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Ausstellung geht noch bis 28. September

Fotografische Naturjuwelen werden im Naturschutzzentrum Bad Wurzach ausgestellt



Foto: Ulrich Gresser
V.l. Karl-Heinz Buschle und Nicole Jüngling mit drei der Fotografen, Otto Mar, Thomas Muth und Werner Sauter.

Bad Wurzach – Die Ausstellungseröffnung fand dieses Mal zunächst nicht wie gewohnt vor Ort im Gewölbekeller statt, sondern weil die projektverantwortlichen Fotografen eine etwa einstündige Multimediashow mitgebracht hatten, im abgedunkelten Sitzungssaal statt.

Seitens der Stadt begrüßte als Vertretung für Bürgermeisterin Alexandra Scherer Karl-Heinz Buschle die Fotografen und Besucher. Er freute sich über die Aktivitäten des Naturschutzzentrums, wie diese Ausstellung, die weit über die Grenzen Bad Wurzachs hinaus wahrgenommen würden.

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Nicole Jüngling, die gemeinsam mit Sabrina Schiller bei dieser Ausstellung – der bereits dritten in diesem Jahr – federführend war, erzählte, dass Horst Weisser, der ehemalige Leiter des Naturschutzzentrums, die „Naturjuwelen“ einstens entdeckt hatte. Die Ausstellung würdige die Natur Oberschwabens. Das Besondere an ihr sei, dass alle Akteure ehrenamtlich dabei seien und die Erlöse, wie zum Beispiel des daraus entstandenen Bildbandes, für Naturschutzprojekte zur Verfügung gestellt werden.

Thomas Muth berichtete, wie das Projekt des Fotokreises Laupheim im Jahre 2020 entstanden war. Am Ende waren 22 Fotografinnen und Fotografen beteiligt. Muth war voll des Lobes über seine Mitstreiter: „Wir sind ein starkes Team.“ 2023 war das Projekt vollendet. Mit dem Verkauf des Bildbandes und den Reisen mit der Multivisions-Show habe man seitdem einiges an Geld für Tier- und Naturschutz eingespielt. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, ja eine Mission, die Naturjuwelen Oberschwabens zu zeigen.“ Dementsprechend eröffneten sie die Show mit einem Zitat des englischen Polarforschers und Umweltschützer Robert Swan: „Die größte Bedrohung für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn retten wird.“

Die Fotografen teilten die Show in verschiedene Bereiche auf. Da ging es zuächst um die reiche Kulturlandschaft oder die Magie des Wassers. Bei dem Teil „Geheimnis des Moores“ wurde Otto Marx in seiner Einführung gar poetisch und rezitierte die ersten Verse von „Der Knabe im Moor“ der Dichterin Anette von Droste-Hülshoff. Weitere Teile der Show zeigten Morgenstimmungen im Wurzacher Ried, den Sonnenaufgang am Federsee und Flora und Fauna im Arrisrieder oder Eriskircher Ried. Oberschwaben ist eine von der Eiszeit geprägte Landschaft. Sie ist reich an Kultur und erst auf den zweiten Blick auch reich an Natur. Der Federsee und das Wurzacher Ried sind vielen bekannt, aber es gibt auch noch weitere, zahlreiche versteckte Kostbarkeiten zu entdecken. Geheimnisvolle Moore und Riede, Seen und Weiher, die von naturnahen Bächen zwischen Donau und Iller gespeist werden. Und immer wieder dunkle Wälder zwischen den weiten Wiesen und Ackerflächen. Diese Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen bietet ganz besonderen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Diese „Naturjuwelen Oberschwabens“ zu entdecken, das hat sich eine Gruppe von Naturfotografinnen und -fotografen aus der Region zur Aufgabe gemacht. Ziel des Fotoprojektes war und ist es, den Menschen die kleinen und großen Schönheiten der oberschwäbischen Natur in ganz besonderen Bildern zu zeigen: Faszinierende Details, ungewöhnliche Perspektiven, neue Sichtweisen, einfühlsame Tierportraits und bezaubernde Lichtstimmungen sollen die Betrachterinnen und Betrachter begeistern.

Bei den rund 70 Besuchern bei der Eröffnung der Ausstellung ist ihnen das nach der rund einstündigen Show auf jeden Fall gelungen. Auch nach dem Umzug in die eigentliche Ausstellung wurde noch lange vor den Bildern diskutiert.

Die Wechselausstellung im Gewölbekeller von Maria Rosengarten ist noch bis zum 28. September 2025 während der Öffnungszeiten von BWI und dem Shop des Naturschutzzentrums Wurzacher Ried zu bewundern.

Viele Bilder in der Galerie



Fotos: Thomas Muth, Otto Marx und Werner Sauter

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