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Zunftmeisterempfang der Narrenzunft Schoafböck Arnach

Großer Bahnhof für scheidenden Zunftmeister Andreas Kowalewski



Foto: Ulrich Gresser
Andreas Kowa Kowalewski gibt sein Amt am Saisonende auf. Hier bei seinen „letzten Worten“ mit Vize-Zunftmeisterin Natalie Koschmieder.

Arnach – Zum dritten Mal veranstaltete die Narrenzunft Schoafböck Arnach ihren Narrensprung. Beim Zunftmeisterempfang in der Festhalle vor dem Narrensprung wurden die Leistungen von Andreas „Kowa“ Kowalewski, in dessen Amtszeit als Zunftmeister diese Narrensprünge fielen und der nach der Saison sein Amt abgeben wird, von allen Seiten gewürdigt.

Musikalisch eröffnet wurde dieser dritte Zunftmeisterempfang durch die Allgaier Long Dongs, ehe Kowalewski gemeinsam mit seiner Vizezunftmeisterin Nathalie Koschmieder mit Bürgermeisterin Alexandra Scherer und Ortsvorsteher Manfred Braun samt Ortschaftsrat die Politprominenz auf die Bühne bat, um ihnen den obligatorischen Sprung-Pin ans Narrenkleid anzustecken. Beide grüßten die Narren und insbesondere „Kowa“ Kowalewski in Reimform. Während die Bürgermeisterin als Gastgeschenk den üblichen Vereinszuschuss mitgebracht hatte, hatten Manne Braun und sein Ortschaftsrat neben einer Dreiliter-Bierflasche einer Allgäuer Brauerei noch eine Geldspende des Ortschaftsrates mitgebracht. Denn die Arnacher Narren spenden anstelle von Gastgeschenken in diesem Jahr an das Tierheim Karbach.

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Bevor der Arnacher Zunftmeister sozusagen „in die Tagesordnung einstieg“ und die einzelnen Zunftvertreter auf die Bühne bat, gab es noch eine besondere „Amtshandlung“ durchzuführen: Er gratulierte mit einem mit brennenden Kerzen dekorierten Kuchen der Immenrieder Zunftvertreterin Lisa Müller zum Geburtstag.

Fleißige Helfer des Musikvereins Arnach

Was natürlich sofort die Seibranzer Allzweckwaffe, sprich den singenden Zunftmeister der Langjuppen, Willi, „Willi Bu“ Butscher auf den Plan rief: Ganz schnell wurde umdisponiert und so wurde mit der ganzen Halle geschmettert: „Lieschen, Lieschen komm ein bisschen…“ und danach noch „Die Getränke sind frei“, dessen Melodie verdächtig nach einem Studentenlied von der 1848er Revolution klang. Dass die Getränke an diesem Nachmittag tatsächlich nicht ausgingen, dafür sorgten viele fleißigen Hände des Fest-erprobten Musikvereins Arnach, die ihren Narrensprung-Veranstaltern helfend unter die Arme griffen.

Arnach-Quiz

Beim Arnach-Quiz, das die Arnacher Narren üblicherweise bei ihrem Zunftmeisterempfang veranstalten, konnte der Ortschaftsrat eigentlich nur verlieren: Bei Fragen wie – An wie vielen Schachtdeckeln führt der Umzugsweg vorbei – oder wieviele Schriftführer hatte die Narrenzunft Arnach seit der Gründung, mussten selbst die Ortschaftsräte passen.

„Letzte Worte” vom scheidenden Zunftmeister

Stehende Ovationen bekam der scheidende Zunftmeister nach seinen „letzten Worten“, in denen er herausließ, dass die Nachfolgefrage bereits geklärt sei.

Und die volle stimmliche Unterstützung erhielten die mit zahlreichen Musikern aus der Großgemeinde gespickten Allgaier Long Dongs, als sie bei ihrem Auftritt zum musikalischen Ausklang des dritten Arnacher Zunftmeisterempfangs die beiden Beatles-Evergreens “Let it be” und “Hey Jude” anstimmten. Was für eine Guggenmusik wie eine wirklich ungewöhnliche Stückauswahl anmutet, entpuppte sich vor allem letzteres als absoluter Partyhit, der die Arnacher Musikanten an den Stimmungshöhepunkt bei ihrem Show- und Stimmungsabend erinnerte.

Auf diese Weise bestens auf die Straßenfasnet vorbereitet, konnten die Zunftoberen sich beschwingt zu ihren Maskenträger begeben, wo um 16.01 Uhr – oder war es schon 16.03 Uhr? mit einem Kanonenschuss der Startschuss für den dritten Arnacher Narrensprung fiel.
Text und Bilder: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie



Fotos: Ulrich Gresser

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