, die amtierende Ortsvorsteherin, sprachen für Gospoldshofen.

Gospoldshofen ist der Teilort mit den meisten Wohnplätzen. Für den Ort kamen die aktuelle Ortsvorsteherin Marga Loritz und ihr Vorgänger Karl Mayer auf die Bühne. Dieser sagte, dass unter dem damaligen Bürgermeister Schad Gospoldshofen viel Wald mit in die „Ehe“ gebracht habe. Davon geblieben sei ihnen, dass sie alljährlich ihre drei Maibäume bekommen, die sie für Gospoldshofen, Bauhofen und Albers brauchen. Auf die Frage, wieso das Gospoldshofener Rathaus mitten in Bad Wurzach steht, gab Loritz eine einfache Erklärung ab: Alle Einwohner sowohl die des nördlichen Teils (Wiesen, Albers, Witzmanns etc.) sollten gleich weit zum Rathaus haben wie die Bewohner aus dem Süden (Gospoldshofen, Bauhofen, Truschwende etc.). Dass sich Loritz auf ihrer weitläufigen Gemarkung bestens auskennt, bewies sie, als Manfred Braun sie darum bat, alle Ortsteile und Weiler aufzuzählen.

Haidgau

Ernestina Frick, Ortsvorsteherin von Haidgau, im Gespräch mit Berthold Leupolz.

Nach der alphabetischen Reihenfolge war die nächste Ortschaft Haidgau, deren Eingemeindung damals ebenfalls durchaus kontrovers diskutiert wurde. Denn viele Haidgauer tendierten Richtung alte Oberamtsstadt Waldsee, doch siegte am Ende die Logik: Haidgau ist Teil des Wurzacher Beckens. „Die Braut war reich, den zwei Drittel des Riedes gehörte Haidgau.“ Sie brachte hochqualitatives Wasser mit in die Ehe, mit dem heute über die OSG das Schussental versorgt wird. Als große Vorzüge nannte Ortsvorsteherin Ernestina Frick das Vereinsleben. Der dörfliche Charakter sei erhalten geblieben. Engagiert trat Haidgaus Ortsvorsteherin für die Beibehaltung der Unechte Teilortswahl bei der Gemeinderatswahl ein. Das sie ein echter Schatz für die politische Teilhabe der Menschen. 

Hauerz

Im Hauerz-Teil des Filmes bekannte sich der erste Ortsvorsteher und vorherige Bürgermeister Meinrad Baron zur Notwendigkeit einer Gemeindereform. Die früheren kleinen Gemeinden wie Hauerz seien nicht mehr in der Lage gewesen, die wachsenden  Aufgaben selbst zu lösen.  Kurt Miller, Ortsvorsteher und Gemeinderat, erzählte ein wenig über die Geschichte des Bades Hauerz, das die Zeilsche Herrschaft schon im 17. Jahrhundert einrichtete und zitierte dabei zum Gaudium des Publkiums aus einer historischen Badeordnung. Daher war es kein Wunder, dass der gebürtige Baierzer Friedrich Schiedel die Gemeinde wieder zum Bad machen wollte und die Ortschaft noch vor der Gemeindereform dabei unterstüptzte, ein Bad zu bauen, das 1971 eingeweiht wurde.  Dass die Gemeinde Hauerz auch mit dem Ortsteil Steinental zusammengewachsen ist, das eigentlich nach Treherz/Aitrach wollte, zeige sich auch daran, dass man mit ihn, einen gebürtigen Steinentäler, vor elf  Jahren zum Ortsvorsteher gewählt hatte.

Seibranz

Petra Greiner, Ortsvorsteherin von Seibranz, zeigt ein Premium-Produkt aus ihrer Teilgemeinde: den „Karthäuser”-Likör.

Petra Greiner, die Ortsvorsteherin von Seibranz, hatte mit ihrem Stellvertreter Roland Eisenbarth einen „eingeborenen“ Seibranzer mitgebracht; sie selbst habe als „Zugereiste“ keine eigenen Kenntnisse über die Eingemeindung. An diesen war dann auch die erste Frage gerichtet, wie es damals war, denn viele Seibranzer tendierten eher nach  Leutkirch. Damals ein kleiner Steppke, dem Fußball und Sportplatz wichtig waren, konnte Eisenbarth sich doch an eine hitzige Diskussion über die „Zwangsheirat“ bei einem Namenstagsfest erinnern. In Seibranz liegt mit dem 791 m hohen Wachbühl der höchste Punkt auf Wurzacher Gemarkung und damit ein schöner Fleck Erde, auf den Petra Greiner stolz ist. Sie lobte in ihren Ausführungen den Zusammenhalt und die Vielfältigkeit an Vereinen. Auch der Ortschaftsrat packe oft mit an. Als Werbeblock gab die Ortsvorsteherin noch das Datum der Halleneinweihung bekannt, die von 11. bis 13. September 2026 gefeiert wird.

Unterschwarzach

Paul Kiebler (Mitte) vertrat Unterschwarzachs Ortsvorsteherin Gisela Brodd, die verhindert war.

Paul Kibler, stellvertretender Ortsvorsteher von Unterschwarzach, vertrat Ortsvorsteherin Gisela Brodd, die verhindert war. Er gab zu Protokoll, dass seine vorher zum Landkreis Biberach gehörende Gemeinde – in vielen Haushalten werde noch die Biberacher Zeitung gelesen –ohne Bad Wurzach sich die Fertigstellung ihres Kindergartens nicht leisten hätte können. Auf die Frage von Berthold Leupolz, was die Ortschaft heute auszeichnet, sagte Kibler: „Die Vielfalt an Vereinen, die Handwerksbetriebe.“

Ziegelbach

Aus Ziegelbach waren Sybille Schleweck und Andreas Glaser gekommen.

Auch die Ziegelbacher Ortsvorsteherin Sybille Schleweck hatte, weil erst seit wenigen Monaten im Amt, zur Verstärkung ihren Stellvertreter Andreas Glaser mitgebracht. Dieser sagte auf die Frage, was Ziegelbach denn ausmache, die Vereine und der Dorfstadel als das Herz der Ortschaft. Er würde sich wünschen, dass nicht immer nur auf den Ortschaftrat draufgeklopft werde, sondern auch einmal gelobt werde.  Für Ziegelbach als räumlich so nahe bei Bad Wurzach liegende Gemeinde sei es die richtige Entscheidung gewesen, eben dorthin zu gehen, sagte Sybille Schleweck. Angesprochen auf die Zukunftspläne meinte die Ortsvorsteherin, man habe manche Ideen und Pläne: Wichtig sei, dass Schule und Kindergarten im Ort blieben. Sie erinnerte an das wunderbare Fest zum 750-jährigen Jubiläum, bei dem so viele mit angepackt hätten.

Der Kernort und die Gesamtgemeinde

Martin Tapper berichtete über Eingemeindungserinnerungen von Jürgen Schumacher; der frühere Hauptamtsleiter konnte leider nicht kommen.

Für den Kernort, mit dem zusammen die vorgenannten Ortschaften die Großgemeinde Bad Wurzach bilden, kam noch einmal Bürgermeisterin Alexandra Scherer mit ihrer „Rechten Hand“ Martin Tapper auf die Bühne. Dieser konnte aus den Gesprächen mit Jürgen Schumacher, dem langjährigen Hauptamtsleiter, der zur Eingemeindungszeit bereits in der Stadtverwaltung tätig war, ein Bild aufzeichnen, wie es sich damals angefühlt habe. Schumacher empfand diese Zeit als sehr intensiv mit vielen Sitzungen. Vor allem die ausführlichen Nachsitzungen seien oft entscheidend gewesen. Um dann nämlich festzustellen, „des sind alles rechte Leit!“ Daraufhin warf Manfred Braun ein: Also müssen wir die Gemeinderatssitzungen abkürzen, damit mehr Zeit für die Nachsitzungen bleibt.

Scherer antwortete auf die Abschlussfrage an sie, wie ihr Resümee über die 50 Jahre „miteinand“ ausfalle: „In dieser Zeit ist viel Gutes entstanden, auch weil die Gemeinden ihre eigene Identät behalten haben.“ Mehrfach gebrauchte sie auch das Wort Dezentralität, also die Vermeidung von Dominanz des Zentralortes. Die Leute sollten weiter zueinanderhalten, in der Gesamtgemeinde stecke viel Potential.

Bürgermeisterin Alexandra Scherer zeigt eine Plakette mit den Umrissen des Gemeindegebietes. Solche Plaketten erhielten alle Ortsvorsteher. Sie werden diese an geeigneten Plätzen dauerhaft anbringen.

Nach vielen Danksagungen und weiteren Musikstücken endete der offizielle Teil des Abends, aber an den Stehtischen gab es noch eine lange Nachsitzung …

Sie haben den „Abend der Einheit“ gestaltet (von links): Berthold Leupolz (Eintürnen), Manfred Braun (Arnach), Ernestina Frick (Haidgau), Paul Kiebler (Unterschwarzach), Marga Loritz (Gospoldshofen), Karl Mayer (Gospoldshofen), Bürgermeisterin Alexandra Scherer, Sybille Schleweck (Ziegelbach), Kurt Miller (Hauerz), Monika Ritscher (Dietmanns), Petra Greiner (Seibranz), Andreas Glaser (Ziegelbach), Martin Tapper (für das Orga-Team, bestehend aus den beiden Moderatoren sowie Gisela Brodd und Heinrich Vincon und Tapper selbst), Roland Eisenbarth (Seibranz) und Mike Rauneker (Arnach).
Text und Fotos: Uli Gresser

Weitere Bilder in der Galerie (darunter etliche aus dem Film)

Ein Bericht über den Fest-Sonntag (12. Oktober) folgt

Die Ansprache von Bürgermeisterin Alexandra Scherer haben wir im vollen Wortlaut veröffentlicht (siehe nachstehenden Link)



Fotos: Uli Gresser

LESEN SIE HIERZU AUCH …

Bürgermeisterin Alexandra Scherer zur vor 50 Jahren abgeschlossenen Eingemeindung

„Ein Grund zu feiern”

Bad Wurzach – Bürgermeisterin Alexandra Scherer hat am Festakt „50 Jahre Eingemeindung” am Freitagabend (10.10.) die vor 50 Jahren abgeschlossene Eingemeindung von neun Landgemeinden nach Bad Wurzach gewürdigt. Die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher” dokumentiert die Festansprache im Wortlaut:
50 Jahre Eingemeindung

Das Bild der Einheit

Bad Wurzach (rei) – Es ist das Bild der Einheit! Zum Festakt „50 Jahre Eingemeindung” war auf Anregung von Wolfgang Grösser (Stadtkapelle) eine Projektkapelle gebildet worden, zu der jeder der zehn Musikvereine der Großgemeinde Bad Wurzach einige Musikanten abgestellt hatte. Unter der Stabführung von Petra Springer hatte der „bunte Haufen” – im Wortsinne, nicht abwertend gemeint – fleißig geprobt und dann den Festakt am Freitagabend (10.10.) musikalisch gestaltet. Natürlich trug jeder der Mus…
Kommentar

Zusammengewachsen

Es war ein Abend voller Harmonie und Gemeinsinn: der Festakt am Freitag (10.10) im Kurhaus zur Erinnerung an die vor einem halben Jahrhundert abgeschlossene Eingemeindung. Und über dem Haupttag, dem Sonntag, strahlte die Sonne, hing ein makellos blauer Himmel. Die vielen Besucher genossen den Tag in vollen Zügen. Bad Wurzacher Herz, was willst du mehr?! Am 18. Oktober erfährt das Eingemeindungsfest noch einen pittoresk-melodiösen Nachhall, wenn die Kurhaus-Genossen zu ihrer Siebziger-Jahre-P…
von Gerhard Reischmann
veröffentlicht am 12. Oktober 2025

NEUESTE BEITRÄGE

Bad Wurzach
Fastenpredigt in der Stadtpfarrkirche St. Verena

Am 27. März mit Pater Friedrich Emde

Bad Wurzach – Den Glauben der Kirche als Quelle der Freude entdecken. Vielfach bricht die Weitergabe des Glaubens in unserer Zeit ab. Wie bekommt der Glaube die Chance, wieder zum Thema zu werden in den Familien und in anderen Lebensbereichen? Erste Voraussetzung ist, dass aus dem Glauben Freude erwächst. In der Freude liegt immer eine Kraft, die von innen kommt. Ein Satz aus dem Buch Nehemia bringt es auf den Punkt: „Die Freude am Herrn ist euere Stärke.“
Fastenpredigten in der Stadtpfarrkirche St. Verena

Am 20. März mit Pater Wolfgang Sütterlin

Bad Wurzach – Den Glauben der Kirche als Quelle der Freude entdecken. Vielfach bricht die Weitergabe des Glaubens in unserer Zeit ab. Wie bekommt der Glaube die Chance, wieder zum Thema zu werden in den Familien und in anderen Lebensbereichen? Erste Voraussetzung ist, dass aus dem Glauben Freude erwächst. In der Freude liegt immer eine Kraft, die von innen kommt. Ein Satz aus dem Buch Nehemia bringt es auf den Punkt: „Die Freude am Herrn ist euere Stärke.“
Stadt setzt auf erneuerbare Energien

2025 wurden fünf neue Solaranlagen auf kommunalen Dächern installiert

Bad Wurzach – Bad Wurzach holt die Sonne vom Dach: Im Jahr 2025 wurden auf fünf öffentlichen Gebäuden in Bad Wurzach insgesamt 168 Kilowatt-Peak (kWp) an Solaranlagen installiert. Mit diesem Schritt setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige Energieversorgung und den Klimaschutz.
Ab 13. März

Brückenerneuerung zwischen Kurpark und Ried: Zeitweise Umleitung erforderlich

Bad Surzach – Die Brücke im Kurpark, die auf Höhe des Wanderparkplatzes an der B465 (Biberacher Straße) liegt, wird ab Freitag, 13. März, erneuert. Sie dient als direkte Verbindung zwischen dem Wurzacher Ried und dem Kurpark. Im Rahmen der Modernisierung der touristischen Infrastruktur wird sie durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Aufgrund der Bauarbeiten ist der Hauptverbindungsweg in diesem Zeitraum gesperrt. Eine Umleitung für Wanderer und Fußgänger ist vor Ort ausgeschildert. Die Bauarbe…
Taekwondo

Erfolgreiche Prüferlizenz für das Taekwondo-Sportabzeichen

Bad Wurzach – Die drei Taekwondo-Trainer von links Ferat Ersöz (2. Dan.) Peter Stein (4. Dan.) und Werner Hoch (2. Dan.) haben erfolgreich die Prüferlizenz für das Taekwondo-Sportabzeichen erworben.
ANZEIGE

MEISTGELESEN

Bad Wurzach
Kostenlos

Broschüre “Jahresrückblick 2023” liegt aus

Bad Wurzach – Auch in diesem Jahr hat die Stadt Bad Wurzach wieder einen Rückblick mit einer Zusammenstellung wichtiger Ereignisse aus kommunaler Sicht für 2023 erstellt. Die entsprechende Broschüre ist an den üblichen Auslagestellen am Rathaus, bei der Bad Wurzach-Info oder den Ortsverwaltungen kostenlos erhältlich.
Sängerabend am Samstag, 20. April

Männerchor Haisterkirch sucht Mitsänger für Projektchor

Haisterkirch – Auch für dieses Jahr ist der Männerchor Haisterkirch wieder in den Planungen für einen Sängerabend am Samstag, 20. April. Zum Konzert soll, wie bereits in den vergangenen Jahren, ein Projektchor mitwirken. Hierzu sind alle sangesfreudigen Männer jeder Altersstufe herzlich eingeladen.
Kleintierzüchter Bad Wurzach

2023 war die erfolgreichste Schausaison in der Geschichte des Vereins

Bad Wurzach – Auf der 36. Bundeskaninchenschau in den Messehallen von Leipzig am 16. und 17. November 2023 konnte der Kleintierzuchtverein Bad Wurzach mit einem super Ergebnis überzeugen.
Sieben Neuzertifizierungen im Landkreis Ravensburg

58 Handwerksbetriebe aus der Region sind TOP-Ausbilder

Ulm – In der Region gibt es viele Handwerksbetriebe, denen die Ausbildung junger Menschen besonders am Herzen liegt und die sich maßgeblich engagieren. Über das Qualitätssiegel „TOP-Ausbilder“ der Handwerkskammer Ulm können sie sich das hohe Engagement in Sachen Nachwuchsfachkräfte zertifizieren lassen. Ganz aktuell haben im Kammergebiet weitere 19 Ausbildungsbetriebe das Zertifikat erhalten: davon befinden sich sieben im Kreis Ravensburg, vier im Landkreis Biberach, drei im Bodenseekreis, zw…
Unterstützung jenseits der Fallpauschalen

Geburtshilfen in Wangen und Ravensburg erhalten Bundesmittel

Stuttgart / Wangen / Ravensburg – Die geburtshilfliche Versorgung in den Krankenhäusern in Baden-Württemberg wird, wie bereits im Vorjahr, mit rund 15,65 Millionen Euro aus Bundesmittel gefördert. Dies soll die Geburtshilfe unabhängig von der leistungsorientierten Fallkostenpauschale finanziell absichern und die Fachabteilungen für Geburtshilfe in den Krankenhäusern unterstützen. Dies teilte Landes-Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Dienstag (2. April) in Stuttgart mit. Die Geburtshil…

TOP-THEMEN

Bad Wurzach
Bad Wurzach – Bad Wurzach holt die Sonne vom Dach: Im Jahr 2025 wurden auf fünf öffentlichen Gebäuden in Bad Wurzach …
Arnach / Diepoldshofen – Nach dem misslungenen Diebstahl eines Geldautomaten in der Nacht von Freitag auf Samstag (6….
Arnach – Von der Kommune zum mittelständischen Unternehmen: Beim Begegnungsnachmittag im Gemeindehaus St. Ulrich in A…

Einzelhandel, Dienstleistungen und Handwerk in Allgäu-Oberschwaben

VERANSTALTUNGEN

Bad Wurzach