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Generalversammlung der Haidgauer Narrenzunft Chadaloh

Zunftmeister Daniel Wassner dankte für das tolle Miteinander



Haidgau – Am Samstag, 18. November, fant im Foyer der Turn- und Festhalle Haidgau die Generalversammlung der Haidgauer Narrenzunft Chadaloh e. V. statt.

Närrisch um 20.11 Uhr eröffnete Vorstand und Zunftmeister Daniel Wassner die Versammlung für 47 anwesende Mitglieder mit einem kräftigen „Wieso? – Awaa!“. Ein besonderer Gruß galt den Ehrenzunftmeistern, den Ehrenmitgliedern und der Ortsvorsteherin Ernestina Frick.

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Der Rückblick des Zunftmeisters

In seinem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr erinnerte Zunftmeister Wassner an die gemeinsam gestemmten Veranstaltungen während der Fasnacht, die nach der uns auferlegten zweijährigen Pause wieder ein voller Erfolg war. Hierbei bezog er sich zum einen auf den reibungslosen Ablauf des großen Narrensprungs und anderer Veranstaltungen, die durch das tatkräftige Zusammenwirken aller Mitglieder allesamt erfolgreich waren. Zum anderen betonte Wassner das tolle Miteinander in der Zunft und dankte allen Mitgliedern. Es mache großen Spaß, mit solch einer Truppe Fasnet zu feiern. Sein Dank ging ebenso an alle unterstützenden Vereine im Dorf und besonders an Ortsvorsteherin Frick, die immer
ein offenes Ohr für die Belange der Narrenzunft habe. Wassner berichtete im Fortgang über die Termine, die durchs Jahr hindurch stattgefunden hatten, über Neuigkeiten aus dem Alemannischen Narrenring und der Vereinsgemeinschaft Haidgau.

Ausblick aufs 50-jährige Jubiläum

Einem Ausblick auf die kommende Fasnetssaison 2024 folgte zum Abschluss noch die Vorstellung des neuen zukünftigen Vereinslogos und der Stand der Planungen zum 50-jährigen Jubiläum der Narrenzunft Chadaloh Haidgau e.V., welches 2025 im Rahmen eines Freundschaftstreffens des Alemannischen Narrenrings mit Narrenmesse, Brauchtumsabend und großem Jubiläumsnarrensprung stattfinden wird.

168 Hästräger

Im Anschluss folgte der Kassenbericht. Kassierer Holger Etz nannte eingangs die aktuellen Mitgliederzahlen. Es sind dies 46 passive Mitglieder und 168 aktive Hästräger. Die von Etz vorgetragenen Zahlen belegten des Zunftmeisters Lob der erfolgreichen Veranstaltungen positiv. Anschließend informierte Etz über einige anstehende Anschaffungen sowie über deutlich gestiegene Buskosten im Vergleich zu vor 2020, was die im letzten Jahr angehobene Busumlage rechtfertigte. Etz, der auch die Arbeitspläne jährlich erstellt und koordiniert, lobte ebenfalls den Fleiß und die Tatkraft der Mitglieder bei ihren Arbeitseinsätzen. Zunftmeister Wassner dankte Holger Etz für seine Arbeit, worauf auch die Kassenprüferinnen Marina Moser und Sieglinde Bachmann eine einwandfreie und tadellose Kassenführung bestätigten.

Berichte von Zunftschreiberin und Maskenwärterin

Folgend gab Iris Kohler einen Überblick ihrer Tätigkeiten als Zunftschreiberin während des Vereinsjahres. Den Herbst hob sie dabei aufgrund der Vorbereitungen des Haidgauer Narrensprungs sowie der Planung von Auswärtsumzügen als spannende Hochphase hervor. Sie dankte auch allen, die sie in der Redaktion
fürs Narrenblättle und die Werbung tatkräftig unterstützten, namentlich Carolin Kopf für die immer besonderen Layouts und Werbeanzeigen.

Mit Worten des Danks an Iris Kohler erteilte Zunftmeister Wassner Maskenwärtin Rebecca Karkos das Wort. Beginnend mit einer Statistik der bestehenden Masken der Zunft informierte Karkos in ihrem Bericht über den An- und Verkauf von Häsern und Einzelteilen sowie über die Anschaffungsmöglichkeiten. Im Weiteren lobte sie die zahlreiche Beteiligung an Auswärtsumzügen von mittlerweile bis zu 85 Hästrägern. Gleichzeitig appellierte Karkos an die Mitglieder, das schöne, handbemalte Weißnarrenhäs allzeit regelkonform und in Ehren zu tragen, worin sie jedoch kein Problem sähe. Am Ende ihres Berichtes gab Karkos noch Infos zum Datenschutz betreffend des neuen Instagram-Accounts der Zunft. Auch der Maskenwärtin sprach Zunftmeister Wassner seinen Dank aus, und nach einer kurzen Pause folgte eine Haidgauer Besonderheit, der alljährliche Vortrag aus
der Vereinschronik, die seit der Gründung 1975 lückenlos geführt wurde.

Christian Demmel letzte lustige Chronik

Christian Demmel brachte für rund 30 Minuten die Lachmuskeln aller Anwesenden wiederholt in Spannung, als er die Begebenheiten und Anekdoten der vergangenen Fasnet verlas. Es war der letzte lustige Chronikvortrag von Christan, der sein Amt an Jasmin Zupfer weitergab. Auch für die Chronikführung bedankte sich Zunftmeister Wassner, bevor er Ortsvorsteherin Ernestina Frick um ihr Wort und die Entlastung der Vorstandschaft bat.

Ortsvorsteherin würdigte den Beitrag der Zunft zum Dorfleben

Den Einstieg in ihre Ansprache fand Ortsvorsteherin Ernestina Frick wie immer humorvoll über die rethorische Frage, ob die Narren denn zum Rathaussturm schon da gewesen seien oder ob sie
erst noch kämen (am 11.11. waren so viele beim Umtrunk im Narrenstüble des
Haidgauer Rathauses gewesen, dass es fast einem Rathaussturm gleichkam). Als Ortsvorsteherin und Gönnerin der Haidgauer Narretei brachte Frick ihr Wohlwollen und ihre Wertschätzung gegenüber
der Zunft, die sehr viel zum Dorfleben beitrage, zum Ausdruck. Positiv erwähnte Frick
den guten Kontakt und lobte die Führung der verschiedenen Ämter, Zunftmeister
Wassner vornan. Daher sprach sie sich für die Entlastung der Vorstandschaft
eindeutig aus, die nach Wahl einstimmig auch von der Versammlung erteilt wurde.

Die Wahlen

Bei den anstehenden Wahlen, die Vize-Zunftmeister Peter Rösch leitete, wurden
Zunftmeister Daniel Wassner, Schriftführerin Iris Kohler, 3. Beisitzer Simon Karkos, 4.
Beisitzer Thomas Frick und das Team der Jugendsprecher, bestehend aus Alexander
Langosch und Lennart Kohler, einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Chronist Christian
Demmel stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. Als neue Chronistin wurde Jasmin Zupfer
vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Am Ende der Wahlen bedankte sich Rösch
mit einem Präsent beim ausscheidenden Chronisten Demmel.

Petra Rösch und Anton Moser zu Ehrenmitgliedern ernannt

Im Anschluss konnten zwei langjährige, verdiente Mitglieder durch Zunftmeister
Wassner geehrt werden. In seiner jeweiligen Laudatio ging Wassner auf das große
Engagement und die unzähligen Tätigkeiten ein, die die beiden seit vielen Jahren
und stets mit Herzblut ausübten und es bis heute tun. Und so wurden für ihre
Verdienste um das fasnächtliche Brauchtum in Haidgau Petra Rösch und Anton
Moser zu Ehrenmitgliedern der Haidgauer Narrenzunft Chadaloh e.V. ernannt. Auf
die Geschenkübergabe und Urkundenüberreichung folgte langer, stehender Applaus
durch die versammelten Mitglieder, worauf Anton Moser, sichtlich ergriffen, ebenfalls
einige Worte der Verbundenheit an die Versammlung richtete.

Gemütlicher Ausklang

Nach diesem Höhepunkt wurde mit Spannung der Fasnetskalender 2024 erwartet,
den Zunftschreiberin Iris Kohler verkünden durfte. Wie der Narrenfahrplan zeigt,
werden die Chadalohs in dieser sehr kurzen Fasnet 2024, die bereits am 13. Februar
enden wird, dennoch Einiges zu bewerkstelligen haben.
Zuletzt kündigte Zunftmeister Wassner noch einige Termine an und schloss mit
nochmaligen allgemeinen Dankesworten um 22.16 Uhr die Versammlung mit einem
schallenden dreifachen Haidgauer Narrengruß.
Dies bedeutete allerdings nur das Ende der offiziellen Versammlung. Der gemütliche
Teil zog sich bis tief in die Nacht, und es ereigneten sich bereits weitere Anekdoten
für Narrenblättle und die Chronik …
Iris Kohler

Chronist Christian Demmel wurde mit Dank und Geschenk verabschiedet. Ihm folgt Jasmin Zupfer nach. Links Vize-Zunftmeister Peter Rösch, rechts Zunftmeister Daniel Wassner.

Zwei Ehrenmitglieder, flankiert von den Spitzen der Zunft: Petra Rösch und Anton Moser in der Mitte (links Vize Peter Rösch, rechts Zunftmeister Wassner)




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