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Motto „Wackelkontakt“

Stadtbauamtsfasnet nimmt diverse „Störungen” aufs Korn



Foto: Ulrich Gresser
Bürgermeisterin Alexandra Scherer mit Stadtbaumeister Andreas Heine-Strahl.

Bad Wurzach – Eine gewisse närrische „Feuertaufe“ erlebte der neue Stadtbaumeister Andreas Heine-Strahl bei der diesjährigen Stadtbauamtsfasnet. Seit Anfang des Jahres im Amt, war die Fasnet für das Präsidiumsmitglied des Alemannischen Narrenrings und Haidgauer Narrenzunft Chadaloh kein Neuland.

Zur Premiere hatte Heine-Strahl seinen 17 Monate alten Sohn mit ins närrisch dekorierte Stadtbauamt gebracht. Darauf angesprochen sagte er: „Mei Frau muass schaffa, oiner muaß jo s´Geld verdiena.“ Der neue Chef war an diesem Morgen als Straßenverkehrspylone in den Leuchtfarben orange und weiß unterwegs und war daher nicht zu übersehen. Ansonsten verlief die Premiere eigentlich, so wie man es sich immer gewünscht hat, mit dem Unterschied, dass der Hausherr natürlich mehr Gespräche führen musste als sonst üblich.

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Die Gäste wurden wieder fürstlich mit Essen, sprich Wurst- und Käsebüffet, dem legendären sauren Käs, aber auch mit Süßem, wie …-Küsse, Schokoriegel und Muffins verwöhnt, wie immer bestens organisiert von Stadtbauamtssekretärin Brigitte Ringer.

Erwähnenswert sind natürlich die vielen Ehemaligen und Rentner, die gleich ihr eigenes Rentner-Bänkchen besetzten. Käser Jörg Vogler und Kaminkehrermeister Brielmayer zogen praktisch als Doubles für den aktuellen US-Präsidenten in einen vorgezogenen Wahlkampf. Allerdings hatten die beiden ein kleines Problem: Bei den verteilten US-Fähnchen (übrigens made in China) stand die Flagge auf dem Kopf und Skeptiker glaubten nicht, dass bei Stars and Stripes die Anzahl der Sterne stimmte. Geradezu prophetisch mutete das Plakat an, das sein Dezernenten-Kollege aus dem Bereich Finanzen an seinem Kostüm trug: „Sonnenfinsternis“ war sein Energiemotto, während der Feuerwehrkommandant, wie eine Gruppe weiterer Stadtbauamtsnarren, sein eigenes Balkonkraftwerk umgeschnallt hatte. Das allerdings ein großes Manko aufwies: die Panele waren für den Außeneinsatz bei Regen ungeeignet, wie es dann im Anschluss beim Narrenbaumstellen leider der Fall war.

Auch die für die kommenden Jahre vorgesehene Rathaussanierung bekam ihren Platz in der Reihe der Wackelkontakte: Flackernde LED´s waren an den städtischen Mitarbeiter die Regel, während die Damen der Bad Wurzach Info unter dem Motto unterwegs waren: „Die BWI brennt durch“.

Musikalisch gab sich zunächst der Fanfarenzug die Ehre und später kam dann die Lumpenkapelle der Stadtkapelle dazu, die natürlich in den Schulen die Narrenzunft bei der Schülerbefreiung die Narrenzunft kräftig unterstützte, damit die Schüler ja auch rechtzeitig in die Freiheit der Ferien gelangten.

Fast in Dauerschleife dröhnte logischerweise natürlich der Oimara-Hit „Wackelkontakt“ aus den Boxen, frei nach der Textzeile „Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den Siebzigern“ waren einige der Verwaltungsangestellten als phantasievoll edle Lampe eben dieser Epoche nachempfunden, die bei einem Kostümwettbewerb problemlos das oberste Stockerl verdient hätten.
Text und Bilder: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie



Fotos: Ulrich Gresser

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