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Die Wirtschaftsförderung der Stadt und zwei Medienagenturen hatten eingeladen

Wirtschaftswerkstatt fand in der Kulturschmiede statt



Foto: Ulrich Gresser

Bad Wurzach – Bad Wurzachs erste “WirtschaftsWerkstatt” fand am Mittwoch (15.10.) im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg geförderten Projekts Digital Hub Oberschwaben (DOS) mit den Partnern, der Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Wurzach, Werwolf Media sowie der Agentur neuland+ digital im “Torfstecher” in Bad Wurzach statt. Sie richtete sich mit ihren Themen Digitalisierung, Fachkräftesicherung, Energie, Nachhaltigkeit und Innovationsfähigkeit an Unternehmerinnen und Unternehmer aus Bad Wurzach und der Region mit dem Ziel, einen Raum zu schaffen, in dem Weichen für die wirtschaftliche Zukunft gestellt werden.

Anlass für diesen Workshop waren die Umfrage-Ergebnisse, auf die 50 Unternehmen aus Bad Wurzach und der Region auf die Frage geantwortet hatten: Finden aktuell Transformationsprozesse in ihrem Unternehmen statt? In mehr als der Hälfte der Unternehmen finden solche Prozesse in Digitalisierung, KI und Automatisierung bereichsübergreifend statt, je 16% antworteten mit ja, in einem Bereich oder es sind solche Maßnahmen geplant. In 14% der Unternehmen geschieht dies nicht. Was die Unternehmen laut Unternehmen dabei brauchen ist Beratung, Förderung Netzwerktreffen und Erfahrungsaustausch, Qualifizierung und Weiterbildung.

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„Gemeinsam können wir Lösungen erarbeiten, die unsere Region langfristig stärken“, erklärten die Veranstalter von der Stadt Bad Wurzach und dem Team von neuland+digital als Erklärung für diese Wirtschaftswerkstatt.

Nach dem Ankommen, einem kleinen Rundgang durch die im Foyer aufgebaute Mini-Messe des Mittelstand Digitalzentrums Augsburg, begrüßte Bürgermeisterin Alexandra Scherer die rund 50 Unternehmer und Vertreter von Institutionen. Den Einstieg in die „Tagesordnung“ erfolgte durch den Impulsvortrag durch Dr. Roland Scherer, Dozent an den Universitäten St. Gallen und Konstanz für Regionalökonomie, mit dem Titel „Zukunftsperspektiven für den Wirtschaftsraum Bodensee Oberschwaben.

Beim anschließenden Podiumsdialog mit dem Titel „Region in Bewegung – wo drückt der Schuh?“ spielten sich Annika Hiller und Philipp Kahl von der Agentur neuland+ digital die Argumentationsbälle zu Themen wie „Fachkräfte finden, binden, begeistern“ „KI & Digitalisierung – vom Hype zur Praxis“ oder „Globale Krisen, lokale Antworten – Wie der Mittelstand resilient bleibt“, zu.

Neben Bürgermeisterin Alexandra Scherer lag natürlich Kämmerer Stefan Kunz und Berthold Leupolz vom Liegenschaftsamt, in dessen Haus die Fäden für den Glasfaserausbau in der drittgrößten Flächengemeinde Baden-Württembergs zusammenlaufen, diese Wirtschaftswerkstatt – auch als Mitveranstalter – ganz besonders am Herzen. Bündelung von Kräften, Erfahrungsaustausch fördern und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden, war ihre Motivation, dieses Treffen zu organisieren.

Nach der Mittagspause ging es den ganzen Nachmittag in Praxisforen und Ideenwerkstätten in kleineren Gruppen weiter, denn im Mittelpunkt sollten nicht die Fachvorträge stehen, sondern vor allem der Austausch untereinander. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten dabei die Möglichkeit haben, Informationen und Anstöße aus erster Hand zu erhalten und sich aktiv in die Diskussion einzubringen.

Zum Abschluss des Tages traf man sich zu einem Fazit und Ausblick noch einmal im Saal der Kurhaus-Kulturschmiede.

Dank an die Sponsoren

Ein Dankeschön der Organisatoren galt auch den Sponsoren, ohne die eine solch hochkarätige Veranstaltung nicht möglich ist: der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG, der Kreissparkasse Ravensburg, der Schäfereigenossenschaft Finkhof eG, der Ziegelwerk Arnach GmbH & Co. KG, der Zollikofer GmbH & Co. KG, der Fassnacht Ingenieure GmbH, der Werwolf Media GmbH, der Weizenegger GmbH sowie der Oberland M & V GmbH.
Text und Bilder: Uli Gresser

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Fotos: Ulrich Gresser

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