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Krönender Abschluss im Jubiläumsjahr

RAFI rückt Ehrenamt ins Rampenlicht



Berg – Unter dem Motto „RAFI Heroes – Ehrenamt im Rampenlicht“ können sich Mitarbeitende von RAFI mit ihrem individuellen Herzensprojekt bewerben. Bereits in den vergangenen zwei Jahren wurden aus einer Vielfalt an inspirierenden Projekten besonders beeindruckende ausgewählt und gefördert. Auch dieses Jahr wurde die Aktion fortgesetzt: Zehn Projekte werden mit insgesamt 15.000 Euro unterstützt.

Das Ehrenamt zu würdigen und zu fördern ist ihnen ein Anliegen: Geschäftsführer Lothar Arnold (links im Bild) und GeschäftsführerDr. Lothar Seybold (rechts im Bild) sowie Markus Folz (2.v.l.), Leiter Personal, mit den diesjährigen RAFI-Heroes. Lo Media

„Von Oberschwaben in die Welt: RAFI wird 125 Jahre” – mit dieser Überschrift läutete RAFI sein Jubiläumsjahr ein und lud im Sommer nicht nur Kunden, Lieferanten und Wegbegleiter zum „Future Impact Symposium“ in die Lindauer Inselhalle ein, sondern feierte auch an den lokalen Standorten mit der Belegschaft. „Wir können sehr stolz sein auf 125 Jahre RAFI. Wir haben uns stets weiterentwickelt und immer wieder aufs Neue erfunden, auch – oder vor allem gerade – in angespannten wirtschaftlichen Zeiten“, betont Dr. Lothar Seybold, CEO der RAFI Gruppe. Im Sinne der Wertschätzung wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Familien zum sogenannten „Family Day“ eingeladen: an den deutschen Standorten in Berg, Bad Waldsee und Überlingen, aber auch an den internationalen Standorten in China, Ungarn und den USA.

Zehn Ehrenamtsprojekte gefördert

Wertschätzung erhalten auch die diesjährig eingereichten Ehrenamt-Projekte, an denen RAFI-Mitarbeitende maßgeblich beteiligt sind beziehungsweise sich in ihrer Freizeit engagieren: Mit insgesamt 15.000 Euro fördert RAFI zehn unterschiedliche Engagements. „Als Teil der Gesellschaft fühlen wir uns verpflichtet, zur Verbesserung unserer Gemeinschaft beizutragen. Diese Verantwortung übernehmen oft ehrenamtlich engagierte Menschen. Deshalb liegt es uns am Herzen, gezielt ausgewählte lokale Einrichtungen und Aktionen zu unterstützen, um langfristig einen nachhaltigen Beitrag zu leisten“, so Lothar Arnold, CFO der RAFI Gruppe. Gefördert werden die Machakoshilfe im Verein Füreinander-Miteinander Amtzell und die Nachbarschaftshilfe Vogt, die Kleintierfreunde Ravensburg und der Imkerverein Ravensburg, die SRS Mission Sport und der Sportfischereiverein Rot a.d. Rot, der HCL Vogt und Tennisclub Ummendorf sowie die Gemeinschaft Immanuel Ravensburg und die Jugendfeuerwehr Wolpertswende.

Drei ausgewählte Projekte im Porträt

Drei der zehn Projekte seien kurz vorgestellt: Nachbarschaftshilfe in Vogt, Schulunterstützung in Machakos und Lehrbienenstöcke in Ravensburg

Imkerverein Ravensburg: Dr. Markus Röck, Elektronikingenieur in der Abteilung Strategie, Technologie & Prozessentwicklung bei RAFI, ist in seiner Freizeit leidenschaftlicher Imker. Jedes Jahr füllt er rund 200 Kilogramm naturbelassenen Honig ab – und geht zukünftig einen Schritt weiter: Sein Herzensprojekt ist der Aufbau eines Bienen-Campus in Ravensburg, um noch mehr Menschen für die Bedeutung der Bienen und den Schutz der Natur zu begeistern und Jungimker mit Schulungen zu begleiten. „Mein Ziel ist es, Theorie und Praxis zusammenzubringen.“

Markus Röck mit seinen Bienen. Bildquelle: Privat

Nachbarschaftshilfe Vogt: 26 Helferinnen und Helfer haben dieses Jahr bereits über 4000 Stunden
ehrenamtlich Zeit investiert. Unterstützt werden hauptsächlich Familien und ältere Menschen. Vier neue Helfer konnten im Rahmen des Straßenfestes der Generationen mit einem ambitionierten Videoprojekt, in dem die Ehrenamtler zu Wort kommen, zusätzlich gewonnen werden. Doch die Arbeit wird nicht weniger, weiß Maria Wucher, seit 1980 bei RAFI und nach Abschluss der Ausbildung in der Buchhaltung tätig. „Fortbildung und das richtige Handwerkzeug sind für die Betreuung der Menschen wichtig.“ Daher kommt die Unterstützung zur richtigen Zeit.

4000 Stunden im Dienste der Nachbarn: Nachbarschaftshilfe Vogt (Teil der Gruppe). Bildquelle: Privat

Machakoshilfe im Verein Füreinander-Miteinander in Amtzell: Etwas mehr als 144.000 Einwohner zählt Machakos, eine Stadt in Kenia, 64 Kilometer südöstlich von Nairobi gelegen. Schwester George Mumbua ist die gute Seele vor Ort und direkte Ansprechpartnerin für den hiesigen Verein, der die schulische Ausbildung im Waisenheim finanziell unterstützt. Für RAFI-Mitarbeiterin Selina Müller aus der Abteilung „Entwicklung Fahrzeuge Landmaschinen” ist „Bildung das Fundament der Zukunft“. Sie freut sich auf den finanziellen Zuschuss, der für mehrere Schulpatenschaften genutzt werden kann.

Unter anderem diese Schüler werden aus Amtzell unterstützt. Bildquelle: Privat

RAFI – in Berg zu Hause, weltweit agierend

Das im Jahr 1900 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert elektromechanische Bauelemente und Systeme für die Mensch-Maschine-Kommunikation. Dazu gehören Taster, Schalter, Touchscreens und Bediensysteme sowie elektronische Baugruppen. RAFI-Produkte werden in der Automation und Medizintechnik, im Maschinen- und Anlagenbau, in Straßen- und Schienenfahrzeugen, in Haushaltsgeräten sowie in der Telekommunikation eingesetzt. Die RAFI Gruppe agiert weltweit an Standorten in Deutschland, Europa, China und den USA. Hauptsitz ist Berg bei Ravensburg. In Bad Waldsee ist eine Betriebsstätte.




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