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Salvatorkolleg Bad Wurzach

Tag der offenen Tür lockte wieder große Besucherscharen an



Foto: Ulrich Gresser
Szene aus dem Improvisationstheater.

Bad Wurzach – Die zukünftigen Fünftklässler werden für die Vorbereitung auf das Abitur aufgrund der Wiedereinführung von G9 wieder mehr Zeit am Salvatorkolleg verbringen. Das Interesse von ihnen und ihren Eltern die Schule kennenzulernen war daher groß.

Unmittelbar nach dem traditionellen Gottesdienst in der Turnhalle informierte Schulleiter Klaus Amann gemeinsam mit Birke Conrad sowie Elternbeiräten und Vertretern der SMV die Eltern bzw. die zukünftigen Fünftklässler über das Leitbild des Salvatorkollegs und die Lern- und Erziehungsziele der Schule. Schüler der aktuellen 5. Klassen erklärten bei Führungen den interessierten Eltern und den „Zukünftigen“ das Schulgebäude.

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Immer ein Publikumsrenner sind die naturwissenschaftlichen Show-Vorführungen. Egal ob es in der Chemie-Show raucht oder durch eine chemische Reaktion aus ein bisschen Pulver plötzlich ein elefantenartiges Gebilde entsteht, oder in der Physik-Show spannende Experimente lockten: wer dabei sein wollte, musste sich schnell einen Platz im Auditorium sichern.

Die Schüler der Klasse 7 zeigten ihren Umgang mit dem Computer und präsentierten ihre selbstprogrammierten Scratch-Programme. Beim Projekt „Bierbrauen“ der Begabungsförderung war für jedermann die Gelegenheit geboten, „Selbstgebrautes“ zu probieren, aber auch sich darüber zu informieren, wie man sein eigenes Bier brauen könnte.

Musik und Theater wird großgeschrieben

Musik wird am Salvatorkolleg seit jeher großgeschrieben: Da konzertierte die Schulband, die Musikkursstufe 2 gab mehrere Proben ihres Könnens bei Abi concertante, der Spielkreis mit seinem Gitarrenensemble gab ein Hauskonzert. Fast genauso lange gibt es am Salvatorkolleg die Tradition, Theater zu spielen. Da spielten die Klassen 5 bis 7 Sketsche auf englisch und französisch, die Lateinklasse präsentierte ein selbstgedrehtes Video und ein selbst geschriebenes Stück „Schule im alten Rom“. Das Salvator-Improvisations-Theater lud zum „Theater ohne vorgefertigten Text“ ein, bei dem zwei Teams um die Publikumsgunst kämpften.

Auch Kunst spielt im Alltag der Schule eine große Rolle. Dem trug die Fachschaft Kunst mit ihrem Projekt „Kunst zum Mitmachen: Komm rein, die Kunst wartet nicht!“ und die Ausstellung „Wir lieben Musiktheater!“ mit einer gestalterischen Nachlese auf das Musiktheaterprojekt „Eine Begegnung mit der jungen Sophie Scholl“ im letzten Schuljahr.

Wer sich nach den vielen Informationen zum Ausgleich einfach mal körperlich betätigen wollte, hatte dazu in der Turnhalle mehrfach die Gelegenheit: Er konnte die Kletterwand mit ihrem Überhang erklimmen, oder den von den Sportlehrern aufgebauten Parcours durchlaufen. Wem das wiederum zu anstrengend war, der konnte sich an den Akrobatikvorführungen der unteren Klassenstufen erfreuen. Schüler gegen Lehrer, diese Spielart hat ebenfalls eine lange Tradition am Salvatorkolleg: Zum Abschluss des Tages traten Schüler des Leistungskurses Sport gegen ein Lehrerteam zum Volleyballspiel an.

Wer einfach mal die Seele baumeln lassen wollte, konnte im Gottesdienstraum zur Ruhe kommen, sich Ausruhen und einfach einmal nachdenken oder beten.

Für das leibliche Wohl war an vielen Ständen mit kleinen Snacks, aber auch mit Wienerle und Weißwürsten gesorgt. Natürlich nicht fehlen durften die schon lange legendären Waffeln, die von Eltern und Schülern der Klasse 6 gebacken wurden. Auch für den Durst war bestens gesorgt, mit fruchtig frischen Cocktails brachte die SMV an der Hawaii-Bar Sommerfeeling an die Schule. Zur Abrundung der Kulinarik durften Kaffee und Kuchen nicht fehlen. Hungrig musste nun wirklich kein Besucher nach Hause gehen.

An den Infoständen des Elternbeirates und der KSJ-Schüler Mentoren bot sich die Gelegenheit, sich über deren Arbeit zu informieren. Beim Bücherflohmarkt konnte man für kleines Geld große Literatur erwerben. Wer alle Möglichkeiten kennenlernen wollte, musste schnell sein und systematisch vorgehen, denn die Zahl der Angebote hätte locker für zwei Tage gereicht.

Die Kollekte im Gottesdienst und ein Teil des Erlöses sind für das Schulsozialprojekt des Salvatorkollegs bestimmt: Damit unterstützt die Schule die Christ JyotiSchool der Salvatorianer in Nagaon/ Indien und die benachbarte Blindenschule der Venerini- Schwestern in Guwahati.
Text und Bilder: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie



Fotos: Ulrich Gresser

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