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Auch für die Monate August/September erreichten uns wieder zahlreiche Zuschriften.

Kommentar zu BLIX, Juli 2024. Thema „Unterwegs im Sumpfland“, S. 8 ff.

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Sehr geehrter Herr Dr. Reck,
Kompliment für die tolle Recherche zum angedachten Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben! Hoffen wir, dass sich die Gemeinderäte der Kommunen im Planungsgebiet ab Herbst mit dem Thema befassen und die erforderlichen Beschlüsse fassen. Interessant ist meiner Meinung nach auch, dass in Bayern derzeit ebenfalls der Prozess für ein weiterer Biosphärengebiet läuft. 
Link:  https://biosphaere-spessart.de
Der große Unterschied zu unserem Prozess ist, dass dort die Initiative von den Landräten und den Bürgermeistern ausgegangen ist, die das als Riesenchance für ihre Region sehen. Das sieht man bei uns leider noch nicht so.
Mit freundlichen Grüßen, Dieter Giehmann 

Kommentar zu BLIX, Juni 2024. Thema „Sumpfige Geschichte“, S. 11 ff.

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„Wenn man aus ein paar Mücken einen Elefanten macht, nennt man das im Schwäbischen Düpfelesscheißerei. Um nichts anderes handelt es sich, wenn sich extra ein Verein gründet mit dem Ziel, für drei oberschwäbische Moorbäder ein winziges Moorabbaugebiet von gerade mal sieben Hektar zu schließen, bei insgesamt 45.000 Hektar intakter Moorfläche in Baden-Württemberg. Man bekommt den Eindruck, dass man Angst hat, dass das ganze CO2,, das in den 45.000 Hektar Mooren des Landes gespeichert ist, durch dieses kleine Löchlein der Moorgewinnung entweichen könnte. Auf das Klima hat das aber nahezu keinen Einfluss.
Da wird mit Behauptungen argumentiert, das Moorbaden sei nicht mehr zukunftsfähig, also aus der Zeit gefallen, oder es gebe ja gar keine kontrollierten Blindstudien über die Wirksamkeit. Dass das Moorbaden aber schon sehr vielen Menschen geholfen hat, wieder besser gehen, stehen, sitzen oder liegen zu können und ohne oder mit weniger Schmerzen zu leben, spielt bei so einer solchen Prinzipienreiterei ohnehin keine Rolle. Ich war gerade mehrere Wochen zur REHA in Bad Buchau und weiß, wovon ich spreche.
Deshalb mache ich einen Vorschlag, dessen Wirksamkeit auch wissenschaftlich untersucht werden kann: Man verlängere die Genehmigung für den Torfabbau um weitere hundert Jahre. Da ist dann genug Zeit, um Blindstudien zur Wirksamkeit durchzuführen. Danach kann man auch sicher feststellen, was oder wer mehr aus der Zeit gefallen ist, die Moorbadekultur oder die Düpfelessch…
Eberhard Schlegel, Dürmentingen

Kommentar zu BLIX, Juli 2024. Thema „Man nimmt es in Kauf“, S. 5 ff.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich lese Ihre Zeitschrift sehr gerne, auch wenn man immer wieder feststellen muss, dass Sie sehr linke Meinungen vertreten. Den Bericht von Herrn Fuchs auf Seite 5 finde ich allerdings etwas problematisch. Es ist völlig klar, dass die AfD eine rechte Partei ist, im Prinzip für einen Demokraten nicht wählbar. In diesem Bericht wird offen geschrieben, dass es schade ist, dass die Grünen ein so schlechtes Ergebnis eingefahren haben, eine Partei, die immer wieder bewiesen hat, dass sie nicht bereit ist, hinter unserem Land zu stehen. Es wird kaum erwähnt, dass die CDU mit vernünftigen Leuten wieder auf dem Weg ist, eine Partei für die Mitte unseres Landes zu werden.
Grundsätzlich finde ich den Bericht etwas zu bevormundend, weil er eine indirekte Wahlempfehlung für die Grünen sein soll.
Ansonsten vielen Dank für Ihre journalistische Arbeit.
Mit freundlichen Grüßen, Michael Schwertfeger



NEUESTE BLIX-BEITRÄGE

Editorial BLIX März 2026

Liebe Leserinnen, liebe Leser, vor einem Jahr war die Wahl zum Bundestag. Heraus kam die Schwarz-Rote-Koalition mit Kanzler Merz (CDU) an der Spitze. Sie quält sich über die Runden, hat man den Eindruck. Wenngleich sie mit einem Paukenschlag begann.

„Liebe oberschwäbische Landsleute“

Biberach – Jede Menge Prominenz trat beim 30. Politischen Aschermittwoch der Grünen auf die Bühne. Special Guest war Ex-Außenminister Joschka Fischer, der schon 1996 mit seinem Auftritt in der Biberacher Stadthalle Furore machte.

Was bleibt?

Die Grünen mit ihrem Frontmann Winfried Kretschmann sind dabei, die Sensation perfekt zu machen: an Ostern 2011 verhandeln die Ökos mit den Sozis über einen Koalitionsvertrag, der zur ersten Grün-Roten-Landesregierung in Baden-Württemberg führen wird und beendet damit die unendlich scheinende Nachkriegsära der CDU. Heute wissen wir, dass damit die Ära von Winfried Kretschmann und seinen Grünen begann. 15 Jahre und damit länger als jeder seiner Amtsvorgänger regierte der grüne Realo völlig ska…

Wahl im Umbruch

Wenn in Baden‑Württemberg am 8. März ein neuer Landtag gewählt wird, entscheidet sich mehr als nur die politische Richtung der kommenden fünf Jahre. Es ist die erste Wahl nach einer umfassenden Reform des Landeswahlrechts – ein Systemwechsel, der das politische Gefüge im Südwesten spürbar verändern dürfte.

Wald in Frauenhänden

Kreis Biberach – Der Wald ist für viele ein Sehnsuchtsort mit vielen Ansprüchen, das bringt auch Konflikte mit sich. Beispielhaft im Altdorfer Wald, wo ökonomische Interessen mit ökologischem Schutz kollidieren, wo es neben Kiesabbau auch um Windkraft geht, wo es um Wasser- und Klimaschutz geht. BLIX hat schon häufig darüber berichtet, weil Wald ein Gradmesser für das Befinden von Natur und Umwelt und damit existenziell wichtig ist. Frauen sind die Hälfte, nicht so in der Forstwirtschaft, dor…

Drei gegen einen

Ravensburg – Vier Bewerber dürfen offiziell für das Oberbürger­meisteramt in Ravensburg kandidieren. Der Gemeindewahlausschuss hat für die Wahl am Sonntag, 8. März, die Bewerber Daniel Rapp, Roman Urban, Umut Bulut und Samuel Bosch zugelassen. Wahlberechtigt sind am Sonntag, 8. März, rund 39.000 RavensburgerInnen. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen kann. Sollte dies keinem Bewerber gelingen, wird am 22. März erneut gewählt. Auf den Stimmz…

Nicht jammern

Aulendorf – Aufbruch statt Resignation war die Haltung  der Teilnehmenden einer „Post-Biosphärenkonferenz“, die auf Einladung des BUND am 7. Februar in Aulendorf stattfand. Der Kreis, rund 30 Personen, bestand aus „einer Koalition der Willigen“ aus dem gescheiterten Biosphärenprozess, erklärten Martin Bachhofer, Landesgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, und Maike Hauser, Regionalgeschäftsführerin BUND Bodensee-Oberschwaben, bei der abschließenden Pressekonferenz.

Mit Freude am Schaffen

Riedlingen/Ehingen – Rebecca Harnau erzählt begeistert von ihrer Kindheit auf dem Land, geprägt von Familie und Freunden, vom Heimwerken und der Hobby-Landwirtschaft mit familieneigenem Traktor. 2022 folgte das Abitur am Kreisgymnasium Riedlingen mit sprachlichem Profil, Spanisch – nicht etwa Naturwissenschaft und Technik. Das erstaunt, denn die Riedlingerin wurde im Dezember 2025 zur besten Industriemechanikerin Deutschlands gekürt. Grund genug, die 23-Jährige an ihrem Arbeitsplatz bei Liebh…

„Da ist Leben in der Bude“

Ulm – Das kleine Naturmuseum Ulm und das große Museum Ulm wachsen zusammen. Hochmotivierte Teams wollen noch mehr Menschen jeden Alters Natur erlebbar machen. 

Göttinnen-Dämmerung im Kloster

Bad Schussenried – Aus ihrem reichen Fundus zeigt die Sammlerin Hansi Schmehle-Knöpfler Frauenfiguren und weibliche Darstellungen aus vielen Epochen. Und sie erläutert in der Sonderausstellung, wie Rollenbilder sich geändert haben. 

Musik für alle

Biberach – Unbestritten: Musizieren aktiviert das Gehirn, fördert die Koordination und schafft Gemeinschaft. Dies gilt auch für Menschen mit Behinderung. Für sie ist in Musikgruppen und Vereinen aber meist kein Platz, es bedarf spezieller Angebote. Ganz besonders, wenn sie dem Schulalter entwachsen sind. 

Schneiden und säen im Frühjahr

Der Gehölzschnitt sollte erledigt sein, schon damit brütende Vögel nicht gestört werden. Doch die alte Faustregel gilt noch: Sobald die Forsythien ihre gelben Blüten zeigen, können die Rosen geschnitten werden. Was wiederum nicht so einfach ist. Verlangen doch Beetrosen einen anderen Schnitt als Kletterrosen oder Strauchrosen. Auch Rosensorten, die nur einmal im Jahr blühen, werden anders geschnitten als solche, die mehrmals blühen.

Achtsam sein

Wie oft sind wir wirklich voll und ganz im Moment? Nehmen bewusst wahr, was gerade um uns herum ist, ohne schon in Gedanken bei der nächsten Aufgabe zu sein? Und brauchen wir dafür die Hilfe der Künstlichen Intelligenz?

Kaffeeklatsch mit Künstlicher Intelligenz

Bücher für Senioren wecken gerne sentimentale Erinnerungen an alte Zeiten. Manche ermutigen aber auch, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen.

Riedlingen is(s)t gesund

Riedlingen – In der Donaustadt dreht sich vom 9. bis 15. März alles um die Gesundheit. Unter dem Motto „Riedlingen is(s)t gesund – Gesund leben, lecker genießen!“ steht die Stadt ganz im Zeichen von Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit und Gemeinschaft. Die 7. Riedlinger Gesundheitstage bieten ein pralles Programm: Von praktischen Mitmachaktionen über fachliche Vorträge bis hin zu einem verkaufsoffenen Sonntag mit großer Gesundheitsmesse in der Stadthalle. Ein Überblick.

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ALLGÄU-OBERSCHWABEN

Wangen – Abschalten vom täglichen Zeit- und Termindruck, zur Ruhe und in Einklang kommen, sich Energie holen für die …
Aulendotf / Wilhelmsdorf – “Häckmäck”, das aktuelle Programm des Kleinkunstvereins Aulendorf, wird in diesem Frühjahr…
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Waldburg – Das Schloss Waldburg startet in die Saison 2026 und lädt Besucherinnen und Besucher ein, einen der geschic…